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Küste Alagaesia
22.06.2008, 20:51
Beitrag #1
Küste Alagaesia
Cf: Osilon
Ort: Strand
Charakter: Kaleth Dunkelelfen
Zeit: Später Nachmittag

Kaleth saß ungerührt, den Rücken gegen Selech gelehnt, am Strand sah den ruhigen Wellen zu während er auf den kühlen Wind wartete der die Schiffe der Orks antreiben musste und mit weitere neunzig seines Volkes die den Weg für ihre Armee ebnen und die Orks anführen würden.
Er musste grinsen unter allen seines Volkes hatten sich ausgerechnet seine Brüder und Schwestern der Wanderer dazu bereit erklärt ihm als Anführer zu folgen. Sie würden ihm loyal folgen denn wie er dienten sie allen zwei Herren, dem Hexenkönig und ihrem Gott.
Er erinnerte sich daran wie diese Gemeinschaft aus einsamen Wölfen ihn aufgenommen hatten und er sich unter ihnen seine Position erstritten hatte. Im Vergleich zu den Adligen ihres Volkes gab es bei ihnen noch eine verdrehte Form von Ehre und Kriegertum. Selbst nach seinem Aufstieg zur Macht blieb er ein Mitglied ihrer Gemeinschaft und zahlte ihnen mit seinem Einfluss in das Geschehen der Politik und des Kriegswesens der Druchii vieles von dem zurück was sie ihm gegeben hatten. Sie waren mit ihm zu einer eigenen Fraktion in der Waage der Macht im Norden geworden und stellten abgesehen von den besten Reitern im Reich auch die tödlichen Kreaturen die Kaleth mit einigen, die er in seiner Kunst unterwiesen hatte. Kaleth hatte bei ihnen eine neue Rasse von Kampfechsen herangezüchtet, die, im Vergleich zu den schwereren und stärker gepanzerten Echsen des Adels, wesendlich schneller und stärker waren. Zwar war der Adel ihnen aufgrund besserer Rüstung und Waffen im direktem Vergleich überlegen, im Vorteil, doch die überlegenen Reitkünste der Wanderer glichen diesen Nachteil fast wieder aus.
Auf dem Schlachtfeld gab es zwischen den Druchii keine größere Rivalität wie die zwischen dem reichen Adel und den beinah einflusslosen Wanderern. Während der Adel einfach versuchte seine Überlegenheit zu waren so sahen die Wanderer und besonders er in jeder Schlacht nur ein großes Opfer an Khaine.
Die Wanderer waren unter den Druchii die einzigen bei denen Frauen und Männer in diesem Punkt vollkommen gleich behandelt wurden. Wer in ihren Kreisen zu einem Priester oder Priesterin Khaines werden wollte, der konnte dies nach den ihm gestellten Prüfungen werden.
Anders als es die Blutfurien sahen. Denn ihn ihren Augen waren lediglich Frauen es würdig die Macht ihres Gottes zu empfangen.
Mitten in seinen Gedanken spürte er wie ein kalter Wind auffrischte. Auf diesem Wind ritt der Geruch des ranzigen Fettes mit dem die Orks ihre Waffen und Wüstungen maßlos vor Rost schützten.
Bald sah er die ersten der schlecht zusammengezimmerten Schrotthaufen über den Horizont kommen. Zwischen den schwimmenden Schrottkähnen sah er ein einzelnes schwarzes Schiff, das in einem derartigen Gegensatz zu den Schiffen der Orks stand das sich Kaleth wieder einmal fragte warum er sich ausgerechnet diesen primitiven Haufen als Verbündete ausgesucht hatte.
,,Eben weil sie primitiv sind.“ Beantwortete er sich lächelnd die Frage selbst
Er roch noch mal genau da war noch ein duft der ihm beinah entgangen wäre. Sein Gesicht verlor wieder jeglichen Ausdruck, warum war sie hier. Er hatte ihr Befohlen nicht an der Invasion teilzunehmen. Wenn sie hier war würde er sie zur Rechenschaft ziehen.
,,Verflickste Hexe.“ Zischte er leise.

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26.06.2008, 16:58
Beitrag #2
 
Cf: Ellesmera
Strand ~ Alice Drachenreiterin ~ Später Nachmittag

Barrilete war müde, ebenso wie Alice, doch sie ruhten kaum - die Gefahr entdeckt zu werden war zu groß. Deshalb hielten sie sich meistens über den Wolken, aber die dünne Luft zehrte an ihrer beiden Kräften.
Größtenteils machte sich Alice über die anderen Drachenreiter Gedanken, während Barrilete still dahinflog. Sie dachte an ihre Schwester, ihren Vater, den sie nie kennengelernt hatte und zuletzt auch noch an Haldir. Sie fragte sich ebenfalls, ob es irgendwo, fern von Alagaesia einen Ort gab an dem Drachen frei lebten.
Als Alice sich schließlich kaum mehr im Sattel halten konnte, flog Barrilete auf das Land zu. Die Luft fegte ihr die Kapuze vom Kopf und die grüne Haarsträhne wurde wieder sichtbar. Sie hatte den Zauber abgenommen, kaum dass sie außer Sichtweite von Ellesmera und dem zickigen Elfen gewesen war.
Als sie durch die Wolkendecke brachen, stockte Alice der Atem. Schnell kamen unzählige Schiffe auf das Land zu, und sie waren gewiss nicht von Menschenhand gebaut worden. Und sie waren gewiss nicht des Frieden wegen hier. Was wohl los war? Waren es weitere Orks? Diese Wesen schienen zu Millionen vorhanden zu sein. Für jeden Toten folgten zehn weitere. Aber vielleicht mussten sie nicht unbedingt gegen sie kämpfen. Was wäre, wenn man sie unter Kontrolle bringen würde. Ganz gewiss war ein Kopf hinter ihnen. Wenn sie diesen fände, würde sie vielleicht einen Handel schließen können, der für sie beide von Vorteil wäre...
Neue Energie schoss durch ihren verkrampften Körper und sie lenkte Barrilete auf den Strand zu. Von oben hatte man nur einen schwarzen Punkt gesehen, doch von der Nähe betrachtet konnte sie nun erkennen, dass es ein Elf war, ein dunkler Elf, angelehnt an ein mächtiges Tier, an ein Wesen, dass sie zuvor noch nie erblickt hatte. Um Kräfte zu sparen, ließ sie lediglich ihre grüne Strähne eine helle Farbe annehmen und ließ Barrilete in angemessenem Abstand von dem Dunkelelfen landen. Er sah mächtig aus, düster und böse. Genau das, wonach sie gesucht hatte.
Barrilete blieb hinter ihr stehen, als Alice langsam einige Schritte näher kam. Was sollte sie sagen? Vielleicht war er der Anführer, vielleicht auch nur ein Späher. Ganz sicher aber wartete er auf die Schiffe.
Sie sah den Elfen an. »Ich bin Alice, Drachenreiterin und Tochter von Galbatorix. Kannst du mir sagen, wer der Anführer der Orktruppen ist?«, fragte sie ohne große Umschweife. Sie hätte lieber gefragt: »Wer ist der Anführer der Orktruppen«, aber das wäre wohl etwas aufdringlich gewesen, zu bestimmt und außerdem klang es herablassend. Und sie fürchtete diesen Elf, ganz gleich ob er nun Anführer oder nur Späher war. Er war irgendwie... unheimlich.

«Sirius du musst dein Steak nicht erstechen, es ist schon tot ... »
Ich

«Mir gefällt es, dass man rosarot pinkelt, wenn man rote Beete gegessen hat; ich stelle mir dann gerne vor, ich hätte innere Blutungen.»
Joe Dunthorne
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26.06.2008, 20:24
Beitrag #3
 
Kaleth war beinah froh darüber das es nicht zu einem Konflikt zwischen ihnen und der Drachenreiterin gekommen war. Zwar hatte er sein Schwert, doch wenn es wirklich stimmte was man sich über sie erzählte würde er ohne seinen Bogen und seine Rüstung wohl auch für ihn schwer werden einen Kampf mit diesem Duo zu bestehen.
Mit einer heimlichen Bewegung gab er seinen Leuten den Befehl ihre Waffen ruhen zu lassen. Er konnte es sich nicht leisen sich diese beiden zu Feinden zu machen. Nicht so wie gerade die Machtverhältnisse waren. Sie wussten von ihrer Anwesenheit und wenn sie auf Seiten der Waldlinge standen würde bald der gesamte Wald wissen, dass sie hier waren. Er brauchte Zeit und musste diese beiden mindestens solange hinhalten bis er wusste was sie wollten und auf wessen Seite sie standen.
,,Wenn du die Marionette suchst der die Orks gehorchen, so wirst du sie wohl auf dem Größten dieser Schrotthaufen finden. Wenn du jedoch den Fadenzieher suchst, so steht er vor dir.“
Kaleth hatte sich in der kurzen Vorbereitungszeit so viel von der Sprache der Waldlinge angeeignet wie er nur konnte. Trotz der ansonsten eher singenden Klangs dieser Sprache klang sie aus seinem Mund kalt und schneidend, was wohl nicht zuletzt an der Sprache seines Eigenen Volkes lag. Er musterte sie und vor allem ihren Drachen eingehend. Je mehr er diese Geschöpfe sah desto mehr zogen sie ihn an. Sie waren wirklich die Krönung aller wilden Wesen
,,Ihr habt mir euren Namen genannt deshalb werde ich euch die Ehre erwidern, ich bin Kaleth Ithgrisch.“
Er sah sich das Gesicht seines Gegenübers, noch mal genau an. Sie war hübsch selbst nach den höheren Maßstäben seines Volkes, doch er hatte noch nie besonders viel für Frauen übrig gehabt. Im Vergleich zu anderen seines Ranges verbrachte er wenig Zeit mit Wolllust und mehr mit wilden Tieren und kalten Stahl. Was ihn an dieser Frau jedoch leicht verwirrte war, das er sie Weder als Elfe, noch als Mensch eindeutig identifizieren konnte. Er wusste zwar das Galbatorix ein Mensch gewesen war doch wie viel Menschenblut steckte wohl in seiner Tochter…
Er studierte ihr Gesicht weiter und suchte noch jedem Anzeichen. Sie war angespannt, doch Angst konnte er nicht entdecken. Er fragte sich wie sie wohl reagiert hätte wenn sie vorher schon gesehen hätte wenn er in der grausamen Pracht hier gestanden hätte. Sie sah nicht nach jemandem aus der sich schnell Angst einjagen ließ, doch waren die Druchii Meister fast jeden in Schrecken zu versetzen.
,,Was verschafft mir die Eher, die Tochter des Mannes der sich selbst bei uns einen Namen gemacht hat und ihrer Begleiterin hier anzutreffen?“
Kaleth hatte gleich bemerkt das es sich bei dem imposanten Geschöpf um ein Weibchen handelte und richtete seinen Blick kurz auf die großen klaren Augen die alles mitverfolgten um sich danach wieder an Alice zu wenden um bei ihrer Antwort auf jedes Wort zu achten was sie Sprach. Würde sie lügen könnte sie es nicht vor ihm Verbergen.

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01.07.2008, 13:14
Beitrag #4
 
Die Stimme des Elfen ließ ihr einen Schauder den Rücken hinablaufen. Es klang wie eine eiskalte Klinge, fremd und erbarmungslos. Die Stimme passte zu ihm. Alice war es nicht ganz geheuer, wie er Barrilete musterte und diese schien sich dabei auch nicht ganz wohl zu fühlen.
Der Elf ist seltsam. Glaubst du immer noch, dass das eine gute Idee war?, fragte sie mit einem nervösen Unterton.
Wir brauchen auf jeden Fall Verbündete. Und wenn wir uns mit dieser Streitmacht zusammenschließen, wird uns kaum noch etwas aufhalten können, sagte Alice und versuchte dabei selbstsicher zu klingen. In Wirklichkeit, und das spürte Barrilete wohl, hätte sie sich am liebsten umgedreht und wäre davongelaufen, weg von diesem Geschöpf. Seine Ausstrahlung fühlte sich an, als würde man in ein Eismeer getaucht werden. Sein Name ist etwas seltsam. Ich frage mch woher er kommt, woher die Orks kommen.
Barrilete schwieg und auch Alice wandte sich wieder an den Elfen. »Ehrlich gesagt war ich selber überrascht hier jemanden zu treffen. Ich bin auf der Suche nach Verbündeten für einen Krieg«, sagte sie vorsichtig. Er war ein Elf, aber er befehligte die Orks. Wahrscheinlich ein abtrünniger Elf, oder ein Ausgestoßener. »Mein Vater wurde getötet und jetzt ist die Zeit meiner Rache an den Elfen gekommen. Alleine werden wir vermutlich nicht gegen Ellesmera gewinnen, aber wenn wir uns verbünden, dürfte es ein Leichtes sein. Vor allem da ich einige Vorteile als Drachenreiter besitze.« Sie hoffte, der Elf würde den Vorschlag, sich zu verbünden, akzeptieren.
Alice überlegte, was sie gegen die Drachenreiter tun konnte. Haldir... er war stur und eingebildet. Vielleicht würde ihre Schwester etwas wegen ihm machen. Sie wollte diesen Elfen nicht noch einmal sehen oder mit sogar mit ihm sprechen müssen. Und der andere Drachenreiter war da auch noch, über den sie nichts hatte in Erfahrung bringen können. Sie würde wohl noch einmal nach Ellesmera fliegen müssen.

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01.07.2008, 14:55
Beitrag #5
 
Ein finsteres Lächeln schlich sich in Kaleths Gesicht, eine potenzielle Verbündete die zudem noch eine Drachenreiterin war, etwas Besseres hätte ihm nicht widerfahren können.
„Jemanden dem der Tod der Waldlinge genauso auf der Seele brennt, wie meinem Volk ist in unseren Reihen steht’s willkommen. Was die Truppen angeht, so erwarte ich meine wahre Streitmach noch. Sie wird mit dem kalten Nordwind hierher kommen. Diese Orks hier sind zwar nicht ohne, doch ihre grobe Gewalt wird die Elfen höchstens in Atem halten können. Um sie Auszulöschen benötigt es weit mehr.
Sie sind nichts weiter als eine Ablenkung und Futter für die Pfeile der Elfen, doch darüber werden wir in Ruhe reden, sowie über die Aufteilung der Beute nach dem Krieg, das alles werden wir in Ruhe Besprechen wenn wir unser Lager aufgeschlagen haben. Vorerst würde mich mehr interessieren was ihr mir zu bieten habt, abgesehen von eurem Drachen meine ich. Es heißt, dass die Drachenreiter allesamt eine Gabe für Magie besitzen, wenn das stimmt, würde das euren Wert als Verbündete stark steigern. Außerdem scheint ihr auch das Schwert führen zu können, oder ist dieses Meisterstück da an eurem Gürtel nur Zier?“
Er legte seine Linke auf den Griff seiner Klinge, falls Alice sich überlegte ihre Kampfkünste an ihm unter Beweiß zu stellen, wollte er sich nicht die Blöße geben unvorbereitet zu sein, doch ansonsten blieb er vollkommen entspannt.
Kaleths schlechte Laune, über die Dreistigkeit seiner Dienerin, die sich über seinen Befehl hinweggesetzt hatte war verflogen. Mit dieser Reiterin als Verbündete würde es wesendlich einfacher werden. Sie konnte schneller und unauffälliger agieren als seine Leute und wäre wenn seine Vermutung stimmte auch im Kampf eine bedeutende Hilfe. Auch eine weitere Magierin zu besitzen würde ihn wesendlich ruhiger machen. Die Magierinnen des Hexenkönigs hatten zwar die Order bekommen ihm bei seiner Invasion zu unterstützen doch ihre immensen Mächte über die kein männlicher Druchii verfügte machten sie überheblich und die Zusammenarbeit mit ihnen nicht gerade einfacher.
Magie… Ohne sie wäre es wesendlich einfacher, dachte er bei sich während er auf die Antwort seines Gegenübers wartete.

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01.07.2008, 19:14
Beitrag #6
 
Alice beäugte ihren Gegenüber weiterhin misstrauisch und fragte sich, welchem Volk er wohl angehörte. Er sah aus wie ein Elf, schien sie aber genauso zu hassen wie sie, wenn nicht sogar mehr. Es wäre ihr jedoch unklug erschienen, ihn gleich zu Beginn mit Fragen zu überhäufen, woher er kam, ob es viele von seinem Volk gab und warum er die Elfen hasste.
Wenn das erst der Anfang seiner Streitmacht ist, möchte ich nicht wissen, wieviele tausende noch kommen werden und mit welcher Wucht sie gegen die Elfen anstürmen werden. In solchen Momenten bin ich richtig froh zu den ›Bösen‹ zu gehören, meinte Alice schaudernd und blickte kurz aufs Meer hinaus, wo die Schiffe herkamen. Sie lachte kurz in Gedanken zu Barrilete. Was meinst du? Glaubst du er befindet uns als wertvoll genug um sich mit uns zu verbünden?
Barrilete schnaubte ungeduldig. Mach schon, ich bin müde und je länger wir hier brauchen, desto mehr muss ich mich anstrengen wach zu bleiben.
Alice hoffte, dass sie genug Energie übrig hatte, um sich gegen einen möglichen Angriff des Elfen ... was auch immer wehren zu können. Wenn sie Alice angreifen würden, würden sie nicht lange fliegen können und bald entdeckt werden. Vielleicht dachte Kaleth ja auch, dass sie zu den Elfen gehörte und würde versuchen sie als Geisel zu benutzen. Bei diesem Gedanken musste wieder beinahe grinsen.
Was meinst du, fragte sie Barrilete, die alle ihre Gedanken mit angehört hatte. Glaubst du wir haben genug Eindruck bei Haldir hinterlassen, als dass er für uns kämpfen würde?
Ich weiß nicht. Hättest du ihm einen Abschiedskuss gegeben, würden deine Chancen besser stehen, meinte sie lachend.
Frechheit, meinte Alice daraufhin empört und blockte Barrilete in Gedanken kurz ab.
Mit hochgezogenen Augenbrauen machte sie Kaleths Griff nach und legte ihre Hand auf das verborgene Schwert unter ihrem Umhang. Na das war ja lange verborgen geblieben.
»Ich beherrsche die Magie, sowie jeder Drachenreiter, doch mit den Elementen zu zaubern ist meine besondere Begabung. Und nein, das Schwert ist keine Zierde. Es wäre bemitleidenswert wenn ich damit herumrennen würde und nicht damit umgehen könnte, aber es mir von Straßenräubern abnehmen lassen würde, weil ich nichts vom Schwertkampf verstehe. In diesem Fall hätten jene Räuber das Schwert verdient. Willst du denn eine Probe von meinen Fähigkeiten?«

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02.07.2008, 21:55
Beitrag #7
 
Ein kaltes Lächeln huschte über Kaleths Gesicht: „Wenn du willst, Alice Galbatorixtochter, dann zeig mir was du kannst.“
In aller Ruhe Griff seine Rechte um den Griff und zog blank. Die Klinge war beinah ruhig, lediglich ein leises Schaben deutete auf die fast immerwährende Lust dieser Waffe auf Blut hin.
„Ich werde dich nicht verletzen, doch pass auf, messe mich nicht an den Maßen der Schwächlinge. Diejenigen die, du Elfen nennst haben schon vor langem Vergessen was es heißt ein Schwert meisterlich zu führen. Sie haben die Kunst vernachlässigt und vieles Vergessen, weil sie es vorgezogen haben ihre Zeit mit Sinnlosigkeiten zu verschwenden.“
Er blickte Alice tief in die Augen ihre Angst die er Anfang nur geahnt hatte, konnte er nun deutlich spüren. Er kannte es. Wer die Druchii nicht kannte, der fürchtete sie und wer sie kannte der Verabscheute und fürchtete sie. Anders war es ihm nie ergangen und er konnte nicht leugnen, dass es viele Vorteile hatte gefürchtet zu werden, man musste sie nur sehen.
Dennoch konnte er es sich nicht leisten eine Drachenreiterin die zu einem Bündnis mit ihm bereit wäre zu einer Feindin zu machen. Er brauchte sie denn ohne die Drachenreiter würde die Suche nach den Dracheneiern und Jungen mehr als erschwerlich werden. Außerdem hatte er gefallen daran das es noch mehr gab die seine verdorbenen Vettern hassten, auch wenn aus anderem Grunde und nicht ansatzweise so innig wie er. Ob das wohl das einzige war was ihn an ihr ansprach, es würde sich zeigen.
„Ihr braucht mich nicht zu fürchten - Nicht solange ihr euch nicht gegen mich stellt - Potentielle Verbündete sind mir lieber als potentielle Feinde. Also dann, wenn ihr mir eine Kostprobe eures Könnens geben wollt tut es jetzt, ich lasse euch den ersten Schlag.“
Er trat einen Schritt zurück um ihr genügend Platz zu lassen, damit sie egal wie sie beginnen wollte die Möglichkeit dazu hatte. Er hob den Arm kurz bis die Klinge sein Gesicht verdunkelte, dann streckte er den Arm seitlich aus und verharrt.
Egal ob sich Alice ihm anschließen würde oder nicht, wenn es nun zu einem Probekampf kommen sollte, so wusste er zumindest über die körperlichen Talente der Drachenreiter bescheid. Um ihre Magischen müssten sich die Magierinnen kümmern und was die Kräfte der Drachen anbelangte so würde er seinen Titel als Bestienmeister freiwillig abtreten, wenn er sich die Kraft die hinter dieser Schuppigen Haut verborgen war nicht erschließen könnte.

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03.07.2008, 21:51
Beitrag #8
 
Alice war dann doch etwas überrascht, als er einem Probekampf zusagte. Eigentlich hätte sie nichts anderes erwarten dürfen. Doch war ihr etwas mulmig zumute, als Kaleth sein Schwert zog. Es war riesig und wie sein Träger strahlte es eine Düsternis aus, die sie nicht zu beschrieben vermochte. Unter keinen Umständen würde sie ihn und seine Artgenosen jemals als Feinde haben wollen.

Gehts dir gut Kleine?, fragte Barrilete besorgt, als sie Alice' Nervosität spürte.
Ja, geht schon, seufzte sie. Ich hoffe nur wir blamieren uns nicht.
Wir? Nur du wirst dich blamieren wenn du weiter so rumstehst. Wenn du jetzt endlich zusammenreißt und das tust, was du immer tust, wird er dich anflehen dich ihm anzuschließen.

Alice spürte Barriletes Schnauze an ihrem Arm und legte ihre Hand auf den Kopf und entzog ihr ein wenig Energie, nachdem Barrilete ihre Kräfte offen für sie fließen ließ. Schnell zog sie sich wieder zurück und spürte die neue Kraft durch sich fließen. Von neuem Mut erfüllt, streifte sie den alten Umhang ab und warf ihn hinter sich.
In ihrer normalen Kleidung - die hohen Stiefel, weite Hosen und das bequeme Oberteil - fühlte sie sich wieder weitaus besser und sie zog elegant und schnell ihr Schwert. Die eisblaue Klinge leuchte wie immer und wie eine Verlängerung ihres Armes lag es perfekt in ihrer Hand. Es war bei weitem nicht so groß wie das Schwert von Kaleth, aber das hieß gar nichts.
Sie nickte ihm kurz zu, atmete noch einmal ruhig ein und war dann mit einem Sprung bei ihm und griff ihn von links oben an, ihre Sinne bis aufs äußerste gespannt und immer bereit zuzuschlagen und abzublocken.

occ: was meinst du, wie lange sollen sie jetzt kämpfen? Ich hab keine Ahnung wie man einen Kampf schildert oder wie man angreift, deswegen wäre ich eher für eine kurze Schilderung :pardon

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04.07.2008, 11:52
Beitrag #9
 
Kaleth sah jede Einzelheit ihrer Bewegung und wusste schon im Beim Ausholen wohin ihr Schlag gehen würde. Seine Klinge zuckte vor und ließ Alice Klinge seitlich abgleiten. Normalerweise war dies der Moment in dem er zu einem tödlichen Schlag in den Rücken ausholen würde, doch er würde seine Stärke nicht schon jetzt zeigen, außerdem hatte er zugesagt sie nicht zu verletzen.
Statt ihr mit diesem Schlag zuzustoßen begnügte er sich damit sich in einer schnellen Drehung hinter sie zu stellen bevor er zu einem Schlag auf hüfthöhe ansetzte.
Sie drehte sich und blockte den Schlag eine Hand breit vor ihrem Körper ab. Alice drückte seine Klinge von ihrer gefährlichen Position ging wieder in die Offensive.
Ihre Schlage und Stiche kamen in rascher Folge und waren größtenteils sehr Zielsicher. Innerlich begann er sich auszurechnen wie viele Menschen sie wohl bezwingen konnte, während ihre Schläge abblockte. Aufs Ausweichen oder Gegenangriffe verzichtete er, zum einen würde er zuviel verraten, zum anderen wollte er nur die Stärke seines Gegenübers testen.
,,Ihr seid gut, wer war euer Lehrmeister?“ ,fragte er als er einen besonders gelungenen Angriff stoppte und ihre Klingen aufeinander schabten.

(@ Alice: Mach du noch einen Post dann beenden wir den Kampf und zum schildern hoffe ich hab ich dir ne gute Möglichkeit gegeben zu sehen wie man das ganze schreiben kann. Wenn nicht schreib mir ne PN dann helf ich dir dabei.)

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04.07.2008, 20:27
Beitrag #10
 
Alice schlug zu und wurde abgeblockt. Was auch immer sie versuchte, ihr Schläge wurden anscheinend mühelos abgewehrt und schon langsam begann sie sich zu fragen, ob sie der Armee wirklich helfen konnte, auch wenn sie Drachenreiterin war. Dazu kam, dass ihre Kräfte langsam aber doch wieder dahingingen. Ebenfalls fragte sie sich, wie man jemanden wie Kaleth schlagen konnte. Wer hatte genug Kraft, ihn zu besiegen? Natürlich überlegte sie das nur, ihn zum Feind zu haben war so ganz und gar nicht eines ihrer Ziele.
Überrascht, angesprochen zu werden, starrte sie ihren riesigen Gegenüber kurz an. »Ich hatte viele Lehrmeister. Die meisten von ihnen waren abtrünnige Elfen und ehemalige Diener meines Vaters.«

occ: okay schwacher post, aber ich denke/hoffe mal es geht so. kannst du schreiben wie der kampf endet? kannst kaleth gewinnen lassen oder unentschieden

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05.07.2008, 14:40
Beitrag #11
 
„Sie haben ihre Aufgabe gut gemacht.“ Nickte Kaleth ihr Anerkennend zu.
Er hatte genug von ihren Kampfkünsten gesehen. Sobald sich die Gelegenheit bot würde er diesen Kampf beenden.
Alice holte lang aus und ließ ihre Klinge auf seinen Kopf niedergehen. Er hob seine Klinge und legte die andere Hand auf die Klinge um der Wucht des Angriffs Widerstand leisten zu können. Er sah seine Möglichkeit. Rasch drückte er Alice Klinge zurück setzte der Waffe mit einem Stich nach. Laut kreischte Metall auf Metall bis sich Alice Schwert in seiner Paradestange verharkt hatte.
Ein finsteres Lachen spielte sich auf seinem Gesicht als er ihr die Klinge in einer Dreh um die eigene Achse aus der Hand wand. Alice die weiterhin versucht hatte ihre Klinge festzuhalten hatte den Halt verloren und lag nun hinter ihm auf dem Boden.
Mechanisch steckte er sein Schwert weg und hob danach die dünne Haarsträhne auf die er Alice heimlich bei seinem Angriff abgeschnitten hatte.
Seinen Erwartungen zufolge hatte die nicht die Selbe Farbe wie er sie eben noch gesehen hatte sondern war von einer hellen Grünen Strähne durchzogen.
Er wand sich zu Alice und reichte ihr die Hand um ihr Aufzuhelfen.
,,Ihr seid eine gute Kämpferin, lasst euch von niemanden etwas anderes sagen.“ Er meinte es ernst. Für ihr Alter beherrschte sie ihre Klinge sehr gekonnt. Selbst er hatte lange Üben müssen. Sie nahm seine Hand wenn auch erst nach einigen bedenken und kurzen zögern und ließ sich von ihm wieder auf die Beine helfen.
„Er währe schade auf euch verzichten zu müssen. Ihr seid eine viel versprechende Kämpferin, sicherlich eine gute Späherin und dann auch noch eine Magierkundige. Was ihr allerdings auf jeden Fall seid,“ er hielt ihr das Haarbundel mit der grünen Strähne hin, „ist eine gute Täuscherin. Wir werden heute Nacht sicherlich Landeinwerts ziehen und irgendwo vor dem Gebirge ein Lager aufschlagen. Es wäre schön euch dort morgen zu sehen, dann könnten wir die Bedingungen für das Bündnis in aller Ruhe besprechen.“
Er blickte zu Alice Drachen.
„Ich glaube es wird Zeit für euch zu gehen, Alice Galbattorixtochter, euer Drache sieht aus als würde er sich gerne zur Ruhe begeben wollen. Was ihr in unserer Gegenwart wohl kaum riskieren wollt.“
Er blickte zurück zu Alice und sah ihren leicht irritierten Blick.
,,Meint ihr ich wüsste nicht wie mein Volk auf die Welt wirkt? Geht, ruht euch aus und kommt morgen wieder. Ich würde euch beide gerne wieder sehen“
Mit diesen Worten verabschiedete er sich von Alice und ihrem Drachen und ging zurück zu den anderen Elfen denen er knapp erklärte was sich gerade begeben hatte.
Innerlich, ging er noch mal alles durch. Alice als Verbündete zu haben hatte nur Vorteile, außer ihre Bedingungen für das Bündnis würden etwas hoch ausfallen doch im Vergleich zu anderen Invasoren waren seine Ziele gering. Er würde ihr das Land lassen und sich bei der Wahl der Sklaven lediglich Elfen und Zwerge wählen. Wo sollte es also Probleme geben?

@ Alice: War doch vollkommen ok alles. Hast du gut gemacht *lob*

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05.07.2008, 22:07
Beitrag #12
 
Alice wusste nicht, wie sie auf das Lob reagieren sollte und erwiderte deshalb nichts darauf. Als sie ein weiteres Mal angriff, wurde sie geschickt außer Gefecht gesetzt und fand sich eine Sekunde später hinter ihren Gegner im Sand wieder. Kaleth schien sich dabei bestens zu amüsieren und hatte den Kampf beendet, noch bevor sie sich aufrichten konnte.
Na toll. Anscheind kann ich mich nur blamieren, sagte sie zu Barrilete, die sich still im Hintergrund gehalten hatte und auch jetzt nichts erwiderte, sondern nur misstrauisch die anderen beäugte.
Etwas zögernd ließ sie sich aufhelfen und klopfte den Sand von ihrer Hose. Erschrocken starrte sie die Haarsträhne an und fasste an die Stelle, wo sie fehlte. Wunderbar. Jetzt kam es also schon so weit, das man ohne Mühe ihre Zauber durchsah und ihr neue Frisuren verpasste, ohne dass sie selber etwas davon mitbekam.
»Wir werden da sein« versicherte sie ihm und war dann doch etwas erleichtert, dass er sich trotz ihrer Unfähigkeit mit ihnen verbünden wollte.
Sie war dann doch etwas überrascht, als er sie so offen auf ihre anscheinend offensichtlichen Bedenken gegenüber seinesgleichen ansprach. Doch war sie froh, ein wenig Abstand zu bekommen und vor allem, endlich ein wenig Ruhe und Schlaf.
Sie nickte ihm zum Abschied zu, lächelte sogar dankbar und wandte sich dann Barrilete zu und schob ihren Umhang in eine Halterung am Sattel.

Ich war anscheinend doch nicht zu schlecht, sagte sie und sprang ohne zu zögern in den Sattel.
Barriletes Muskeln spannten sich und dann waren sie nach wenigen Sekunden in der Luft und flogen in den Wald. Sie suchten nicht lange, denn sie waren zu erschöpft und ließen sich bei einer kleinen Höhle, die gerade groß genug für Barrilete war, nieder. Obwohl sie am Rande ihrer Kräfte war, suchte Alice nach Essen für sich, Barrilete aß nur alle paar Wochen etwas. Nachdem sie ziemlich schnell einige Beeren und Wurzeln gefunden hatte, verzehrte sie einen Teil ihrer Mahlzeit und ließ den Rest für den Morgen über. Dann breitete sie ihren Umhang am Boden aus und schmiegte sich an Barriletes Brust und ein gleich darauf war sie eingeschlafen.

gt: Therinsford
-edit- ok hat sich erledigt -edit-

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06.07.2008, 12:52
Beitrag #13
 
Zeit: Abend

Kaleth hatte lange warten müssen, doch endlich konnte es beginnen. Die Orks hatten ihre noch schlechter konstruierten Landungsschiffe bereitgemacht, während das Dunkelelfenschiff weiter auf den Strand zusegelte. Ihr Schiff hatte nur einen sehr geringen Tiefgang und würde bis ans sandige Ufer fahren. Es würde kaum noch Zeit benötigen bis die Schiffe endlich landeten.
Hinter sich hörte er dann das ihm Vertraute und doch ihn anwidernde Geräusch der schnellen Hufe zusammen mit den Wilden bösartigen Schnaufen. Die beiden Magierinnen waren zurückgekehrt. Hoch erhobenen Hauptes Ritten sie auf ihren verhexten Rössern an den Strand. Die Tiere waren schwarzen Rössern äußerlich recht ähnlich, Doch hatte die Dunkle Magie sichtlich verändert. Aus dem Schädel Sprossen mehrere dünne Hörner mit denen die Tiere, wie er selbst erlebt hatte, ihre Beute brutal aufspießen oder aufschlitzen konnten. Auch die Beine Wiesen solche hörnartigen Auswüchse auf. Der Schweif dieser Wesen war länger geworden und peitschte gefährlich. Die Tiere trugen sie bis kurz vor Kaleth wo sie befehllos stehen blieben und ihre Reiterinnen absteigen ließen.
Er hasste die beiden mehr als alle anderen ihres Ordens. Rischka und Delida sie waren von allen immer schon die schlimmsten gewesen und seit der Geschichte mit ihrer älteren Schwester Helleborn waren sie noch unausstehlicher geworden. Ausgerechnet diese beiden hatte der Hexenkönig ihm zur Unterstützung mitgegeben. Sie waren zwar nicht die einigen, es gab noch drei weitere, doch sie beide waren von allen die ihm der Hexenkönig unterstellt hatte die besten.
Innerlich zählte er die Sekunden die er auf einen Bericht der beiden, eine Begrüßung oder etwas Derartiges wartete. Als es ihm zu mühselig wurde wand er sich an die beiden dunklen Rösser die ihn in ihrer Nähe duldeten. Er kannte sie wie all die anderen ihrer Rasse. Ohne sein eingreifen hätte der Konvent der Magierinnen ihre Tiere töten müssen, so stark hatten sie den Geist der einst so edlen Tiere gequält und lediglich ein Verlangen danach anderen Wesen schmerz zuzufügen hatte in ihren verbrannten Seelen überlebt. Mitfühlend strich er den Tieren durch ihre langen Mähnen. Menschen Zwerge und seine verräterischen Verwandten waren ihm egal, doch die Tiere und Wesen diese Welt hatten so etwas nicht verdient.
„Was gibt es zu berichten?“ fragte er nachdem er dieses schweigen Leid war.
,,Wir haben die Barriere an einigen stellen Eingerissen und an anderen stark geschwächt.“ Begann die eine.
„Unsere Vettern werden lange brauchen um die alten Zauber zu erneuern und noch länger um auch das letzte Loch zu finden.“ Führte die andere fort, die das Wort Vettern lediglich benutzte, weil sie wusste, dass es ihn innerlich immer wieder zur Weißglut brachte.
Die Stimmen der beiden waren so gleich, dass er sie nie auseinander halten konnte als eine von beiden weitersprach.
,,Allerdings wurden wir ein mal gestört. Anscheinend sind nicht alle so verblendet wie wir dachten. Wir haben sie zwar getötet, doch…“ Die Frau begann zu stocken.
„Was doch?“ Harkte Kaleth wütend nach und dreht sich zu den beiden um. Die Sprecherin schwieg und blickte zum Boden. Versagen galt unter den Magierinnen als eine Schande.
Die andere führte weiter was ihre Schwester angefangen hatte: „Einer von ihnen hat mit Magie ein Bild an von uns seine Verbündeten weitergegeben. Wir haben herausbekommen das er es nach zu einem Vorposten geschickt hat. Die Nachricht dürfte innerhalb von zwei Tagen in der Hauptstadt sein vielleicht auch erst in drei.“
„Ihr…“ Kaleth konnte nicht fassen was er gerade gehört hatte, doch es würde nichts bringen sie wegen ihrer Unfähigkeit jetzt zur Rechenschaft zu ziehen.
,,Sonst noch Informationen?“ zischte er.
,,Es sind drei Waldlinge die dort Wache halten. Meine Schwester hat ihre Gesichter aus dem Verstand des Gefangenen angeeignet. Doch für uns wäre es zu auffällig sich in diesem Wald aufzuhalten.“
Kaleth pfiff nach Selech und löste eine Karte des Landes aus dem Sattel
,,Wo ist dieser Vorposten.“ Die Magierin tippte mit ihrem Schlanken Finger auf einen Punkt auf der Karte.
Kaleth hielt sich den Kopf es konnte nicht wahr sein. Den Vorposten zu erreichen würde nicht schwierig werden. Doch den Boten abzufangen, dafür waren sie einfach zu auffällig.
„Alice“ überfiel es ihn. „Sie wird für uns den Boten erledigen“
,,Ich verstehe nicht ganz…“
„Braucht ihr auch nicht, sorgt lediglich dafür das ein blauer Drache und ihre Reiterin unbeschadet zu mir gebracht werden wenn sie sich uns nähern.“ gab Kaleth barsch zurück „Der Plan bleibt erstmal wie gedacht, wir lassen die Orks einige Menschenstätte brandschatzen und werden sie dann in Richtung des Waldes lenken. Um den Vorposten und alle weiteren Spähpunkte kümmere ich mich selbst. Wir werden uns etwas zweihundert Orks mitnehmen und das Dorf Theringsford einnehmen. Das wird vorerst unser Stützpunkt. Gebt den Orks also Befehle unbedingt dieses Dorf und die Stadt Ceunon unbedingt zu zerstören. Ich will nicht das noch einmal unerwünscht entdeckt werden.“ Das Dunkelelfenschiff landete soeben knirschend am Strand. Sie war wirklich auf den Schiff er konnte den Duft nun deutlich riechen.
,,Das werde ich mir zu gegebener Zeit vornehmen.“ Zischte er leise.
Die ersten die vom Schiff gingen waren einige Adlige mit ihren Leibgarden.
Er ging ihnen entgegen und Schritt an ihnen vorbei in den Rumpf des Schiffes.
,,Ihr habt eure Befehle. Führt die Orkhorden an und lenkt ihre Angriffe etwas in die Richtige Richtung ich erwarte euch innerhalb von spätestens drei Tagen bei den Waldlingen. Sorgt dafür das niemand euch sieht und lange genug überlebt um davon zu berichten.“
Er zog sich ins Schiff zurück gefolgt von seiner Echse. Viele dinge die er für diesen Krieg benötigte hatte er als Späher nicht mitnehmen können. Nun wurde es Zeit.
Bis er seine und Selech’s Ausrüstung angezogen hatte würden auch die Orks abmarschbereit sein. Sein Ziel und das seiner Brüder und Schwestern der Wanderer war Theringsford und danach der verfluchte Wald ihrer falschen Geschwister.

gt---> Theringsford

[Bild: nicedayce8.png]
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