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Die Reise nach Bullridge
06.01.2008, 16:58
Beitrag #151
 
"Nichts", erwiderte Aelar.
Musste sie ihm denn wirklich alles erzählen?
Schnell errichte sie eine Barriere um die neuerlichen, sich nähernden Schattenwesen davon abzuhalten, ihr zu nahe zu kommen.
Tatsächlich wunderte sie sich, dass es hier überhaupt so eine Art von Lebewesen gab, wenn man diese Kreaturen denn so bezeichnen konnte.
Außerdem hätte sie eher gedacht, dass man in dieser Welt von der Schwerkraft befreit wäre und sich allein durch seinen Willen fortbewegen müsste, nicht aber, dass es einen festen Untergrund gab.
Wahrscheinlich bewegte man sich in dieser Welt entweder mit höherer Geschwindigkeit oder aber die Zeit verging schneller als in der realen Welt, sodass man einen anderen Ort im Bruchteil der Zeit, die man normalerweise dafür brauchen würde, erreichte.
"Könnte ich denn hier fliegen, falls ich tatsächlich mal den Boden unter den Füßen verlieren sollte?"
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06.01.2008, 17:45
Beitrag #152
 
,,Das kann ich dir nicht sagen. Ich besitze wie du weißt diese nicht. Aber du kannst es ja außprobieren."
Anscheinent wollte sie nicht mit ihm reden. Also ließ er es sein. ,,Wir müssen da lang." Sleiz zeigte hinter sich.
Sich hier zurecht zu finden war eigendlich ganz einfach wenn man wusste wie. Man musste nur ein Gespür führ den Nebel haben. Er wallte immer von Norden nach Süden wenn es etwas dergleichen hier überhaupt gab.
Diese Welt war ihm eigendlich immer näher gewesen als die andere. Warum wusste er nicht. Er fühlte sich hier wohl, die Wesen hier, der Nebel alles war ihm so vertraut, dabei war er nur selten hier. Meistens wenn er auf der Flucht war und keinen anderen Ausweg gesehen hatte.

[Bild: nicedayce8.png]
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06.01.2008, 19:47
Beitrag #153
 
"Gut", sagte Aelar und folgte ihm.
Sleiz ging vorneweg, bis sie wieder auf einer Höhe waren.
Er bewegte sich zügig und sicher, aber doch vorsichtig.
Eine Mauer des Schweigens zog sich um sie, bis Aelar schließlich beschloss, das Fliegen auszuprobieren.
Sie bedeutete Sleiz zu warten, stellte sich dann aufrecht hin, und versuchte abzuheben.
Wie ihr fast schon klar gewesen war, funktionierte es nicht, aber irgendwie hatte sie das Gefühl, dass sie sich nur ein bisschen bemühen musste.
Das hier war eine andere Welt und daher klar, dass nicht alles so klappen würde, wie normalerweise.
Beim zweiten Versuch gelang es ihr, ein paar Fuß vom Boden abzuheben, und sie stieg langsam höher, bis sie etwa einen Meter über Sleiz schwebte.
Vermutlich würde sie es auch noch höher schaffen, aber man musste es ja beim ersten Mal nicht gleich übertreiben - sie hatte keine Lust sich in der völigen Dunkelheit zu verlieren.
Außerdem schien das Fliegen hier viel schwerer, als ob die Schwerkraft hier stärker wäre,obwohl dies beim Laufen nicht so war.
Jedoch fiel ihr nach einer Weile auf, dass sie sogut wie keine Kraft verbrauchte.
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06.01.2008, 20:14
Beitrag #154
 
Das man Magie auch hier einsetzen konnte wusste er, doch das sie hier auch fliegen konnte überraschte Sleiz. Beinah hätte er gelacht, doch dann fühlte er etwas, etwas kaltes.
,,Aelar komm schnell runter, du musst sofort aufhören mit deiner Magie.“ Sleiz Blick war gehetzt. Rastlos sah er sich um die Wesen waren verschwunden, einzig der Nebel wabte um sie herum. Er wusste was das zu bedeuten hatte. Einer von ihnen war hier. Eines der Wesen die die Verantwortung dafür hatten das diese Welt so war wie er sie hier kannte. Er nannte sie Kraftfresserfresser, Wesen die allem und jedem die Energie stahlen. besonders magische Energie zog sie an. Aelar wäre so wie sie ihre Energie jetzt benutzte ein gefundenes Fressen für diese Wesen. Er wusste von nichts was sie aufhalten konnte. Die einzige Chance die man hatte war sich so ruhig zu verhalten wie man nur konnte oder aber zu fliehen. Letzteres war eigentlich das dümmere. Diese Wesen nahmen jede Bewegung war, jede Muskelbewegung brauchte Energie. Diese Wesen waren trotz ihrer enormen Größe ungeheuer schnell. Sie würden einen schnappen ehe man auch nur einige hundert Schritt machen konnte.
Aelar war immer noch in der Luft entweder hatte sie ihn nicht gehört oder aber ignoriert.
,,Aelar verflickst noch mal bring gefälligst deine verfluchten Füße wieder auf den Boden, wenn dir dein Leben lieb ist.“

[Bild: nicedayce8.png]
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06.01.2008, 21:46
Beitrag #155
 
Aelar brach die Magie abrupt ab und ließ sich auf den Boden fallen.
"Was, um Gottes Willen ist los?"
Sleiz antworte nicht, sondern bedeutete ihr nur scharf, sich nicht zu bewegen.
Sie tat ausnahmsweise mal das, was er von ihr verlangte, denn jetzt spürte sie plötzlich eine immer stärker werdende, sich nähernde Kälte.
Sie war so stark - so... unnatürlich
Die Kälte durchdrang ihre Glieder und machte sie bewegungsunfähig, unfähig etwas zu sagen, unfähig zu denken.
Eine beißende Angst schnürte ihr die Kehle zu.
Aelar ballte die Fäuste zusammen, versuchte sich zu wehren, kam aber nicht dagegen an - ihr ganzer Körper schien wie versteinert.
Sie konnte Sleiz nicht mehr sehen, ihn nicht mehr fühlen.
Ihre Augen weiteten sich.
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07.01.2008, 16:51
Beitrag #156
 
Sleiz sah das Geschöpf wie ein gigantisches Standbild schälte es sich aus der Dunkelheit. Das wesen war fast doppelt so groß wie Sleiz. Vier glühend weiße Augen starrten ihn böse an, nein sie starrten durch ihn hindurch. Aelar, auf sie schin es das Wesen abgesehen zu haben. Das Wesen ging in die hocke und stützte sich dabei mit zwei seiner baumstammdicken Armen auf. Langsam streckte es seinen Gehörnten Schädel nach von und betrachtete seinen Fund näher. Sleiz stellte sich vor Aelar. Ein Blick über die Schulter verrit ihm das Aelar von der kalten Aura dieses Wesens wie gelämt war. Das Wesen Betrachtete nun ihn der zwischen ihm und seiner vermeindlichen Beute stand genau. Sekunden verstrichen langsam wie Stunden dann wand sich das Wesen wieder Aelar zu. Oder haftete der Blick dieser Monstrosität doch nicht auf ihr sondern auf etwas ganz anderem? Der Blick schin auf etwas anderes fokusiert zu sein etwas das sich entweder in Aelars nähe oder an ihrem Körper befand.
Sleiz traf es wie ein Schlag, das Diadem. Langsam drehte er den Köpf zu Aelar und sprach leise über die Schulter:,,Aelar das Diadem, gib es mir. Es ist hinter dem Diadem her, nicht hinter uns. Wenn du es ihm gibst verschwindet es wahrscheinlich wieder."

[Bild: nicedayce8.png]
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07.01.2008, 18:00
Beitrag #157
 
Sleiz Stimme war wie glühende Hitze, die sich in ihr ausbreitete und den erstarrten Körper auftaute.
Für einen Moment schwankte Aelar, dann gewann sie ihre Fassung wieder.
Ihre Knochen brannten als ob sie entzweigebrochen wären.
Sie sparte es sich zu fragen, warum diese Kreatur das Diadem, das sie die ganze Zeit mit sich rumgetragen, aber nicht aufgesetzt hatte, wollte.
Behutsam zog Aelar das wertvolle Artefakt aus ihrer Tasche und ging dann langsam um Sleiz herum, auf das Schattenzuwesen zu.
Sie näherte sich ihm bis auf wenige Schritte und bot ihm das Diadem in ausgestreckten Händen dar.
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07.01.2008, 20:07
Beitrag #158
 
Das Monster betrachtete den Gegenstand skeptich, doch dann öffnete es sein Maul Sleiz konnte Aelars Hände Gerade noch rechtzeitig zurückziehen da holte das Monster tief Luft. Das Diadem, das nun auf den Boden gefallen war löste sich langsam auf. Erst waren es nur kleine Teile die nach Abschürfungen aussahen, dann brachen ganze Stücke des magischen Artefaktes heraus und verschwanden im Rachen des Ungetüms. Nach und nach verschwand das Diadem vollständig. Das Wesen schloss den Mund ein Grunzen das Sleiz durchs Mark ging ertönte. Einige Momente blieb das Wesen noch stehen, dann verschwand es wieder mit stapfenden Schritten in der Dunkelheit. Einige momente wartete Sleiz noch. Die Kälte wich, Sleiz atmete erleichtert auf. ,,Da hatten wir aber nochmal großes Glück mit dem Burschen."

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07.01.2008, 20:32
Beitrag #159
 
Aelars Hände verkrampften sich in Sleiz´ bis ihm ihre Fingernägel ins Fleisch schnitten.
Immer noch starrte sie auf die Stelle, auf der bis vor wenigen Sekunden noch dieses Schattenwesen gestanden hatte.
Abrupt ließ sie ihn los als sie bemerkte was sie tat.
Sie atmete tief durch - warum musste sowas gleich bei ihrem ersten Besuch in dieser Welt passieren?
Die beklemmende Kälte war nun verschwunden und die eigentlich bedrohliche Schwärze, die von den Nebelschwaden durchzogen wurde, kam ihr regelrecht gemütlich vor.
Nach einigen Augenblicken blickte sie Sleiz in die Augen.
"Was um Gottes Willen war das? Und warum wollte es das Diadem haben?"
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07.01.2008, 20:50
Beitrag #160
 
,,Wer oder was es war kann ich dir nicht sagen. Ich nenne sie Kraftfresser. Eigendlich beschreibt das genau das was sie tun: Sie stehlen die Kräfte von allem und jedem. Besonders Magie scheint seinen sie zu begehren. Anders als diese kleinen Wesen holen diese hier sich was sie wollen mit Gewalt. Das Diadem war voll von Magie. Es muss dieses Wesen angelockt haben. Erstmal ist wichtig das es weg ist."
Sleiz wollte ihr erstmal nicht sagen das auch ihre Magie etwas dazu beigetragen haben konnte. Wie sie sich in seinen Arm gekrallt hatte zeugt von ihrer Angst.
,,Jedenfalls sollten wir uns jetzt beeilen. Ich weiß nicht wie lange dieser Shandoril deine Freundin überlisten kann. Der Hellste schien er auf jeden Fall nicht zu sein."
Sleiz betrachtete die blutigen Spuren auf seinem Arm, Aelar schien wirklich panische Angst vor diesen Wesen zu haben. Er konnte nicht leugnen das er diese Wesen nicht selbst fürchtete aber eine solche Furcht hatte er bei Aelar noch nicht gesehen.

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07.01.2008, 21:07
Beitrag #161
 
[OT] oh mann so übertrieben wollt ich das jetz eig nicht darstellen... naja egal [OT]

"Tut mir leid", sagte Aelar knapp.
"Ich war einfach nicht auf sowas gefasst."
So schnell würde sie nicht nochmal Magie in dieser Welt anwenden, wenn das hieß, dass sie dann gleich von einem riesigen Monster bedroht werden würde, denn sie konnte sich selbst denken, dass nicht nur das Diadem daran Schuld war, wenn dieses Ding wirklich das war, als das Sleiz es bezeichnete.
Damit setzten sie ihren Weg schweigend fort.
Aelar dachte nochmals über ihr bevorstehendes Zusammentreffen nach - sie konnte nur hoffen, dass Lythanda wenigstens ein bisschen misstrauisch wäre und nicht gleich in ihrem üblichen Mordstempo nach Bullridge zurückkehren würde, während sie hier ihre Zeit vergeudeten.
Wenn sie schon wieder zurück wären, würden sie und Sleiz sich aber wirklich beeilen müssen, denn wenn die Elfen erstmal da waren, würde Lythanda garantiert nicht mehr lange da bleiben wollen und dann erst recht verdacht schöpfen.
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07.01.2008, 21:25
Beitrag #162
 
Die nächste Zeit verstrich Schweigend. Dann waren sie endlich an ihrem Ziehl unter ihnen war Bullridge. Sleiz konnte die Schatten die die Gebäude warfen spüren.
,,Wir sind da. Jetzt geht daran sich wieder aus dieser Welt in die andere zu bringen. Zuerst suchst du dir einen Schatten auf der anderen Seite, das geht ist wichtig denn an sonsten versuchst du nacher an einer Stelle zu erscheinen vo gar kein Portal ist. Wäre ungefähr so wie wenn du gegen eine Wand läufst nur schmerzhafter. Das geht eigendlich fast genauso wie das hineinkommen. Es gib allerdings einen kleinen Unterschied. Du musst dich diesmal nicht fallen lassen sondern vielmehr emborsteigen, wie wenn du aus einer Meditation aufwachen willst. Dürfte eigendlich kein Problem für dich sein. Also versuch das mal, ich werde dir dann folgen."

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07.01.2008, 22:05
Beitrag #163
 
Aelar nickte.
Dann teilte sie ihren Geist, sodass sie zwar noch in der Schattenwelt präsent war, sich aber gleichzeititg auf die andere Seite schieben konnte, um einen Blick auf Bullridge zu erhaschen.
Die Sonne stand bereits tief am Horizont, aber bis Sonnenuntergang würde es trotzdem noch ein paar Stunden dauern.
Als sie schließlich den Schatten entdeckte, der von einem Haus geworfen wurde, das mehr einer Ruine, wie so ziemlich auch der ganze Rest von Bullridge, glich, setzte sie ihre ganze Konzentration auf ihn.
Sie erinnerte sich an ihre Wassermediation, wie sie aus der eisigen Kälte aufgetaucht war und ihre Empfindungen zurück gekehrt waren.
Langsam breitete sie ihren Geist aus, bis sie spürte wie sie eine angenehme Leichtigkeit umfing, ähnlich der, die sie beim Fliegen verspürte.
Stück für Stück trat sie in die reale Welt zurück, spürte wie der leichte Wind über ihre Haut strich, und versuchte nicht zurückzublicken, bis sie sich schließlich vollständig im Hausschatten materialisiert hatte.
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08.01.2008, 09:21
Beitrag #164
 
Sleiz folgte Aelar. Auch er hatte sich den Hausschatten ausgesucht. Schnell, wie von einem Windhauch herbeigeweht, stand er neben ihr.
,,So das ist Bullridge. Sieht fast genauso aus wie vor einigen Tagen. Wo wollen wir anfangen nach deiner… Freundin zu suchen.“ Sleiz war im wollte jagen. Führ ihn war es etwas herrliches seine verängstigte Beute in die Enge zu treiben und sie dann langsam zu töten. Die reise durch die Schattenwelt hatte dieses Verlangen abgeschwächt. Doch nun so nah an Ziel glühte dieses Verlangen wieder auf. Man konnte es ihm ansehen, ein Glitzern lag in seinen Augen.
,,Ich kann es kaum erwarten sie persönlich kennen zu lernen.“

[OT]Sag du mal wo wir weiter schreiben sollen. [OT]

[Bild: nicedayce8.png]
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