Themabewertung:
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Osilon
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18.06.2008, 18:02
Beitrag #1
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Osilon
Cf: Ellesmera
Ort: Osilon Charaktere: Kaleth, Selech, Dunkelelfenspäher Zeit: Mitten in der Nacht Sie waren schneller als erwartet vorwärts gekommen. Und so kamen sie noch vor dem nächsten Sonnenaufgang vor der nächsten Waldstadt angekommen, die letzte die es auszuspionieren galt bevor sie sich aus dem Wald wieder heraus begaben und sich im jenseits der Berge mit den Horden aus Mittelerde trafen, welche bereits morgen mit ihre Schiffen an der Küste ankommen mussten. Zuerst würde er die Orks ganz wie es ihre Art war ziellos das Land brandschatzen lassen, alles sollte darauf deuten das sie die Hauptinvasoren waren bis auch die beiden Schwarzen Archen mit seiner Armee vor der Küste ankerten. Leise umschlichen sie die Stadt. Die Nacht gab ihnen all die Vorteile die sie bei Tag einbüßen mussten und machte ihnen ihre Erkundung so einfacher. Eigentlich hatten Dunkelelfen keine Probleme mit Sonnenlicht doch er und einige seiner Brüder waren das dunkle Wetter ihrer Heimat noch zu gewöhnt und mussten am Tag so mit ihrer geschwächten Sehkraft klar kommen. Anders als seine merkte Kaleth jedoch das ihm auch die Wärme die in diesem Wald herrschte zusetzte. Er fühlte sich matt und sehnte sich jetzt schon danach wieder in der nähe des Meeres mit seinen kalten Winden zu kommen. Er befahl den Soldaten sich führ einige Stunden ruhe zu gönnen während er, dicht gefolgt von seinem treuen Begleiter noch einmal zurück zum Rand der Stadt schlichen um einen letzten Blick auf diese zu werfen. Diese Stadt sage ihm zu. Wenn alles gut ging und er einen gezielten Angriff der Orks gegen sie führte könnte er selbst diese als Stützpunkt benutzen um selbst gegen die Waldlinge weiter vorzugehen. Leise stieß er einen der unzähligen Flüche die sein Volk kannte aus als ihm bewusst wurde wie lange er noch darauf warten musste Blut vergießen zu dürfen. Er würde sie selbst mit seinen Truppen einnehmen und wenn sie niemanden am Leben ließen würde man immer noch nicht von ihrer Anwesendheit wissen. Mitten in seinen Gedanken riss ihm das blitzen einer Reflektion des Mondlichtes aus den Gedanken. Er blickte auf. Die dünne Spitze eines Elfenspeers schwebte wenige Finger breit von seiner Kehle entfernt. Der Träger und seine beiden Begleiter umstellten ihn. ,,Ein zu laut geflüstertes Wort und du stirbst Abtrünniger. Die Klinge seines Partners verlieh den Worten Nachdruck. Kaleth starrer Gesichtsausdruck wurde zu einem breiten Grinsen. Khaine hatte nachsehen mit seinem Verlangen nach Blut. ,,Reiß den Waldling in Stücke mein Guter. Ehe die Elfen wussten was geschah löste sich der bisher unbewegte Echsenleib aus der Dunkelheit hinter Kaleth und stürzte sich auf den Elfen der den Speer an Kaleths Kehle hielt. Vor Entsetzen versuchte er die Waffe zwischen sich und den neuen Feind zu bekommen doch noch bevor sich die Spitze wirklich gedreht hatte schnappten bereits die Kiefer der Bestie zu. Unendlich langsam zog Kaleth seine Klinge. Sobald sie auch nur wenige Zentimeter aus ihrer Scheide geglitten war hörte man das leise hohe Kreischen, wie wenn Metall gegen Metall schrammte. Ohne Probleme durchfuhr die Schneide das dünne Leder das den Bauch des zweiten Elfen schützte. Der dritte ergriff die Flucht. Kaleth lachte düster bei dem Anblick des verstörten Elfen. ,,Du entkommst mit nicht. Er holte über den Rücken aus und fasste das Schwert mit beiden Armen, bevor er den Rücken durchdrückte und die Klinge mit einer leisen Preisung Khaines auf ihren tödlichen Flug schickte. Die rotierende Klinge bahnte sich ihren Weg direkt auf das Herzen des Elfen der sich zu allem Unglück auch noch Umdrehte bevor ihm das Eisen traf und an einen Baum nagelte. ,,Keine Sorge deine Stadt wird dir bald Gesellschaft leisen, wenn sie nicht das glück haben, als unsere Leibeigenen leben. Kaleth zog die Klinge mit einem Ruck aus dem Baum und ließ den Kadaver von der Waffe gleiten. Hinter ihm tauchte sein Reittier auf dessen blutverschmierte Schnauze ihm bestätigte das sich sein Liebling mindestens einen Bissen - wenn nicht sogar zwei Elfen - gegönnt hatte. Schweigend stieg er auf und befehllos ritten sie los. Sie würden weiterziehen, dachte er, während er fasziniert zusah wie das Blut gierig vom schwarzen Stahlt aufgesogen wurde, worauf die eingehauenen Runen in einem blutroten Schein zu leuchten beginnen. Ihr durst war gestillt, Vorerst... Gt: Küste Alagäsia
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