Themabewertung:
  • 0 Bewertungen - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Helgrind
11.03.2008, 17:25
Beitrag #1
Helgrind
Sleiz sah zu den riesigen Bergen empor, die halb in Nebel gehüllt dastanden wie stumme Wächter der Zeit. Sleiz war ihr nur einmal gewesen, das war während einer seiner Verfolgungen. Er hatte sich am Fuße dieser Berge versteckt und gewartet bis am seine Fährte verloren hatte. Heute wie damals berührte ihn etwas an diesen Bergen, selbst wenn er sie nicht wirklich kannte. Es war führ ihn immer so gewesen, dass diese Berge ihn Beruhigten und ihm ein komisches Gefühl von Geborgenheit gaben. Sie zogen ihn an wie das Licht einen Nachtfalter. Er fühlte sich hier zu Hause, obwohl er nie nicht mal als Elf wirklich eines besessen hatte. Es gab nur zwei Orte die ihm wirklich dieses Gefühl gaben, der eine war dieser hier, der andere die Schattenwelt.
Er wollte sich diesen Ort einmal genauer ansehen. Ihn genauer kennen lernen und auf dem Weg nach oben hatte er dazu genügend Zeit, das hieß falls Aelar es ihm erlaubte. Er wollte sie nicht einfach hier stehen lassen, das würde nicht gerade dazu beitragen, dass sie sich wieder besser verstanden.
,,Aelar, sag hast du was dagegen alleine bis nach oben zu fliegen, ich würde gerne zu Fuß nach oben kommen um mir die Landschaft ansehen zu können. Außerdem kann ich dann schon nach etwas sehen was uns einen Anhaltspunkt gibt wo wir suchen müssen um das versteck zu finden.“
Er wusste, dass er zu Fuß sicherlich nicht wirklich weit nach Oben kommen würde. Doch auch wenn er eben klettern müsste wäre es eine Möglichkeit sich die Gegend besser ansehen zu können.
,,Am besten suchst du dir dann einen Platz auf halber Höhe und schickst ihn mir, dann könnten wir von dann gemeinsam weitersuchen.“
Er sah noch mal zu den Bergen hoch, dieser Ort war wahrlich für Schatten gemacht worden und einzig für sie, denn keine andere Rasse wagte mehr sich in diese Höhen. Sleiz hätte für immer hier bleiben können doch würden die anderen Volker nicht irgendwann auch vor diesem Ort ihre furcht verlieren und sie aus diesem ihrem letzten Schlupfloch jagen. Er wusste es nicht und für den Moment war diese Frage auch belanglos, einzig zählte das sie hier waren und vorerst ihre Ruhe hatten.

[Bild: nicedayce8.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
11.03.2008, 22:43
Beitrag #2
 
Sleiz Worte rissen Aelar aus ihren Gedanken und sie hob den Kopf.
"Nein, es ist ok, ich warte dann," sagte sie langsam, "auf dich."
Damit löste sie sich aus seinen Armen und konzentrierte sich auf ihre Magie. Wenige Sekunden später hob sie ab, und ignorierte das leichte Schwindelgefühl, das in ihr aufstieg, was jedoch nicht im Entferntesten etwas mit der Höhe zu tun hatte.
Sie flog dicht am Helgrind empor, um nicht zufällig aus der Ferne entdeckt werden zu können, denn das letzte, was sie jetzt gebrauchen konnte, war schon wieder vor den Elfen fliehen zu müssen - jetzt, da sie angekommen waren. Der Berg schien kein Ende zu nehmen, er kam ihr viel höher vor als von Weitem, nun wo sie versuchte, auf seinen Gipfel zu gelangen. Sie betrachtete das dunkle Gestein, das an ihr vorbeizog, und hie und da kleine Ritzen und Einkerbungen offenbarte, die davon zeugten, dass sie tatsächlich zwei der wenigen waren, die diesen Berg jemals hatten erklimmen wollen. Er war so unberührt, so wie nur noch weniges in Alagaesia.
Aelar senkte kurz den Kopf um ein Gefühl dafür zu bekommen, was für eine Strecke sie bereits zurückgelegt hatte, und ob Sleiz immer noch an der gleichen Stelle stand, doch als sie nach unten sah, erblickten ihre Augen weder den Boden, geschweige denn ihn. Alles was sie sah, war die dicke Nebelwand, die sie durchstoßen hatte, und, die sich nun unter ihr weiter zu verdichten schien.
Sie blickte wieder noch oben, doch sie vermochte genauso wenig den Gipfel wie den Grund zu erblicken.
Aelar stoppte und schwebte eine Weile in der Luft, dann steuerte sie wieder auf die schwarze Felswand zu, von der sie sich unbewusst entfernt hatte, da sie durch den Nebel geschützt vor Blicken war. Vor ihr lag eine der größeren Einkerbungen, groß genug um darin stehen zu können, etwas wie eine Eingang, der jedoch nirgendwohin führte da sich das Gestein wenige Meter in seinem Innern bereits wieder schloss. Aelar setzte die Füße ab und ließ sich dann auf dem Boden nieder, verwundert wie sehr sie dieser kurze Magieeinsatz geschwächt hatte. Sie sah sich kurz um, dann schickte sie Sleiz, das Bild ihrer Umgebung und hoffte, dass er sie noch vor dem Abend erreicht haben würde.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
12.03.2008, 17:11
Beitrag #3
 
Sleiz hatte gerade die ersten, noch einfacheren Abschnitte seiner Kletterpartie hinter sich, als ihr Aelars Bild erreichte. Das Bild von dort oben bildete einen so starken Kontrast zu dem was hier unter noch alles war, dass Sleiz kaum glauben konnte, das es sich um ein und denselben Ort handelte. Hier unten am Fuße der Berge wuchsen Gräser, Büsche und vereinzelt gab es noch einige Bäume, während es dort oben anscheinend nichts außer kahlem Stein gab.
Die Felsen hier waren anders als die Klippe die er hinab gefallen war. Hier schien es so als ob es immer eine Möglichkeit geben würde weiter zu kommen, man musste nur genau genug hinsehen um sie zu finden. Außerdem war der Fels fest und gab kein einziges Mal unter seinen Füßen nach. Das Klettern war zwar anstrengend doch aus irgendeinem Grund wurde er nicht wirklich Müde.
Die Nebelschwaden hatten ihn schon seit einiger Zeit eingehüllt und kühlten mit ihrer kalten nässe seine, vom Klettern brennenden Glieder. Irgendwo hier in dieser Höhe musste Aelar auf ihn warten. Er blickte sich um, doch nahmen ihm die Nebelschwaden die Sicht auf alles was weiter als ein paar Meter entfernt war. Also musste er Aelar auf andere Weise suchen. Er konzentrierte sich um ihre Aura wahrnehmen zu können. Zuerst konnte er auch diese nicht wahrnehmen doch nachdem einiger Zeit gelang es ihm sie zu finden.
Sie war etwas weiter links über ihm, er würde vielleicht noch etwas brauchen doch er würde spätestens in einer Stunde bei ihr sein.
Je weiter er nach oben kam je mehr musste er darauf achten nicht den halt unter den nassen Stein zu verlieren, dennoch machte er nicht halt, er wollte so schnell wie es möglich war weiter damit er mit Aelar die Suche weiterführen konnte.
Als er endlich bei ihr angekommen war fühlten sich seine Hände an wie raues Leder, doch er war zufrieden mit dem was er geschafft hatte.
,,Wie sollen wir jetzt weiter vorgehen? Ich glaube nicht, dass wir hier etwas finden werden wenn wir jeden Stein umdrehen, zumal das viel zu lange dauern würde.“

[Bild: nicedayce8.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
12.03.2008, 19:29
Beitrag #4
 
Die Stunden zogen sich dahin; wenn der gesamte Berg nicht von den durchdringenden Nebelschwaden eingehüllt gewesen wäre, hätte Aelar wenigstens ein Gefühl für die Zeit, die vergangen war, bekommen können, doch so konnte sie nur schätzen wie lange sie schon wartete als Sleiz endlich am Eingang der Einhöhlung, in der sie saß, auftauchte.
Sie stand auf als Sleiz zu ihr trat und ließ sich seine Frage durch den Kopf gehen.
"Lass uns einfach versuchen, die Spitze zu erreichen, am besten noch, bevor die Sonne untergeht." Man konnte schon durch den Nebel nicht unbedingt gut sehen, und wenn dann auch noch die Nacht anbrach, würde es völlig sinnlos sein.
"Aber ich glaube, diesmal kletterst du besser nicht. Dieser Berg wir kontinuierlich steiler und durch den Nebel ist die Oberfläche auch ziemlich glatt. Außerdem dürfte es dir durch die dünne Luft hier oben schwer fallen, deine Kondition beizubehalten."
Aelar wusste, dass sie sich soweit erholt hatte, die Strecke noch zu schaffen, und selbst wenn ihre Kräfte plötzlich schwinden würden, konnten sie immer noch in einer solchen Einkerbung wie dieser übernachten und am nächsten Tag weiterreisen.
"Du kannst meinen Schatten benutzen. Ich werde den Berg umkreisen, damit wir uns einen Überblick verschaffen können, und ich fliege ganz dicht am Fels."
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
13.03.2008, 17:33
Beitrag #5
 
Sleiz war es unangenehm wieder Aelars Hilfe in Anspruch zu nehmen, doch wusste er genauso gut wie sie, dass es die einzige sinnvolle Lösung sein würde. Dennoch behagt ihn das Gefühl Aelar im Notfall nicht beistehen zu können nicht. Weder er noch Aelar konnten wissen was sie da oben erwartet.
,,Gib auf dich Acht wer weiß was die da oben erwartet es gib sicherlich seine Gründe, warum selbst Elfen diesen Ort meiden. Es gib dafür sicherlich eine Erklärung doch ich bin nicht scharf darauf ihr persönlich zu begegnen.“
Er legte ihr die Hand auf die Schulter und ließ einen Großteil seiner Kraft auf sie übergehen. In ihrem Schatten würde er seine Kräfte nicht einsetzen können, doch so konnten sie ihr vielleicht hilfreich sein. Ihre Kräfte würden schon durch den Flug sehr strapaziert werden und der rest der noch übrig bleiben würde, würde kaum reichen, damit sie sich im Falle des Falles verteidigen konnte.
Sleiz war leicht schwindelig, so viel Kraft auf einmal hatte er noch nie auf einmal verbraucht und da er seine Magie nun nicht mehr einsetzen konnte, war er schon den kleinsten Kraftverlust nicht mehr gewohnt.
,,Nur für alle Fälle.“ Gab er knapp von sich, dann löste er sich auf und verschwand in ihren Schatten.

[Bild: nicedayce8.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
14.03.2008, 19:59
Beitrag #6
 
"Es wird schon nichts passieren."
Mit schnellen Schritten ging Aelar zum Ausgang und sprang in den Nebel, bevor sie ihre Magie aktivierte und wieder aufwärts schwebte.
Nachdem sie ein paar Meter an Höhe gewonnen hatte, näherte sie sich wieder der Felswand und flog in einem Kreisbogen an ihr hinauf.
Die Struktur hatte sich nicht sonderlich verändert: immer noch wiesen einige Stellen teilweise kleine Einhöhlungen aus, aber abgesehen davon war der Stein völlig intakt. Es gab keine einzige überaus unebene Stelle, die davon zeugen könnte, dass sich jemals jemand auf diese Höhe vorgeschlagen hatte. Es gab nur kalten, glatten Stein.
Durch ihre neue Energie war Aelars Müdigkeit gewichen und hatte eine seltsame Euphorie zurückgelassen, die allerdings nicht nur von diesem zusätzlichen Kraftschub zeugte.
Sie konnte absolut nicht nachvollziehen, was an diesem Berg so schlimm sein sollte. Aber eigentlich war es kein Wunder, dass sich die Elfen so vor ihm fürchteten, denn sie taten dies vor allem Unbekannten.
Sie hingegen fühlte sich von ihm angezogen, als ob sie etwas rufen würde, das sie jedoch nicht hören konnte. Etwas, das auf sie wartete.
Skeptisch blickte Aelar nach oben - sie konnte den Gipfel immer noch nicht sehen und es würde in wenigen Stunden Nacht werden. Allerdings flog sie auch fast schon seit einer halben halben Ewigkeit. Irgendwann musste sie den Gipfel erreichen. Aelar erhöhte nochmals ihre Geschwindigkeit um noch an diesem Tag anzukommen; notfalls würde sie sich eben den Weg erhellen.
Nach geschätzten 3 Stunden, zu den letzten Sonnenstrahlen der Dämmerung, die durch den Nebel drangen, erreichte sie schließlich die Spitze des Helgrinds.
Wie ein riesiges Felsplateau war der Untergrund, auf dem sie landete, geschaffen. Erschöpft setzte sie ihre Füße auf den glatten Stein, bemüht auf den Beinen zu bleiben.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
15.03.2008, 21:03
Beitrag #7
 
Sleiz hielt das Gefühl in Aelars Schatten nicht mehr aus, irgendetwas schien ihn zu rufen. In ihrem Schatten konnte er es deutlich hören und je näher Aelar dem Gipfel kam, desto stärker wurde dieser mentale Ruf.
Als Aelar endlich landete hielt er es nicht länger aus. Sein Schatten kroch, ohne das er es wirklich bemerkt hatte immer weiter, ohne das er sich materialisiert hatte. Schnell korrigierte er seinen Fehler.
Er blickte Aelar an, während er weiter in die Richtung ging, aus der diese Anziehung kam.
,,Hier irgendwo muss es sein, es ruft mich, ich kann seinen Ruf spüren. Wir sind fast am Ziel.“
Sleiz lief los, ohne weiter auf Aelar zu warten. Hier oben konnte sie ihn nicht verlieren und so wie es sich anfühlte konnte das Versteck nicht weit weg sein.
Sleiz ging weiter, als er spürte, dass der Ruf allem Anschein nach die Richtung gewechselt hatte und nun hinter ihm war. Er blickte sich an und ging zurück, hier, genau hier, wo nichts außer moosbewachsener Fels. Hier hätte eigentlich etwas sein müssen, ein Eingang, ein Tor oder irgendetwas das sie in dieses Versteck bringen müsste doch da war nichts außer gähnender Leere. Nicht einmal ein Monolith der ihnen sagen konnte wo das Versteck zu finden war. Sollte etwas der gesamte Helgrind das Versteck sein?
Nun gut, er würde kein Problem damit haben ohne ein Dach über dem Kopf auszukommen, doch hatte er doch etwas mehr erwartet.
Enttäuscht setzte er sich auf den moosbewachsenen Untergrund. Aelar hatte ihn eingeholt.
,,Nichts, hier ist und hier war niemals ein Versteck. Der gesamte Ort hier ist gemeint. Wir werden uns also darauf einstellen müssen wie immer unter freiem Himmel zu nächtigen.“
Er versuchte erst gar nicht, Aelar irgendetwas vorzumachen, sie würde es ohnehin bemerken und ihm war auch gar nicht der Sinn danach ihr falsche Hoffnung zu machen.
,,Es war also alles umsonst. Wir hätten genauso gut unten am Fuß der Berge bleiben können, das hätte uns einige Mühen erspart.“

[Bild: nicedayce8.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
15.03.2008, 23:25
Beitrag #8
 
Aelar schritt auf die Stelle zu, an der Sleiz sich zu Boden hatte gleiten lassen, und besah sich dem Boden genauer. Sie erwiderte nichts auf das, was er gesagt hatte, denn sie wollte einfach nicht so schnell aufgeben. Der Fels hier war merkwürdigerweise die einzigste Stelle, die in irgendeiner Weise von der einheitlichen schwarzen, glatten Struktur des ganzes Berges abwich. Sie ging in die Knie und strich mit einer Hand über die moosbewachsene Fläche neben Sleiz. Es fühlte sich ganz natürlich an, aber wie konnte es der einzige Teil des ganzen Helgrinds sein, der auf diese natürliche Weise von seinem Alter zeugte? Aelar versuchte, das Moos vom Stein zu lösen, doch es ließ sich nicht entfernen. Sie runzelte die Stirn, dann dachte sie an das Rätsel zurück.
Nach kurzer Überlegung wandte sie sich an Sleiz.
"Steh doch bitte mal auf", bat sie ihn und griff dann seit langem da erste Mal wieder auf die Energie ihrer Geister zu. Nun, da sie ihre Wandlung abgeschlossen hatte, fiel es ihr jedoch wesentlich leichter, als bei ihrem ersten Versuch. Ein leuchtend schwarzer Flammenstoß verkohlte die Stelle unter ihrer Hand und ließ nur einen Haufen Asche zurück. Sie strich die Reste zur Seite und betrachtete stirnrunzelnd das, was sie freigelegt hatte.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
16.03.2008, 00:22
Beitrag #9
 
Sleiz Hoffnung entfachte neu bei dem, was Aelars Zauber freigelegt hatte. Unter dem Moos verborgen lag eine, sich aus vielen komplizierten Mustern zusammensetzender Kreis, dessen Mitte leer war. Zwischen den einzelnen Linien waren wieder die Schriftzeichen ihrer Ahnen zu sehen. Sleiz ging die einzelnen Zeichen ab.
,,Finde Zuflucht am Ort deiner Herkunft Wesen der Dunkelheit.“ Übersetzte er immer noch mit einigen Mühen, die Schriftzeichen richtig zu deuten.
,,Also ist es doch hier.“
Er sah sich alles genau an, fand jedoch keine Möglichkeit, die dazu führte, dass sich das Versteck öffnete.
Wieso, das Rätsel war nun vollständig, hier was er, der Eingang zum Ort ihrer Herkunft. Oder hatte er etwas vergessen, fieberhaft überlegte er. Der letzte Satz des Rätsels, meide die Wege des Lichts, nur so kommst du ans Ziel. Licht, die Nacht war schon hereingebrochen, lediglich die Sterne spendeten noch etwas Licht. Doch anscheinend war vollkommene Dunkelheit von Nöten um dieses Tor zu öffnen. Solche Dunkelheit gab es nur an einem Ort, die Schattenwelt.
Nachdenklich ließ er seinen Geist in die Schattenwelt überlaufen. Zu seinem Erstaunen existierte auch hier eine exakte Kopie des Kreises. Dieser Kreis, hier in dieser Welt sprudelte er nur so vor Magie.
Langsam begriff er. Dieser Kreis war kein wirklicher Eingang, sondern vielmehr ein Weg.
,,Aelar komm bitte zu mir in den Kreis.“
Sleiz kniete sich hin und wechselte mit Aelar in die Schattenwelt. Der Anblick war atemberaubend und zugleich erschreckend, Als die Welt aufzureißen schien und nichts blieb außer purer Finsternis. Einzig der Kreis in dem sie standen leuchtete in einem blassen silbernen Schein. Er blickte auf kleines Zeichen das neu hinzugekommen war und mittem im Kreis aufgetaucht war.
Sleiz streckte die Hand aus, doch zögerte er, konnte er das wirklich schaffen, was er sich dort auferlegte. Ja entschied er und drückte seine Hand auf das Zeichen während er die alten Worte sprach. Seine Nerven lagen blank Zauber von solcher Macht waren immer mit Risiken verbunden, die man für Unachtsamkeit eingehen musste.
Er wandelte im Geiste auf dem schmalen Pfad des Zaubers, während sich dessen Netz immer dichter sponn. Schließlich ließ Sleiz die Energien mit einem einzigen letzten Wort los.
Einen Moment geschah nichts, dann merkte er wie er viel.
Sleiz öffnete die Augen und fand sich auf einem Boden aus kalten Steinplatten wieder. Mühsam richtete er sich wieder auf. Er Blickte sich um. Er und zu seiner Erleichterung auch Aelar waren in einem großen runden Saal angekommen, aus dem eine große Flügeltür führte. Er hatte schon befürchtet, dass ihm ein Fehler unterlaufen wäre, doch er hatte es geschafft. Sie waren dort wo sie sein sollten, tief in den Gebeinen des Berges.

[Bild: nicedayce8.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
16.03.2008, 18:01
Beitrag #10
 
Aelar stockte der Atem als sie die Augen öffnete und sah, dass sie nicht länger auf der Spitze des Helgrinds standen. Sie wand ihren Blick zur Seite und sah, dass Sleiz neben ihr stand. Sein Gesichtsausdruck spiegelte den ihren wieder. Er schien ebenso überrascht wie sie.
Sie entfernte sich einige Schritte von ihm um sich einen Überblick zu verschaffen. Das fahle Licht, das noch oben auf dem Berg den Nebel durchdrungen hatte, aber auch die durchdringende Finsternis der Schattenwelt war gänzlich gewichen. Sie ließ ihren Blick umher schweifen. Sie hatten sich in einer Art Empfangssaal wiedergefunden; der Boden und die Wände waren aus demselben kalten Stein wie der äußere Fels geschaffen. Der riesige Raum ragte imposant in die Höhe. Aelar hob den Blick zur Decke doch sie konnte sie genauso so wenig sehen, wie früher an diesem Tag den Gipfel des Helgrinds. Entweder war es zu dunkel oder sie ragte tatsächlich so weit über ihnen, dass sie nicht sichtbar war.
Zwei schwere Flügeltüren versperrten ihr den Blick darauf, was sich noch an diesem Ort verbergen mochte.
Sie waren also angekommen. An dem Ort ihrer Herkunft, dem Ort ihrer Ahnen. Dies war ihre Zuflucht, und sie hatten sie endlich gefunden. Aelar hielt es keine Sekunde länger aus, hier zu stehen und sich nicht von der Stelle zu bewegen.
"Komm schon", sagte sie mit einem flüchtigen Lächeln an Sleiz gewandt. Ihre Ehrfurcht hatte sich wieder mit der Euphorie vermischt.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
16.03.2008, 19:16
Beitrag #11
 
Sleiz kam Aelars Aufforderung gerne nach, obwohl der Zauber stark an seinen ohnehin schon angeschlagenen Kräften gezerrt hatte. Alle Muster auf seinem rechten Arm brannten schmerzhaft, doch die Freude darüber endlich einen Ort der Zuflucht gefunden zu haben, half ihm den Schmerz zu ignorieren.
,,Gern,“ antwortete er mit einem leichten Lächeln. Er war gespannt darauf, wie seine Vorfahren gelebt hatten und wie sie dieses Gebäude aufgebaut hatten. Er hatte noch nie ein Gebäude seines Volkes gesehen, wenn dieses hier nicht überhaupt das einzige war, welches sie erbaut hatten.
Er kam zu der Tür, wo Aelar bereits auf ihn wartete. Gemeinsam stießen sie die beiden Flügel auf und traten in einen weiteren noch größeren Saal, der komplett in Dunkelheit gehüllt war.
Als Aelar mittels einer kleinen Flamme etwas Licht schuf, wurde erst die Größe des Raumes deutlich. Dies hier musste der eigentliche Empfangsaal sein und der Raum in dem sie Eben noch gestanden hatten war also nichts weiter als eine Vorkammer gewesen. Sowohl rechts als auch links ging jeweils ein Gang ab. Vor ihnen war eine Empore, auf die man durch zwei an der Seite befindliche Treppen gelangte. Unter der Empore befand sich eine weitere Tür.
,,Hier also haben unsere Vorfahren gelebt.“ Sprach er ehrfurchtsvoll, beeindruckt von den Fertigkeiten seines Volkes.
Besonders die kunstvoll verzierte Tür unterhalb der Empore hatte es Sleiz angetan, denn er spürte, dass sich etwas Starkmagisches hinter dieser Verbergen musste.
Neugierig schritt er auf die Tür zu und versuchte sie zu öffnen, doch blieb sie fest verschlossen, obwohl weder schloss noch Riegel, wie er feststellte, zu sehen waren.
,,Es wird sicherlich seinen Grund haben, warum diese Tür verschlossen ist,“ murmelte er.
,,Wo willst du zuerst lang?“ Ihm schien es angemessen Aelar nun die Auswahl zu lassen, ohne sie hätte er schließlich niemals hierher gefunden.

[Bild: nicedayce8.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
16.03.2008, 20:54
Beitrag #12
 
Wenn Aelar vorher beeindruckt gewesen war, dann war sie jetzt sprachlos. Die Halle in der sie sich jetzt befanden war rein schätzungsweise doppelt so groß wie die vorige. Sie vergrößerte ihre Flamme etwas, wie aus Angst, dass ihr etwas entgehen könnte, obwohl die eigentlich kleine Quelle der Helligkeit schon jeden Winkel des Raumes erleuchtete.
Zwei Gänge unterbrachen zu beiden Seiten die einheitlichen Wände, und vor ihnen befand sich eine einzige Tür, auf die Sleiz bereits zuschritt. Er musste ebenso wie sie die Magie, die von ihr oder dem, was ich hinter ihr verbarg, ausging, bemerkt haben. Die Tür schien verschlossen zu sein, und Aelar wusste, dass sie sie nicht mit Magie würde öffnen können, also versuchte sie es gar nicht erst. Als sie Sleiz´ Frage vernahm, besah sie sich der anderen Wege vor ihr, die anscheinend nichts verbargen, was verborgen bleiben sollte, denn von ihnen ging keine besondere Ausstrahlung aus.
"Hm, wenn ich wüsste, was sich an ihrem Ende befindet - das heißt falls das hier überhaupt so etwas wie ein Ort ist, an dem man wohnen kann -" das Wort kam ihr merkwürdig vor, da sie nun schon so lange keinen festen Wohnsitz mehr gehabt hatte, schon gar nicht, seitdem sie mit Sleiz zusammen war. Gut mit Lythanda und Alice war es auch nicht immer wirklich komfortabel gewesen, aber immerhin waren sie nicht gejagt worden und hatten sich manchmal sogar eine Unterkunft in einem Lokal oder ähnlichem in den Städten besorgen können.
"... dann würde ich als allererstes den wählen, der zum Badezimmer führt", beendete Aelar ihren Satz. "Und der Gedanke wieder in einem Bett zu schlafen, macht mich jetzt schon fertig", gab sie schmunzelnd zu.
"Also los, wir probieren einfach einen Gang aus, denn egal, was sich dort befindet, ich glaube kaum, dass es mich noch mehr überraschen könnte, als das was ich schon gesehen hab." Sie ging auf Sleiz zu, griff nach seiner Hand und zog ihn beinahe stürmisch mit sich. Ihre plötzliche Euphorie verwunderte sie selbst, doch sie hatte nichts dagegen, wieder einmal gute Laune zu verspüren.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
16.03.2008, 21:48
Beitrag #13
 
Sleiz war über Aelar überrascht doch eigentlich brauchte er sich nicht zu wundern. Sie war zwar ebenfalls wie er lange herumgereist, doch anders als er war sie es mehr gewohnt ein Bett für die Nachtruhe zu haben. Was das Baden anging, so konnte er nicht leugnen, dass er sich ebenfalls über ein heißes Bad freuen würde. So lange hatte er kein Heißes Wasser mehr an seiner Haut gespürt. Auf seiner Flucht hatte er mit dem vorlieb nehmen müssen, was er vorgefunden hatte und warmes oder gar heißes Wasser war nicht unter diesen Dingen gewesen.
,,Gut irgendwo hier wird es sicherlich etwas geben, was deinem Vorstellungen entspricht. Ich glaube kaum, dass unsere Vorfahren nicht auch einen bequemen Ort führ ihre Ruhe geschaffen haben. Notfalls überlass ich dir alles was noch davon übrig ist.“
Gemeinsam gingen sie den linken Gang entlang. Sleiz fiehlen kleine in die Wand eingelassene Steine auf, die in Regelmäßigen abständen in die Wand und Decke eingelassen waren. Spaßeshalber strich er über einen, worauf dieser uns sämtliche andere Steine in einem milden bronzenen Licht zu leuchten begannen.
,,Damit hätten wir zumindest unser Problem mit dem Licht erledigt.“ Sagte er erfreut darüber nicht ewig im dunkelen durch die Gänge laufen zu müssen und lief mit Aelar weiter.
Am Ende dessen Befanden sich in Regelmäßigen abständen mehrere Türen auf beiden Seiten. Sleiz öffnete die Nächstbeste uns sah hinein.
,,Sieht mir so aus als ob wir gefunden hätten wonach es dich verlangt, zumindest was die Sache mit dem Bett angeht.“ Sleiz betrat, dicht gefolgt von Aelar den Raum.
Das Zimmer war zweckmäßig eingerichtet. Neben einem Bett und einem Schrank gab es auch noch eine Kommode einen Tisch und einen Stuhl, zudem Führte eine weitere Tür aus dem Zimmer.
,,Und wenn mich nicht alles Täuscht hat sich hiermit gerade dein zweiter Wunsch erfüllt.“
Sleiz öffnete die Tür um seine Vermutung zu bestätigen. Sleiz hatte richtig vermutet. Hinter der Tür befanden sich, ein in den Boden eingelassenes Becken und einige andere Dinge die den Raum klar als ein Bad verrieten.
,,Ich sehe mal nach ob sich hinter den anderen Türen auch solche Zimmer verbergen.“
Sleiz stellte zu seiner Freude fest, gleich hinter der ersten Tür die er öffnete ein, nach dem selbem Muster aufgebautes Zimmer.
Schnell kam er zu Aelar zurück und berichtete ihr von seiner Entdeckung.
,,Dann lass ich dich jetzt mal in Ruhe, dann kannst du dich ungestört deine Körperpflege widmen. Solltest du mich suchen ich werde mir das Zimmer direkt gegenüber nehmen.“
Mit diesen Worten verließ er das Zimmer und schloss die Tür hinter sich.

[Bild: nicedayce8.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
17.03.2008, 00:25
Beitrag #14
 
Aelar grinste. Ein Bett und ein Bad, was eigentlich das normalste der Welt - selbst für jemanden mit nur niederen Bedürfnissen - war, erschien ihr in diesem Augenblick als purer Luxus. Sie musste sich äußerst zusammreißen, ihre Begeisterung in nicht mehr als einem breiten Lächeln sichtbar werden zu lassen.
"Ist gut", erwiderte sie. "Bis später."
Nachdem Sleiz die Tür hinter sich geschlossen hatte, sah sie sich um. Das Zimmer war für seine Größe ziemlich leer, einzig einige aus dunklem Holz gearbeitete Schränke und - zu ihrer Freude - ein großes Bett mit Himmel füllten den Raum aus, der Aelar trotz seiner Schlichtheit unendlich behaglich vorkam. Die Wand auf der Bettseite war von denselben mosaikähnlichen Steinen gesäumt, wie schon im Gang. Aelar ließ eine Hand darüber streichen, und wie bei Sleiz begannen die Steine der gesamten Wand nach und nach ihre Leuchtkraft zu entfalten, was den Raum noch gemütlicher wirken ließ.
Schließlich erinnerte sie sich an ihr eigentliches Vorhaben und wandte sich von dem wunderschönen Anblick ab.
Das Bad war nicht weniger prachtvoll wie alles, was sie bis jetzt von diesem Ort gesehen hatte. Eine großes, kreisförmiges, in den Boden eingelassenes Becken füllte fast den gesamten Raum aus, ein niedriger, länglicher Schrank aus demselben Holz wie die des Schlafzimmers, die gegenüberlegende Seite. Ein runder Spiegel hing an der Wand darüber.
Aelar schritt daran vorbei und drehte die Hähne an der Wand aus Mosaik auf, nachdem sie ein weiteres mal über die Steine getrichen hatte, die augenblicklich aufzuglühen begannen. Sofort, als sie erst noch gestern benutzt worden wären, schoss dampfend heißes Wasser, anscheinend gemischt mit etwaigen Badeölen, die durch den Duft verraten wurden, aus den Hähnen und ergoss sich in die Wanne.
Aelar schloss die Tür hinter sich, dann ließ sie ihre Kleider fallen, setzte ein Bein auf den Beckenboden und stellte den Zufluss ab. Das warme Wasser strich weich über ihre Haut als sich vollständig hineingleiten ließ. Sie konnte nicht umhin, kurz aufzuseufzen, dann legte sie ihren Kopf auf den Rand des Beckens und schloss die Augen, genoss die Wärme, die durch ihren Körper ging.
Sie spürte wie sich auch die letzte Anspannung in ihr löste und ihre Gedanken sich verlangsamten. Am liebsten wäre sie jetzt eingeschlafen, so sicher und geborgen fühlte sie sich an diesem Ort, in der wohligen Wärme des Wassers und mit dem befriedigenden Wissen, dass die Elfen sie hier niemals finden würden.
Als die Wände im ganzen Bad beschlagen waren, stieg Aelar schließlich aus der Wanne und öffnete eine der Schranktüren. Zu ihrer Überraschung lagen tatsächlich etliche weiße Handtücher darin, als wäre es ganz normal, dass hier jeden Tag jemand auf ihre Benutzung angewiesen wäre. Sie trocknete sich ab, dann warf sie mit einer schnellen Kopfbewegung ihre nassen Haare nach hinten und schlang das Handtuch um ihren Körper. Ihr fiel auf, dass ihr Blick unwillkürlich zu dem Spiegel vor ihr geglitten war und sie nun von den roten Augen ihrer selbst gemustert wurde. Es war so lange her, dass sie das letzte Mal ihr Spiegelbild gesehen hatte, dass es ihr vorkam, als hätte sie die ganze Zeit überhaupt nicht gewusst wie sie wirklich aussah. Sie wusste zwar wie sie aussah, aber irgendwie auch nicht... Sie drehte den Kopf ein wenig zur Seite und besah sich widerwillig der aufgeplatzten Haut an ihrer Wange. Dann wandte sie den Blick wieder ihren Augen zu, bevor sie mit der Hand über die letzte Erinnerung ihrer Auseinandersetzung strich um sie endgültig zu vergessen.
Als sie die Hand wieder sinken ließ war nichts mehr von der Wunde zu sehen.
Mit leicht geröteten Wangen verließ Aelar das Bad und schritt auf den Schrank neben der Tür zum Bad zu. Wenn es hier Handtücher gab, dann musste es auch...
Ein zufriedenes Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus und sie zog eines der vielen hellen Kleidungsstücke aus dem Stapel. Sie legte das Handtuch ab und ließ dann das seidene, weiße Nachthemd über ihren Kopf gleiten. Der dünne Stoff fühlte sich angenehm leicht auf ihrer Haut an und reichte ihr bis knapp über die Kniekehlen. Nach einem letzten Blick durch das Zimmer, schritt sie zur Tür und ging die wenigen Schritte durch den schmalen, immer noch erleuchteten Gang auf die Tür ihr gegenüber zu, bevor sie anklopfte und sie dann einen Spalt weit aufzog.
Alle Beiträge dieses Benutzers finden
17.03.2008, 14:53
Beitrag #15
 
Sleiz hatte ebenfalls die Gelegenheit genutzt und sich ein heißes Bad gegönnt. Aus seinem Schrank hatte er sich eine Leinenhose genommen. Während des Bades hatten seine Male wieder einmal zu brennen begonnen und ein Hemd hätte diese Schmerzen nur noch schlimmer gemacht, zumal es ihm einfach zu warm war, da die Räume hier auf eine ihm nicht bekannte weise Geheitz wurden und er diese Wärme nicht gewohnt war. Er ging zurück ins Bad und sah sich im Spiegel die Male an. Zum ersten Mal hatte er die Gelegenheit die Veränderung seiner Male genauer zu beobachten. Seit dem Fall von der Klippe hatte er zwar bemerkt das sie sich verändert hatten, doch er wusste weder warum, noch wozu. Er betrachtete sein jetziges Aussehen und verglich es mit dem Bild, das er von früher von sich in Erinnerung hatte. Seine Erscheinung war durch sie aggressiver und unberechenbar geworden, so wie auch sein Wesen.
Sein Blick schweifte zu den beiden Büchern, die er und Aelar aus Gil’ead mitgenommen hatte, welche er auf den Tisch im Zimmer gelegt hatte. Ob er in einem dieser beiden Bücher eine Antwort finden würde. Wollte er überhaupt eine Antwort haben. Antworten waren für ihn immer und besonders in letzter Zeit sehr zweigesichtig geworden. Auf der einen Seite halfen sie ihm bestimmte Dinge besser zu verstehen, auf der anderen Seite taten sie allerdings meistens sehr weh. Er ging zum Schreibtisch und überlegte, wie er sich entscheiden sollte
Es klopfte und er wand den Blick zur Tür.
,,Komm rein Aelar.“ Sagte er und musste grinsen, als er die Zufriedenheit auf ihrem Gesicht sah. Sleiz bat ihr den Stuhl an, während er selbst es bevorzugte zu stehen.
,,Anscheinend war dein Bad sehr erholsam. Man kann es dir ansehen, du bist wesendlich entspannter. Nun gut was möchtest du?“

[Bild: nicedayce8.png]
Alle Beiträge dieses Benutzers finden


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 4 Gast/Gäste

BOTTOM LINKS