Themabewertung:
|
Oase in der Hadarac-Wüste
|
|
22.01.2008, 19:33
Beitrag #1
|
|||
|
|||
|
Oase in der Hadarac-Wüste
Sleiz trat mit Aelar aus der Schattenwelt aus. Behutsam legte er sie in den Schatten einer Palme. Die Wunde war tief doch war sie nicht Lebensbedrohlich, nicht für einen Schatten. Etwas anderes musste Aelar niedergeschmettert haben. Sleiz Hielt er die Hand über die Brust und versuchte herauszufinden was mit ihr gesehen war. Sie hatte viel Energie verloren. Weitaus mehr als sie im Kampf eingesetzt hatte, was hatte Lythanda mit ihr andestellt? Langsam ließ Sleiz Energie in Aelar stömen um sie wieder zu Bewusstsein zu bringen.
Er dachte an den Pfeil den Lythanda auf sie abgeschossen hatte, er sah nicht aus als wäre er verzaubert, was also hatte Aelar so fertig gemacht? Nochmal sannte er seinen Geist aus, irgendwas hatte sich bei Aelar verändert, er konnte es spühren, doch wusste er nicht was es war. Er blickte auf seine Hand aus der güne Blitze langsam in Aelars Körper zuckten. Dunkeles Blut, das im Schein der Blitze grün glitzerte, tropfte von seiner Hand auf Aelar hinab. Ob es seines, das der Waldläufer oder Aelars war konnte er nicht sagen. Tiefe Sorgenfalten durchfuhren Sleiz Stirn. Mehr als neben ihr kauern und ihr seine Energie sicken konnte er nicht tun. Seine Hielflosigkeit machte ihn rasend vor Zorn auf Lythand, doch wusste er das ihm dieser Zorn keinen Trost spenden konnte.
|
|||
|
22.01.2008, 21:45
Beitrag #2
|
|||
|
|||
|
Aelar zuckte leicht zusammen als ihr Gefühl mit voller Wucht zurückkehrte und ihr jegliche andere Empfindung nahm.
Ihr Bauch schmerzte unerträglich, als ob ihr der Magen und mit ihm sämtliche Organe herausgerissen worden wäre, ihr Gesicht brannte und ihr Kopf fühlte sich an als zerberste er jeden Augenblick. Langsam öffnete Aelar die Augen und konnte nach einer Weile einen schememhaften Umriss vor sich ausmachen. Sie blinzelte, konnte ihre Sicht dadurch aber nicht bessern - alles war verschwommen wie durch einen leichten Nebel eingehüllt. Panik stieg in ihr auf - wo war sie? Mit wem war sie hier...? "Sleiz?" War das ihre Stimme? Langsam atmete Aelar tief durch, um sich zu beruhigen, um die Schmerzen zu unterdrücken, obwohl sie - entgegen ihrer Hoffnungen - wusste, dass es nichts nützen würde. Sie versuchte, sich aufzurichtenn, sackte aber augenblicklich wieder zusammen, als eine neuerliche Schmerzwelle ihren Körper durchfuhr. Was war nur geschehen? Wo war Lythanda? Nach und nach kehrten verschwommen die Erinnerungen an das Geschehene zurück... Sie hätte am liebsten geschrien - sie war so wütend auf sich selbst, denn sie hatte es nicht geschafft, ihre Rache zuende zu bringen. Was hatte sie getan? Warum hatte sie die Elfe nicht getötet oder ihr zumindest Schlimmeres zugefügt? Die Waldläufer würden sie retten, ihr zu neuer Stärke verhelfen. Ein kleiner Trost blieb ihr allerdings: die Brandnarbe würden sie nicht so einfach heilen können, höchstens die Schmerzen lindern aber nicht mehr. Das schwarze Feuer Aelars, das die Farbe ihrer Seele widerspiegelte, war kein normales Feuer. Es war heißer, mächtiger - ihre neuerweckte Schattenmagie, eine Erweiterung ihrer geliebten lodernen Hitze der Flammen. Und die Narbe würde Lythanda auf ewig an sie erinnern. |
|||
|
22.01.2008, 22:37
Beitrag #3
|
|||
|
|||
|
Sleiz atmete auf als Aelar sich wieder regte.
,,Ich bin es, Sleiz. Bleib ruhig, du bist in Sicherheit. Ich werde mich um deine Wunde kümmern, bleib einfach Ruhig liegen." Sleiz wusste nicht ob Aelar ihn verstanden hatte dennoch hoffte er das sie ruhig blieb. Er sah sich ihre Bauchverletzung jetzt zum ersten mal an: Leber und Magen schienen anscheinend einiges Abbekommen zu haben. Der Pfeil hatte zudem deine große Aterie getroffen und war dan von einem Wirbel gestoppt worden. Mehr schaden hätte man mit deinem Pfeil wohl nicht anrichten können wenn man nicht in den Kopf oder ins Herz geschossen hätte. Sleiz legte seine Hand vorsichtig auf die Öffnung der Wunde und hielt kurz inne als Aelar zusammenzuckte. Er zogerte kurz warum wusste er nicht, irgendetwas in seinem Inneren hielt ihn zurück, doch dann fuhr er fort. ,,Waíse heill " Langsam schloss Sleiz die Verletzungen, stellte die Verletzten Organe wieder her und heilte auch den Knochen. Nun ließ er das Gewebe wieder zusammen wachsen. /Woher weiß ich überhaupt was ich hier tue?\ Sleiz hatte bisher nie eine Wunde geheilt, geschweige denn hatte er gewusst wie die Anatomie von humanoiden Wesen aussah. Vorest War diese Frage belanglos, Aelar war ihm wichtiger als solcher unwichtiger Kram der niemanden ineterressierte.
|
|||
|
22.01.2008, 23:23
Beitrag #4
|
|||
|
|||
|
Als Sleiz ihre Wunde berührte musste Aelar sich zwingen, nicht aufzuschreien.
Sie verkrampfte sich und versuchte ruhig zu bleiben, während seine Heilungsenergie durch ihren Körper strömte. So schloss sie einfach wieder die Augen und genoss das Gefühl der nach und nach schwindenden Schmerzen und der behaglichen Wärme die in ihr zurückblieb. Wenn sie es sich recht überlegte war es eigentlich das 1. Mal, dass sie von jemadem geheilt wurde, und es war ein eigenartiges Gefühl, besonders bei ihm. Als Sleiz seine Hand wieder von ihrem Körper hob, legte sie sich vorsichtig die ihre darauf und tastete die Stelle ab. Die Verletzung war soweit sie erfühlen konnte zumindest an der Oberfläche vollständig geheilt worden. Wie es allerdings um ihrer inneren Organe stand konnte sie nicht ausmachen, und sie hatte nicht vor, sich in nächster Zukunft wieder zu bewegen... Abermals öffnete Aelar abermals vorsichtig die Augen und versuchte etwas von ihrer Umgebung erkennen zu können. Es war bereits tiefe Nacht, aber mehr konnte sie wirklich nicht ausmachen. Sie versuchte Sleiz in Augenschein zu nehmen, aber sie konnte ihn bis auf einen dunklen Schatten, der sich sogut wie nicht von der finsteren Umgebung abhob, nicht sehen. Aber es war egal - das Gefühl, zu wissen, dass er da war, bei ihr, war beruhigend. |
|||
|
23.01.2008, 12:16
Beitrag #5
|
|||
|
|||
|
Sleiz war froh das Aelar die Behandlung so einfach über sich ergehen hatte lassen. Jetzt wo seine Sorgen nicht mehr bei Aelar waren merkte er erst was er selbst für Schmerzen ertrug. Die Wunden die ihm Shandoril und die Waldläufer zugefügt hatten waren tief und Schmerzhaft.
Ein Stechender Schmerz war in seiner Schulter und breitete sich über den ganzen Rücken aus. Vorsichtig tastete er an die Wunde und merkte das einen Pfeil aus seinem Rücken ragte. Seine Erinnerung kehrte zurück, kurz bevor er mit Aelar in die Schattenwelt geflohen war hatte ihn dieser Pfeil erreicht. Sleiz hatte ihn in seiner Sorge um Aelar ganz vergessen. Langsam tastete er nach dem Schaft des Pfeils und umschloss ihn. Brennende Schmerzen durchzuckten seine Schulter. Mit einem schnellen Ruck versuchte er den Pfeil herauszuziehen doch verhinderten Widerharken das er sich löste, die Schmerzen raubten ihm fast den Atem. Ein zweites mal Griff er nach dem Pfeil und zog stark aber stetig daran. Langsam Fraß sich das Metall durch das Gewebe wieder einen Weg aus Sleiz Schulter, die Schmerzen entlocktem ihm einen langen Klagelaut ihm wurde schwarz vor Augen. Leise sank der Pfeil neben ihm in den Sand, Sleiz Schmerzen waren jetzt noch größer als zuvor. Langsam ließ er sich neben Aelar in den noch warmen Sand gleiten. Sein Rücken brannte vor Schmerzen als er sich auf seine Wunden legte doch er musste sich ausruhen. Aelars Heilung und der Pfeil hatten ihm fast alle seine Kräfte genommen. Er sah in den Himmel und sah dort den Mond in voller Pracht am Himmel stehen, umringt von hell funkelnden Sternen. Der Anblick ließ ihn einen Moment alle Schmerzen vergessen. Neben sich hörte er Aelars ruhigen Atem, ihre Gegenwart linderte seinen Schmerz. Sie war wie ein wohltuender Balsam für seine gepeinigte Seele. Durch sie wusste er das er nicht alleine war, als letzter eines ausgerotteten Volkes.
|
|||
|
23.01.2008, 15:05
Beitrag #6
|
|||
|
|||
|
Aelars Sehkraft war so weit zurückgekehrt, dass sie beobachten konnte, wie Sleiz sich einen Pfeil, der wohl von den Waldläufern stammen musste, unter großen Schmerzen aus seiner blutüberströmten Schulter zog. Mitzuerleben, was er wegen ihr ebenfalls erleiden musste, raubte ihr fast den Atem.
Er hatte sie gerettet und sie hierher gebracht - ohne ihn wäre sie längst tot, ermordet von den Waldläufern oder gar Lythanda selbst. Er hatte so viel für sie getan... "Sleiz, beweg dich nicht." Vorsichtig rutschte sie ein Stück aus ihrer halb sitzenden, halb liegenden Haltung hinunter, sorgfältig darauf bedacht, sich nicht zu sehr zu bewegen, und legte ihren Kopf auf Sleiz´ Oberkörper. Seine harte Brust hob und senkte sich unter ihr und sie konnte sein Herz schlagen hören. Langsam und behutsam schob sie ihre Hand auf seine verletzte Schulter. Er musste entsetzliche Schmerzen haben, doch er war ruhig und ließ ihre Heilung über sich ergehen. Sie hatte einige grundlegende Erfahrungen in dieser Kunst, deshalb war es nicht schwer, seine Muskeln wieder zusammenwachsen zu lassen und die Wunde zu schließen, doch es raubte ihr ihre letzte Kraft. Unfähig, sich zu bewegen, blieb sie liegen, konnte sich nicht mehr hochstemmen. Sleiz so nah zu sein, war wie betäubend, ließ sie alles um sich herum vergessen und nur noch die Wärme die von seinem Körper ausging, fühlen. |
|||
|
23.01.2008, 16:25
Beitrag #7
|
|||
|
|||
|
Sleiz war über Aelars tat tief gerührt. Trotz ihres Zustandes brachte sie dennoch noch die Kraft auf um ihm seine Schmerzen zu nehmen.
Hatte er noch Kraft würde er ihr etwas davon geben doch er konnte sich selbst kaum noch bei Bewusstsein halten. ,,Danke ich weiß was es führ dich bedeuten muss in diesem Zustand noch jemanden Heilen zu müssen. Du hättest es auch einfach deine Kräfte sparen können. Ich hätte die Schmerzen überstanden, doch ich muss ehrlich sein das ich dir dankbar für diese Tat bin. Du hast dann wohl noch was gut bei mir. Sleiz Blickte Aelar ins Gesicht, sie lag so dicht neben ihm das er ihren Atem spürte. ,,Weißt du es heißt es hätte einst eine Zeit gegeben in der die Schatten in Frieden leben konnten. Man sagt es hätte eine Stadt gegeben in der sie gewohnt hatten, glücklich und friedlich, wie Menschen und Elfen in den ihren. Gemeinsam sollen sie sich der Erforschung der Magie verschrieben haben. Man sagte, dass die Elfen erst von den Schatten die wahren Kenntnisse der Magie gelernt haben. Sollte es mir gelingen unser Volk wieder aufleben zu lassen will ich sie finden, damit wir endlich eine Zuflucht haben und uns nicht immer wie Verbrecher verstecken müssen. Er sah Aelar tief in ihre roten Augen: ,,Wie findest du diese Plan. Ein Ort an dem wir endlich frieden finden könnten?
|
|||
|
23.01.2008, 18:43
Beitrag #8
|
|||
|
|||
|
Aelar war über diese plötzliche Offenbarung Sleiz´ überrascht, doch irgendwie konnte sie ihn auch verstehen.
Er lebte schon viel länger als sie als Schatten auf dieser Welt und auch sein vorheriges Leben musste weitaus länger gewesen sein als ihres. Seine Reife, Sicherheit aber auch die Bitterkeit, die für sie schon fast wie selbstverständlich zu ihm dazu gehörte, zeugten von Lebenserfahrung, von der wahrscheinlich die meisten keine positiven gewesen waren. Sie verstand ihn, obwohl sie diesen Wunsch aus ihrer Sicht noch nicht nachvollziehen konnte. "Ich glaube, dass wir niemals in Frieden leben werden können, nicht nach alldem, was unsere vorangehenden Generationen angerichtet haben. Ihnen haben wir es zu verdanken, dass wir gejagt werden, da die Elfen alle über einen Kamm scheren, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass wir selbst nicht ganz unschuldig daran sind." Der Anflug eines Lächelns huschte über ihr Gesicht, während sie langsam den Kopf anhob um zu Sleiz aufzublicken. "Immerhin war Rache der Grund, warum ich zum Schatten geworden bin. Ich wollte Lythanda töten, sie leiden lassen, damit sie wusste, wie ich mich damals wegen ihr gefühlt habe." Aelar hielt inne als ihr bewusst wurde, wie belanglos der Grund, warum sie nun das war, was von allen Rassen gefürchtet und verabscheut wurde, eigentlich war. "Aber jetzt habe ich es nicht geschafft. Ich habe versagt..." |
|||
|
23.01.2008, 19:53
Beitrag #9
|
|||
|
|||
|
,,Nein du hast nicht versagt. Du hast nur nicht zu Ende bringen können was du begonnen hast. Es war nicht der Pfeil der dich geschwächt hatte. Ich weiß nicht was es war aber nur daran liegt es das du an deinem Vorhaben gescheitet bist.
Sleiz hatte sich jetzt ebenfalls aufgestützt. Sein Gesicht war nur noch wenige Zentimeter vor Aelars: ,,Egal was passiert denke immer daran was du bist. Du bist ein Schatten und dazu noch die erste einer neuen Generation. Du bist stark und mächtig und nichts und niemand wird daran je etwas ändern. Ich wusste das seit dem Moment wo ich dich zum ersten Mal sah und du hast mich seitdem immer wieder bestätigt. Wenn irgendein Schatten noch mal annähernd an den Ruhm von Durza herankommt dann du. Du bist etwas besonderes, das darfst du nie vergessen. Sleiz Worte kamen direkt aus seiner Seele, bisher hatte er nur nie den Grund oder den Anlass gesehen ihr das mitzuteilen. ,,Du wurdest als Schatten in eine Welt geboren die für dich feindlicher nicht sein konnte und dennoch bist du wie eine Blume in der Wüste aufgeblüht: Wunderschön und dennoch Wild und Unbändig. Sleiz glaubte einen Schritt zu weit gegangen zu sein und wich Aelars Blick aus. ,,Verzeih mir meine Worte ich glaube meine Wunden haben meine Sinne vernebelt.
|
|||
|
23.01.2008, 20:58
Beitrag #10
|
|||
|
|||
|
Sleiz Stimme löste heiße Schauer in Aelar aus, die durch ihren ganzen Körper zuckten.
Sie atmete tief durch während seine Worte ihr in den Ohren klangen. "Egal, was passiert, denke immer daran, was du bist... du bist etwas besonderes... wunderschön und dennoch wild und unbändig..." Einem inneren Impuls folgend nahm sie sein Kinn in die Hand und drehte ihn langsam zu sich um. Ihr Herz pochte in ihren Ohren. "Sieh mich an. Ich will nicht, dass du deinen Blick abwendest." Sie blickte in Sleiz´ bernsteingelbe Augen, die im Mondschein leuchteten und spürte wie sich etwas in ihr veränderte. Es war als würde sie ihn zum ersten Mal sehen, als ob sie all die Einzelheiten in seinem Gesicht nie zuvor bemerkt hätte. Doch alles war makellos - seine schmalen Lippen, die wunderschönen Augen und selbst die Narben, die sich durch sein reifes Gesicht zogen machten ihn für sie nur noch unglaublicher. Sie war zurück in ihren Traum gefallen. |
|||
|
23.01.2008, 21:31
Beitrag #11
|
|||
|
|||
|
Sleiz war eingenommen von Aelars Blick. Ihre blutroten Augen musterten ihn auf eine Art die er sich nicht erklären.
In ihrem Blick lag etwas das er sich nicht erklären konnte, ein glitzern wie er es noch nie gesehen hatte. Er sah sie eindringlich an. Ihr schönes Gesicht das von ihrem silbernem Haar eingeramt wurde. Eine Sträne durchfuhr ihr gesicht und lenkte seinen Blick auf ihen Mund. Ihre schmalen Lippen zeichneten sich stark von ihrer hellen Haut ab. Sleiz merkte wie er sich an sie gebunden fühlte. Schweigend kam er näher zu ihr, mit einer Hand strich er ihr vorsichtig die Sträne aus dem Gesicht und sie ließ s zu. Ein Gefühl regte sich in Sleiz er wusste nicht welches es war. Er kannte so viele hatte unzählige erspürt doch dieses war ihm fremt, doch zugleich unvergleichlich vertraut wie ein Freund. Er fühlte sich zu Aelar hingezogen. Er kam näher spürt ihren Atem nun deutlich und küsste Aelar sanft ...
|
|||
|
24.01.2008, 19:22
Beitrag #12
|
|||
|
|||
|
Aelar erwiderte den Kuss als sich Sleiz´ warme Lippen auf ihre legten und sie einige Male behutsam liebkosten. Hitzewellen strömten durch ihren Körper während seine Zunge die ihre umspielte.
Sie schlang ihm einen Arm um den Hals und schloss die Augen. Die Zeit schien stillzustehen während sie eng umschlungen im Wüstensand lagen. Aelar nahm ihre Umgebung nicht mehr wahr die Welt um sie herum schien nicht zu existieren, kein Geräusch drang an ihre Ohren, kein Windhauch regte sich. Es gab nur sie und ihre Verbundenheit. Sleiz´ Hand fuhr in ihren Nacken und streichelte durch ihr Haar, löste wohlige Schauer in ihr aus, die ihren Körper hinabfuhren und sich schließlich in ihrem Schoß entluden, bis sie sich an seinen Rücken klammerte. Sie ließen kurz voneinander ab und blickten sich in die Augen. Sleiz´ Atem traf in schnellen Stößen auf ihre Haut. Aelar streichelte über seine Schulter, wanderte den Arm hinab, bis sich ihre Hände fanden und einander umschlossen. Ihre Gesichter schwebten Zentimeter voreinander. Sleiz kam wieder auf sie zu und sie beugte sich ihm entgegen bis sich ihre Münder trafen. Ihr Herz schlug gegen seine warme Brust. Sie war so blind gewesen, die ganze Zeit. Schon bei ihrer ersten Begegnung als Sleiz plötzlich vor ihr gestanden hatte, hatte sie sich in seine Nähe wohlgefühlt. Seine Augen, seine Stimme und ihre flüchtigen Berührungen, die etwas in ihr bewegt hatten... Plötzlich hielt Sleiz inne und löste sich langsam von ihr. Aelar öffnete die Augen und sah ihn offen an. Er hatte den Kopf gesenkt, sein Blick war gehetzt und sein Atem ging viel zu schnell. Sleiz, was ist mit dir? Besorgnis schwang in ihrer Stimme mit hatte sie etwas falsch gemacht? Beim Klang ihrer Worte hob er langsam den Kopf. Sie sah ihm in die Augen... und erstarrte. Sie waren grün. Giftgrün. Als sein erfrorener Blick auf sie traf machte sich kalte Angst in ihr breit, rann ihr wie Eis die Kehle hinunter und machte sie bewegungsunfähig. Er kam kaum merklich näher und funkelte sie hasserfüllt an. Plötzlich zuckte ein stechender Schmerz in ihr hoch und explodierte in ihren Kopf. Sie schrie auf und errichtete eine geistige Barriere um sich. Sleiz erhob sich langsam und bedächtig. Er schien zu allem bereit. |
|||
|
24.01.2008, 21:09
Beitrag #13
|
|||
|
|||
|
Sleiz war berauscht von dem Augenblick den er mit Aelar erlebte. Das einzige an das er noch dachte war sie. Wie hatten sich seine Gefühle nur so lange vor ihm verschließen können ober hatte er sich vor seinen Gefühlen verschlossen? Er wusste es nich und in diesem Augenblick des Friedens wollte er auch nicht anfangen diesen wundervollen Moment zu verderben. Er umarmte sie fuhr ihr durch ihr silbernes Haar, währed ihre Händ über seinen Rücken fuhr und ihn näher an sich zog.
Kurz ließen sie voneinander ab, sahen sich an und küssten sich erneut. Alles Sorgen, Ängste, alle Pein die ihn in seinem Leben gebranntmarkt hatte und alle seine Entbehrungen alles das ließ er hinter sich und begrub es unter seinen Gefühlen für Aelar. Während seine Anspannung wich hatte er nur Augen für Aelar und so merkt er nicht wie die Zeichen auf seiner Haut verschwanden und nur die Narben zurückblieben. Ein Ruck durchfuhr Sleiz innerlich und er wurde sich schlagartig bewusst was er für seiner Unachtsamkeit für einen Preis gezahlt hatte. Er wollte sich von Aelar lösen, sie warnen doch es war zu spät. Langsam vergingen seine Gedanken und ihm wurde Schwarz vor Augen. /Aelar, nein...\ Sleiz oder eher seine Geister öffneten schlagartig wieder die Augen. Sleiz, was ist mit dir? Die Stimme sie erkannten sie wieder. Er war die dieser Schattin um deren Willen sich Sleiz geweigert hatte seine Macht durch sie zu vergrößern. Sie wandten den Blick auf sie, Aelar erschrack. Ungewillt ihr auch nur einige Momente zu geben damit sie verstand was geschehen war griffen sie nach ihrem Geist. Sie schrie das Gerausch war wie der Klang einer Harfe in ihren Ohren. Sie verschloss ihren Geist vor ihnen. Langsam standen sie auf. ,,Sleiz, Sleiz, wenn wir eines nicht von dir gedacht hätten dann soetwas. Gut sie ist nicht gerade Hässlich, doch jemand wie du sollte wirklich in besseren Kreisen verkehren. Die Stimme klang kalt und dennoch irgendwie schleimig zugleich. ,,Sleiz kann dich nicht hören meine Kleine, aber keine Sorge wir werden uns gut um dich kümmern." Die Geister lachten schadenfroh, dann hoben sie Aelar mit ihrer Magie vom Boden auf bis sie kurz vor ihrem Gesicht schwebte. Dann ließen sie Aelar gegen die Palme fliegen unter der sie eben noch mit Sleiz gelegen hatte. Die geister machten keine Anstalt Aelar los zu lassen sondern ließen sie am Stamm der Palme hängen. Das Grinsen der Geister wurde breite als sie sich an Aelars Schmerzen labten.
|
|||
|
25.01.2008, 18:11
Beitrag #14
|
|||
|
|||
|
Aelar schlug hart gegen den Baum. Der Aufprall presste sämtliche Luft aus ihren Lungen.
Es war als hätte sich eine unsichtbare Hand fest und in eiskalter Entschlossenheit um ihre Kehle gelegt und an den Stamm gefesselt. Verzweifelt versuchte Aelar, Luft zu bekommen während sie spürte wie ihre Lebensenergie langsam aus ihr entwich. Schwach öffnete sie die Augen und suchte Sleiz´ Blick. Als seine Augen sich in ihr bohrten erkannte sie ihn nicht wieder. Er hatte sie nie zuvor so angesehen. Warum tat er das nur? Nach allem was sie durchgemacht hatten wieso hätte er sie retten wollen, wenn er ihr kurz darauf so etwas antat? Er war mit ihr gereist, hatte ihr geholfen, ihr Trost gespendet und war einfach da gewesen. Warum...? Plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen: seine Tätowierungen waren verschwunden und das hieß, dass... Nein... Es war genau das passiert, was sie die ganze Zeit befürchtet hatten verhindern hatten wollen. Oder war das gar nicht seine Absicht gewesen...? Nein! Er hatte sie nicht betrogen! Er hätte nicht... er würde nie... Aber wie konnte sie sich da eigentlich so sicher sein? Ihr wurde klar, dass es eine innere Entscheidung war, die ihr Herz ohne ihren Verstand getroffen hatte und ihr sagte, dass es nicht seine Absicht gewesen war. Er war derjenige, der betrogen worden war er war nicht mehr er selbst. Kalte Wut stieg in ihr auf und ließ neue Energie durch ihre Adern pulsieren. Mit einer einzigen schnellen Bewegung zerschlug sie den Baumstamm und befreite sich aus dem Klammergriff. Keuchend fiel sie zu Boden. Sleiz´ Geister schienen überrascht. Sleiz... Irgendwo da drin war er sie musste ihn nur wiederfinden. Vorsichtig erhob Aelar sich und tat ein paar hastige Atemzüge, die in ihrer Kehle brannten. Dann verstärkte sie ihre mentale Barriere, denn sie wusste, wenn sie zu Fall gehen würde wäre alles verloren. Sie musterte Sleiz, der einfach unbewegt vor ihr stand und sie angrinste. All die Wärme, die er eben noch ausgestrahlt hatte, seine Zärtlichkeit und die Hingabe waren verschwunden und hatten nichts als emotionslose Kälte zurückgelassen. Aelar schüttelte den Kopf und ballte die Fäuste sie wollte ihn nicht verletzen, seine Schmerzen nicht wie ihre eigenen spüren, doch sie wusste, dass sie keine andere Wahl hatte. Blitzschnell schickte sie ihren Geist aus. Und durchbrach seine Barriere. |
|||
|
25.01.2008, 20:33
Beitrag #15
|
|||
|
|||
|
Die Geister waren von Aelars Kraft überrascht wenn auch nicht übermäßig, ohne Anstrennung wehrten sie den Angriff ab.
,,Da musst du dir war besseres einfallen lassen wenn du uns etwas entgegen setzen willst." Sie lachten, doch es endete je als und sie fassten sich an den Kopf in ihrer kalten Stimme schwang Zorn ,,Versuchs nicht Sleiz du hast unsere Geduld schon lange genug strapaziert. Wir haben dich vor ihr gewarnt und du hattest nichts besseres zu tun als ihr auch noch Unterricht zu geben." Sie erhoben sich wieder und richteten den Blick nun auf Aelar:,,Es tut uns Leid das wir keine Zeit haben noch mit dir zu spielen also müssen wir dich wohl sofort versklaven. Keine Angst es wird nicht lange Dauern aber sehr schmerzhaft für dich." Die Geister griffen Aelar an und schlugen kraftvoll und präziese an doch die Barriere hielt, noch etwas schien die Barriere wieder aufzurichten und gleichzeitig den Angriff der Geister zu schwächen. ,,Sleiz du verfluchte Narr, sieh ein das du verloren hasst wir sind jetzt am Zug. Du hattest deine Chance gehabt und hast uns ins Gesicht gespuckt jetzt werden wir das vollbringen was wozu du dich geweigert hast." Ein Lachen huschte über ihr Gesicht:,,Vielleicht lassen wir noch etwas von ihr übrig was du später betrauern kannst."
|
|||
|
|
| Möglicherweise verwandte Themen... | |||||
| Thema: | Verfasser | Antworten: | Ansichten: | Letzter Beitrag | |
| Hadarac | Hadarac | 4 | 1.058 |
13.04.2008 18:39 Letzter Beitrag: Hadarac |
|
Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 4 Gast/Gäste





![[Bild: nicedayce8.png]](http://img145.imageshack.us/img145/1158/nicedayce8.png)


