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Ceunon
02.06.2008, 15:55
Beitrag #1
Ceunon
Als Aelar ihm nach einer Weile immer noch keine Antwort gegeben hatte machte er einen Vorschlag: ,,Wir werden uns als Asmund und Namora ausgeben. Sollte uns jemand fragen was wir beruflich sind sagst du ich sei Handwerker und wir sind hier um einige Gerätschaften zu kaufen. Ansonsten können wir uns wie immer unterhalten, bei dem Trubel der hier herrscht werden unsere leise gesprochenen Namen wohl kaum auffallen. Soweit alles in Ordnung für dich?“
Sie nickte und erreichte ihr den Arm woraufhin sie sofort einharkte.
,,Dann kann der Spaß ja losgehen.“
Gemeinsam gingen sie los und mischten sich unter die Menschen während Sleiz im Vorbeigehen einen weiteren Geldbeutel einsteckte.
Die mit den Passanten ohnehin überforderten Wachen ließen sie einfach passieren. Ihnen bot sich der Anblick auf eine das Rege treiben der Menschen die von einem Stand zum nächsten schlenderten.

[@Julia: lass mal wieder sp'n]

[Bild: nicedayce8.png]
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08.06.2008, 12:22
Beitrag #2
 
Es war erstaunlich einfach gewesen, in die Stadt zu gelangen und mit ihrem neuen Äußeren war es sogar fast schon angenehm durch die Menschenmassen zu schlendern und keine Panik auszulösen, wie es sonst der Fall gewesen wäre.
Aelar kam sich vor wie eine Kriminelle, obwohl sie eigentlich vielmehr nur eine Gejagte war, immer darauf bedacht, so wenig Widerstand wie möglich zu leisten.
Doch jetzt konnte sie sich einmal normal verhalten und das tun, was für jeden anderen Alltag war.
In der Stadt war es voll, perfekt, um ungestört reden zu können, und zu zweit nicht aufzufallen, denn sie konnte sich mehr als gut vorstellen, dass sie Elfen alles und jeden kontrollierten, der auch nur den kleinsten Verdacht schöpfte, und da hatten es Paare in diesen Tagen wohl denkbar schwer.
Nachdem sie einige Minuten durch die überfüllten Straßen gegangen waren, gelangten sie schließlich zu einem Geschäft für Bekleidung, das ebenso groß und anspruchsvoll war, wie alles in der Stadt.
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13.06.2008, 14:49
Beitrag #3
 
Sleiz spürte das es Aelar gut tat einmal wieder etwas halbwegs Normales zu tun etwas das fast an ein ganz normales Leben grenzte. Wenn er sich sicher sein konnte das die Elfen die suche nach ihnen eingestellt hatten wurde er mit ihr öfter so etwas unternehmen.
Aelar löste sich von ihm und begab sich in das wohl größte Geschäft für Bekleidung welches in der Stadt zu finden war. Voller Freude begann sie nach etwas zu suchen was ihr zusagte. Er musste grinsen wann hatte sie hol das letzte Mal für so etwas Zeit gehabt? Er machte sich nicht viel aus Kleidung. Doch anders als so oft fand auch er gefallen daran, zumal der Pakt es ihnen so vorschrieb.
Langsam kam er auf sie zu und er konnte sich ein grinsen nicht verkneifen als er sie so geschäftig dabei fand sich etwas herauszusuchen.
,,Bist du schon fündig geworden?“ fragte er und schreckte sie damit ungewollt aus ihrer Suche.
Ihr Gesicht spiegelte seine Empfindungen wie sehr sie den Aufenthalt in der Stadt genoss.

[Bild: nicedayce8.png]
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26.07.2008, 23:14
Beitrag #4
 
"Ja", antwortete Aelar grinsend und hielt Sleiz vors Gesicht, was sie gefunden hatte. Eine schwarze, feingearbeitete Corsage, an deren Seiten sich kleine Einschnitte befanden, die durch einige über Kreuz liegende schmale Lederbänder zusammengehalten worden. Der untere Saum bestand aus feingearbeiteter Spitze, ebenso wie die Ränder des Dekolletes. Ein verschlungenes Muster war daraus zu erkennen, wie sich ineinander verschlingende Rosen, deren Blüten weit geöffnet waren.
"Oder meinst du die steht mir nicht?"
Sleiz lachte und sie legte das Kleidungsstück über ihren Arm, während sie ihn scherfzhaft zur Seite stieß, um nach einen dazupassenden Stück zu suchen.
Der Stadtbesuch hatte wirklich etwas Beruhigendes an sich, fast als würde die Normalität für sie eintreten.
Doch so war es nicht, und auch das durfte sie nicht vergessen, egal wie schön es auch in diesem Moment gewesen wäre. Doch sie waren Gejagte, das konnte sie nicht verdrängen.
Sie strich die Kleiderbügel zur Seite, während sich Sleiz auf der anderen Seite des Geschäftes ebenfalls nach etwas Geeignetem für sich umsah.
Nach einer Weile fand Aelar schließlich das, wonach sie gesucht hatte, gefunden. Eine Kombination aus Hose und Rock, welche genauso wie die Corsage in Schwarz gehalten waren. Die perfekte Farbe, wie sie befand. Die Hose, die aus einem so leichten Stoff bestand, dass man sie auf der Haut kaum spüren würde - und Aelar wunderte sich beinahe, dass er nicht aus Magie bestand -, war bis knapp unter die Knie geschnitten und damit ein Stück länger als der darüberliegende Rock, welcher glatt und aus ebenso leichtem Stoff, fast wie Satin, war, der ein paar Zentimeter über die Kniekehlen reichte.
Das Anprobieren würde sie sich sparen; sie wusste auch so, dass ihr die Sachen passen würden, und wenn ihr danach war, konnte sie sich immer noch daran wagen, sie mit Magie ein wenig umzuändern.

[ot] sry für die lange pause, mein kopf war einfach zu voll mit anderen dingen.. *g*) [ot]
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12.08.2008, 17:10
Beitrag #5
 
Sleiz hatte sich nicht mit ganz so viel Freude in die Suche gestürzt, doch auch ihn freute es einfach etwas Normales zu tun, so wie die vielen Anderen. Zwischen den Menschen zu sein und sich ein Kleidungsstück nach dem anderen anzusehen um etwas passendes zu finden, einfach durch die Gassen schlendern oder das Treiben auf den Markt verfolgen, all das war für so viele Alltag während es für sie eine riskante Angelegenheit war.
Innerlich wünschte er sich Aelar so etwas bieten zu können, doch er kannte die ernüchternde Wahrheit: Sie waren nicht wie die anderen, sie waren keine Menschen, sie waren Schatten, Geschöpfe der Dunkelheit die überall gefürchtet, gehasst und gejagt wurden. Jahrhunderte müssten ins Land gehen und selbst dann würden immer noch Legenden über sie existieren.
,,Die Elfen verbreiten sicherlich jetzt schon die Kunde von dem blutrünstigen Schatten Sleiz der jeden erschlägt und die Seele aus dem leib reißt und seiner hinterhältigen Gefährtin Aelar von der ein Blick reicht um selbst den standhaftesten Mann zu verhexen.“ Murmelte er leise vor sich hin während er endlich etwas fand was ihn wirklich ansprach.
Das fast ärmellose Kleidungsstück war aus einem dicken Stoff gefertigt, der sich dennoch verhältnismäßig weich anfühlte. Alles war großzügig geschnitten worden ideal für jemanden der sich wie er viel bewegte. Farblich schien der Stoff im Licht immer zwischen einem dunklen Weinrot und einem glänzenden Schwarz zu wechseln. Direkt daneben lag eine schwarze Hose die nach seinem Geschmack genau zu dem Oberteil passte.
Er war schon auf dem Weg zu Aelar als sein Blick auf einen weiten roten Mantel viel. Er dachte daran in welche Lage ihn sein letzter Mantel gebracht hatte und ein unwohles Gefühl kam in ihm auf. Dennoch nahm er den Mantel an sich und suchte sich eine Brosche mit einem Greifvogel aus. Es war kälter Geworden und sich mit Magie oder Feuer zu wärmen hatte immer seine Risiken. Wahrscheinlich würde dieser Mantel jedoch nicht nur ihn warm halten.
Danach wollte er sich auf den Weg zurück zu Aelar machen doch sie kam bereits freudestrahlend zu ihm. Sein Blick wanderte wieder zu ihrer neuen Bekleidung und er war begierig darauf sie endlich in diesen Stoffen zu sehen. Obwohl führ ihn feststand das sie in fast jedem Kleidungsstück wundervoll aussah.
,,Dann geht’s wohl jetzt ans bezahlen,“ sagte er ohne große Begrüßung, denn seitdem sie einander immer Wahrnahmen gab es kein wirkliches Getrennt sein mehr. Mit einem Verschwörerischen Grinsen zog er die Geldbeutel hervor die er eingesteckt hatte und wog sie abschätzend in der Hand.
,,Wird schon reichen, und wenn nicht…“ sein Grinsen wurde breiter, ,,lassen wir einfach deine verzaubernde Art spielen.“ Sagte er schließlich zweideutig. Dennoch kam führ ihn nur eine Möglichkeit in Frage. Niemals würde er von Aelar verlangen jemanden zu verführen. Selbst wenn er nichts von ihren vorherigen Geliebten gewusst hätte und auch die Geschichte in Ellesmera nicht gewesen wäre, nach ihm musste sie sich keinem Mann hingeben egal zu welchem Preis, wenn sie wollte nicht einmal ihm. Das hatte er sich schon damals während dem Blutpakt versprochen, damals als er erfahren hatte was sie für ihre vorigen Partner gewesen war.
Abstoßend – Dachte er während er mit Aelar in Richtung des Verkäufers schlenderte.

(So jetzt gehts dann endlich weiter)

[Bild: nicedayce8.png]
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23.08.2008, 13:34
Beitrag #6
 
"Natürlich", grinste Aelar.
Auch wenn ich nicht glaube, dass ich in diesem Aufzug besonders überzeugend sein würde, fügte sie in Gedanken noch hinzu. Dann gingen sie gemeinsam zum Tresen, hinter dem der Ladeninhaber schon mit begierigem Blick darauf wartete, die kostbaren Kleidungsstücke gegen Bares einzutauschen.
Sie legten die Sachen vor und ihnen wurde der Preis genannt.
Was für ein Schnäppchen, im Gegensatz zu Feinster, dachte Aelar sarkastisch und Sleiz schmunzelte.
Nicht ohne die Augen zu verdrehen ließ Aelar sich von Sleiz den einen der Geldbeutel geben und leerte seinen Inhalt vor sich aus.
Der Besitzer begann sofort mit flinken Fingern das Geld vor ihm zu zählen, während Aelar bereute alles preisgegeben zu haben, denn es war offensichtlich, dass es mehr war, als der eigentliche Preis verlangt hätte.
Egal, dachte sie. Sie konnten ja jederzeit aufrüsten.
"Das wird genügen", bestätigte der Besitzer schließlich, immer noch über's ganze Gesicht grinsend.
"Wunderbar", sagte Aelar mit einem falschen aber strahlenden Lächeln, worauf er kurz erstarrte, bevor er seine Sprache wiederfand und ihnen noch einen angenehmen Tag wünschte.
Mit den Kleidern beladen verließen sie das Geschäft, und als sie vor die Tür traten konnte sich Sleiz sein Lachen nicht verkneifen.
"Was?" Aelar sah ihn übertrieben überrascht an. "Das hab ich doch toll gemacht, oder nicht?"
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15.09.2008, 15:43
Beitrag #7
 
,,Bezaubernd," sagte Sleiz lachend, ,,wie gut das ich dir nur einen Beutel gegeben habe."
Er blickte sich um der Trubel auf dem Markt hatte noch nicht nachgelassen. Vielleicht würden sie dort noch etwas interessantes finden. Aelar würde es sicherlich gefallen noch länger hier zu bleiben.
,,Wollen wir?" fragte er übertrieben höflich und hielt ihr den Arm hin, während er in Richtung der bunten Menschenmasse deutete.

(Hab mal bock auf richtig SP ham ja noch einiges nachzuholen also warte auf deine Antwort)

[Bild: nicedayce8.png]
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25.09.2008, 19:45
Beitrag #8
 
"Immer" erwiderte Aelar lächelnd und nahm Sleiz Arm.
Er hatte wieder einmal Recht - sie wollte noch nicht zurück.
Der Trubel in den Straßen hatte während ihres Besuches in dem Bekleidungsgeschäft nur noch zugenommen, was ihnen das Vorrankommen ein wenig erschwerte, ihnen jedoch in keinster Weise etwas ausmachte. Je länger sie bleiben würden, umso besser.
Das einzige, was Aelar störte, war ihr Aussehen. Sie wusste zwar, dass es notwendig war aber sie wäre trotzdem lieber offen durch die Straßen gegangen.
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28.09.2008, 17:27
Beitrag #9
 
Sleiz zog Aelar näher zu.
,,Eines Tages… Die Menschen werden uns vergessen. Ein vielleicht zwei Jahrhunderte, dann werden sie uns mit ihresgleichen verwechseln.“, seine Stimme wahr leicht gedrückt denn er wusste das Aelar nur wenig Trost in seinen Worten finden würde.
,,Wenn wir sicher sein könnten das hier weder Elfen noch Kopfgeldjäger wären würde es vollkommen ausreichen wenn du eine Augenfarbe und vielleicht noch deine Haare ändern würdest, aber so können wir uns das noch nicht leisten.“
Seine Gedanken schweiften leicht ab, als er an den Elfen dachte dessen Leben er verschont hatte. Ob er seinen Wunsch nach Frieden den Elfen überbracht hatte? Wohl kaum. Welcher Wesen –geschweige denn Elf- würde einem Schatten trauen.
Weiter kam er mit seinen Überlegungen nicht, denn Aelar zog ihn weiter.
Sie so glücklich zu erleben tat auch ihm gut, auch wenn er ihr ihren Wunsch nicht erfüllen konnte.

[Bild: nicedayce8.png]
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28.09.2008, 19:09
Beitrag #10
 
"Du hast ja Recht", sprach Aelar, während sie weiter gingen. "Aber es wird noch so lange dauern, bis auch die Elfen uns nicht mehr als Feinde ansehen werden."
Sie seufzte. "Ich will nur so gerne leben können, ohne mich ständig verstecken zu müssen, oder jedes Mal, wenn wir uns einfach nur in die Öffentlichkeit begeben wollen, derartige Vorkehrungen treffen zu müssen. Einerseits wünsche ich mir, dass dies alles möglich wäre, aber andererseits weiß ich genau, dass es doch unmöglich ist, ohne dabei noch mehr Leben auszulöschen."
Sie redete die ganze Zeit in gedämpftem Ton, denn auch mit ihrer Verkleidung konnte sie nicht davon ausgehen, dass sie nicht doch belauscht wurden. Ihr Lächeln hatte etwas an seiner Kraft verloren, doch sie bemühte sich, nicht noch negativer zu denken.
Es war umständlich, aber auch ihre einzige Option.
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