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Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
07.08.2010, 22:15
Beitrag #91
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
Oh-oh, eine Armee aus Schatten, die könnte locker einige Vardenarmeen komplett töten, ohne das mehr als 5 von ihnen getötet werden.

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07.08.2010, 22:19
Beitrag #92
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
Oder nur etwa 3 Schatten, wahrscheinlich nur einer, Eragon müsste das doch schaffen.

Mfg,
Stephan

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07.08.2010, 22:26
Beitrag #93
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
Ja, einen, aber mehrere...

Über eine Privatarmee aus Schatten hab ich noch garnicht nachgedacht. Aber das müsste bei Galbatorix' Mitteln doch möglich sein, oder?

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07.08.2010, 22:27
Beitrag #94
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
Ja, aber ich denk trotzdem, dass es nicht so viele sind bzw. es könnte sein, das macht alles unerwartet spannender.

Mfg,
Stephan

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09.08.2010, 18:39
Beitrag #95
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
...und für die Guten hoffnungsloser. Guter Nebeneffekt!

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10.08.2010, 12:53
Beitrag #96
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
Ich denk nicht, dass Glaba sich eine Armee von Schatten erschafft, denn Schatten haben die Neigung zu ungehorsam.
Er müsst am Ende noch befürchten, sie würden ihn Stürzen.

Solange du kämpfst lebst du. Wenn du aufgibst hat der Tod gewonnen.

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10.08.2010, 14:15
Beitrag #97
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
Der Glaba nicht??
Bei Durza hats aber super geklappt, aber ich denke, es wird noch ein Schatten auftauchen!! Ganz klar!

Mfg,
Stephan

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10.08.2010, 16:58
Beitrag #98
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
Ja, mindestens einer. Aber das hat nichts mehr mit dem Thema zu tun.

Also, ziemlich klar, neue. Frage: Angela sagt, sie sollen die, die sie gefangen gehalten haben, nicht zu schnell töten. Wieso?

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13.08.2010, 15:52 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.08.2010 15:53 von Ranaji.)
Beitrag #99
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
(10.08.2010 14:15)Morzan schrieb:  Der Glaba nicht??
Bei Durza hats aber super geklappt, aber ich denke, es wird noch ein Schatten auftauchen!! Ganz klar!
Naja, abgesehen davon, dass Durza sich bei der ersten sich bietenden Gelegenheit mit Eragon gegen Galbatorix verschwören wollte, hats prima geklappt...
(10.08.2010 16:58)Gûntera schrieb:  Also, ziemlich klar, neue. Frage: Angela sagt, sie sollen die, die sie gefangen gehalten haben, nicht zu schnell töten. Wieso?
Vielleicht, weil man erst noch informationen von ihnen braucht?

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13.08.2010, 21:54
Beitrag #100
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
Hmm, glaub ich nicht, sie hat das so gesagt, als ob die sie verschonen sollen, nicht wegen Infos, sondern weil die noch zu den Guten kommen könnten...

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14.08.2010, 01:43
Beitrag #101
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
@Ranaji: Ich fühle mich gekränktBig Grin Wieso, hast trotzdem geklappt, aber das hatte ich nicht bedacht.
@Gûntera: Nicht ZU SCHNELL töten, also die Chance geben, gut zu werden, denk ich auch.

Mfg,
Stephan

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14.08.2010, 18:12
Beitrag #102
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
@morzan:ja, das meinte ich.

Fragen:

War sie eine Banditin oder eine Sklavin oder wieso wurden sie gefangen gehalten?
Wer war der, der sie gefangen gehalten hat?

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27.02.2011, 00:27
Beitrag #103
RE: Wer sind die beiden, denen Angela prophezeiht?
Ok, ich habe mich entschlossen, den Text abzutippen: Band 3, S.304 und folgende

Etwa hundert Schritte vor dem Pavillog stiessen sie zufällig auf Angela. Die Kräuterheilerin hockte zwischen zwei Zelten und deutete auf ein viereckiges Stück Leder auf dem Boden. Darauf lag ein Häuflein glatter Knochen, jeder etwas länger als ein Finger und mit Runen und Symbolen versehen: Es waren die Fussknochen eines Drachen, mit denen sie Eragon in Teirm die Zukunft vorausgesagt hatte.
Angela gegenüber sass eine hochgewachsene, breitschultrige Frau mit gebräunter, wettergegerbter Haut. Ihr schwarzes Haar war zu einem dicken, langen Zopf geflochten. Obwohl die Jahre ihr scharfe Falten um den Mund gegraben hatten, war ihr Gesicht immer noch hübsch. Sie trug ein rostfarbenes Kleid, das eigentlich für eine kleinere Frau gemacht worden war. Die Unterarme ragten mehrere Zoll aus den Ärmeln. Um die Handgelenke hatte sie schwarze Stofftücher gewickelt, aber am linken war das Tuch verrutscht un gab nun den Blick auf hässliche, wulstige Narben frei. Es war die Art von Narben, die zurückblieben, wenn das Fleisch ohne Unterlass an eisernen Handschallen gescheuert hatte. Ihm wurde klar, dass die Frau in Gefangenschaft gewesen sein musste und sich so sehr dagegen gewehrt hatte, dass sie sich die Handgelenke bis auf die Knochen aufgerissen hatte. Er fragte sich, ob sie eine Banditin oder Sklavin gewesen war, und seine Miene verdüsterte sich bei dem Gedanken, wie jemand so grausam sein konnte, eine solche Verstümmelung zuzulassen, auch wenn die Frau sie sich selbst zugefügt hatte.
Neben der Fremden stand ein halbwüchsiges Mädchen, dessen Schönheit gerade erst zu erblühen begann. Es hatte ungewöhnlich kräftige Unterarme, als wäre es bei einem Schmied oder Schwertmeister in die lehre gegangen, was für ein Mädchen allerdings höchst unwahrscheinlich war, aller Kraft zum Trotz.
Angela hatte eben etwas zu der Frau und ihrer jungen Begleiterin gesagt, als Eragon und Saphira hinter der Heilerin stehen blieben. Mit einer einzigen fliessenden Bewegung hob Angela die Knochen in dem Lederviereck auf und schob sie sich unter die gelbe Schärpe um ihrer Taille. Sie stand auf und warf Eragon und Saphira ein strahlendes Lächeln zu. "Du meine Güte, ihr beide habt das Talent, immer im rechten Moment aufzutauchen. Gerade habe ich den beiden die Knochen gelegt und entlasse sie nun in ihr Schicksal."
"Die Knochen gelegt?", wiederholte Eragon.
Sie hob die Schultern. "Ist ja gut! Selbst von mir kann man nicht erwarten, dass ich mich immer brillant ausdrücke." Sie deutete auf die Fremden, die sich ebenfalls erhoben hatten. "Eragon, wärst du bereit, ihnen deinen Segen zu geben? Sie haben viele Gefahren durchlitten und ihnen steht noch ein schwerer Weg bevor. Sicherlich würden sie es hoch zu schätzen wissen, welchen Schutz auch immer der Segen eines Drachenreiters ihnen bieten mag."
Eragon zögerte. Er wusste, dass Angela ihren Kunden nur sehr selten die Drachenknochen las. Normalerweise war es jenen vorbehalten, mit denen Solembum zu sprechen geruhte. Denn bei den Prophezeiungen handelte es sich nicht um einen magischen Trick, sondern um einen Blick hinter die Schleier, die die Zukunft verbargen. Dass Angela die Frau mit den vernarbten Handgelenken und die Halbwüchsige mit den Unterarmen eines Schwertkämpfers ausgewählt hatte, verriet ihm, dass die beiden bei der Errichtung des neuen Alagaësia eine wichtige Rolle spielten und bereits gespielt hatten. Wie zur Bestätigung erblickte er in diesen Moment Solembum, der in seiner gewohnten Katzengestalt hinter einer Zeltecke lauerte und ihn aus seinen geheimnisvollen gelben augen ansah. Und doch zögerte Eragon, geplagt von der Erinnerung an seine erste und bisher einzige Segnung, bei der er einem unschuldigen Kind jede Aussicht auf ein normales Leben verbaut hatte, nur weil er noch nicht bertraut genug mit der alten Sprache gewesen war.
Saphira?, fragte er.
Ihr Schwanz schnellte durch die Luft. Zögere nicht länger. Du hast aus deinem Fehler gelernt und wirst ihn nicht wiederholen. Warum solltest du diesen Menschen deinen Segen vorenthalten, wenn du ihnen damit helfen könntest? Tu es einfach, aber mach es diesmal richtig.
"Wie heisst ihr beiden?", fragte er.
"Namen besitzen Macht", sagte die schwarzhaarige Frau mit einem leichten Akzent, den er nicht einordnen konnte. "Wenn Ihr nichts dagegen habt, Schattentöter, würden wir unsere lieber nicht nennen." Sie hielt den Blick gesenkt, aber ihre Stimme klang gest und entschlossen. Ihre Anmassung schien das Mödchen zu erschrecken, denn es stiess ein leises Keuchen aus.
Eragon nickte, weder verärgert noch überrascht. aber seine Neugier war geweckt, und er hätte die Namen gerne erfahren, auch wenn er sie nicht unbedingt für das brauchte, was er nun tun würde. Er zog den rechten Handschuh aus und legte der Frau die Hand auf die Stirn. Sie zuckte zusammen, wich aber nicht vor ihm zurück. Ihre Nasenlöcher bebten, ihre Mundwinkel wurden schmal. Er spürte ihr Zittern, als würde ihr seine Berührung Schmerzen bereiten und sie müsse gegen den Drang ankämpen, seinen Arm zu Seite zu stossen. Eragon registrierte verschwommen, dass Bloëdgarm näher trat, um sich auf die Frau zu stürzen, sollte sie Eragon angreifen.
Verwirrt von ihrer Reaktion, senkte eragon seinen geistigen Schutzwall, tauchte in den Strom seinerm magischen Kräfte ein und sagte in der alten Sprache: "Atra Gülai un Ilian tauthr ono un atra ono Waíse sköliro frá Rauthr." Indem er den Satz mit seiner Zauberkraft durchdrang, stellte er sicher, dass die Worte den Lauf der Ereignisse beeinflussen und dadurch das Schicksal der Frau zum besseren wenden würden. Dabei achtete er darauf, die in den Segen übertragene Energie zu begrenzen. Denn dieser Zauber speiste sich aus seiner Lebenskraft und konnte sie ihm vollständig entziehen, falls er dem magischen Strom keinen Einhalt gebot. Trotz seiner Vorsicht war der Kraftverlust grösser als erwartet. Ihm wurde schwummrig, die Knie drohten unter ihm nachzugeben und einen Moment lang glaubte er, er würde zusammenbrechen.
Aber kurz darauf ging es wieder.
Mit einem Gefühl der Erleichterung nahm er die Hand weg. Auch die Frau schien froh zu sein, dass es vorüber war, denn sie trat zurück und rieb sich die Arme, als müsse sie sich reinwaschen.
Dann wiederholte er die Prozedur bei dem Mädchen. Ihr Gesicht weitete sich, als der Zauber wirkte, als würde sie spüren, wie der Segen Teil ihres Körpers wurde. Sie machte einen Knicks. "Danke, Schattentöter. Wir stehen in Eurer Schuld. Ich hoffe, Ihr werdet Galbatorix und das Imperium besiegen."
Sie wandte sich ab, um zu gehen, doch dann hielt sie inne, als Saphira schnaubend den Kopf vorschob und erst der Frau und danach dem Mädchen ins Gesicht hauchte. Viel Glück, Jägerinnen, sagte sie zu den beiden. Möge der Wind eure Schwingen beflügeln und möge die Sonne immer in eurem Rücken stehen. Möget ihr eure Beute im Schlaf überraschen. Und, Wolfsauge, wenn du denjenigen gefunden hast, in dessen Falle du getappt bist, dann töte ihn nicht zu schnell.
Beide Frauen standen wie erstarrt da, während Saphira im Geiste zu ihnen sprach. Am Ende schlug die Ältere sich mit der Faust an die Brust und sagte: "Ich werde deinen Wunsch beherzigen, oh wundervolle Jägerin." Anschliessend verbeugte sie sich vor Angela. "Leb wohl, Heilerin."
"Du auch, Singende Klinge."
Dann rauschten die Frau und das Mädchen mit fliegenden Röcken davon und verschwanden bald im Gewirr der grauen Zelte.
Was, kein Mal auf ihrer Stirn?, fragte Eragon Saphira.
Elva war eine Ausnahme. Ich werde einen Menschen nie wieder auf diese Weise kennzeichnen. Was in Farthen Dûr geschehen ist... ist einfach geschehen. Mein Instinkt trieb mich dazu. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Während die drei auf Nasuadas Zelt zugingen, warf Eragon der Kräuterhese einen Seitenblick zu. "Wer waren die beiden?"
Ihre Lippen zuckten. "Pilger auf der Durchreise."
"Das ist keine Antwort", beschwerte er sich.
"Es ist nicht meine Art, mit Geheimnissen um mich zu werfen wie mit gebrannten Nüssen zur Wintersonnenwende. Besonders wenn es die Geheimnisse anderer Menschen sind."


Anhand des Textes bin ich zu folgenden Schlüssen gekommen:
Ich schätze das Alter der Frau anhand der Beschreibung auf um die vierzig, das des Mädchens auf etwa vierzehn.
Die Frau wird nicht gerne berührt. Ein Anzeichen für Leute, die sehr lange auf nur auf sich selbst vertrauen konnten, und deshalb den Rest der Welt mit Misstrauen, Feindseeligkeit oder auch Verachtung betrachten. Leute, die solange allein zurecht kommen mussten, dass sie nicht mehr an den "normalen" Umgang mit Menschen gewohnt, und meistens sehr verbittert sind.
Der Name "Singende Klinge", deutet entweder auf eine Kriegerin oder eine (Auftrags-)Mörderin. Ich tippe auf zweiteres, zumal sie auf der Jagd ist, mit dem Ziel jemanden zu töten, der ihr eine Falle gestellt hat.
Ihr Kleid ist ihr zu klein, vermutlich ist sie also arm und hat es entweder gestohlen oder von jemandem bekommen.
Sie kämpft für ihre Freiheit, denn sie hat sich gegen die Gefangenschaft gewehrt, und sie hat keine Angst vor Mächtigeren.
Ihr Schicksal wird sie noch in viele Gefahren führen, immerhin hat es Eragon einiges an Energie gekostet, das Unglück von ihr anzulenken, obwohl er den Zauber eingeschränkt hatte.
Das Mädchen könnte ihre Tochter sein, aber das denke ich nicht. Viel eher ist sie ihre Schülerin. Oder die beiden sind einfach vom Schicksal zusammen geworfene Gefährten mit einem gemeinsamen Ziel.
Ich vermute, dass sie die Tochter eines Schmiedes oder Schwertmeisters ist, der sie darin ausgebildet hatte und dann getötet wurde.

Solange du kämpfst lebst du. Wenn du aufgibst hat der Tod gewonnen.

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