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Feinster
15.12.2007, 21:42
Beitrag #1
Feinster
Aelar kam die Reise wie eine Ewigkeit vor, da sie, um ihre Kräfte zu schonen, nicht allzu schnell flog, wie sie es sonst immer getan hatte.
Sie fragte sich ob Sleiz, da er nun als ihr eigener Schatten praktisch ein Teil von ihr geworden war, etwas von ihrem Gefühlen oder Gedanken mitbekam.
Nicht, dass sie etwas zu verbergen hätte, doch es hatte ihr noch nie behagt, jemanden in ihrem Geist zu wissen.
So hörte sie auf, sich Sorgen zu machen und konzentrierte sich darauf, ihre Energie nicht zu verschwenden, indem sie zu hoch flog oder zwischenzeitlich an Tempo gewann.
Dann nach einem langen, stillen Flug, sah sie endlich Land, über dem die Sonne als orange Scheibe aufging.
Es waren nur noch wenige 100 Meter, deshalb legte sie schließlich noch einen Zahn zu um das Ganze hinter sich zu bringen.
Endlich wieder Erde unter sich habend, ließ sie sich langsam zu Boden sinken und lehnte sich erschöpft an einen Felsbrocken, der aus dem Boden ragte.
Sie konnte kaum glauben, wieviel Kraft sie diese Reise gekostet hatte.
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16.12.2007, 09:52
Beitrag #2
 
Sleiz war seine Form in Aelars Schatten Leid, so lange in der Form eines Schattens und dann noch nicht mal in der des eingenen zu sein hatte an seinen Kräften genagt. Schnellstmöglich verwandelte er sich wieder in sich selbst zurück. Seine Laune hatte sichtbar unter der Reise gelitten, sein vorher so frohes Lachen war einem ernsten fast bedrohlichem Ausdruck gewichen. ,,Lass uns gehen" knurrte er, dann merkte er , dass seine Beine noch mit seinem eigenen Schatten verschmolzen war und er nicht komplet diese Schattenform verlassen hatte. ,,Super immer das selbe längere Zeit in der Schattenwelt und schon muss man überall doppelt und dreifach darauf achten was man tut" Schnell koregierte er seinen Fehler und war nun wieder ganz in dieser Welt. Sein anfänglicher Zorn währte nur kurz und war kurz darauf wieder verflogen. ,,Verzei mir, sich im Schatten einer anderen Person zu verstecken ist für die Nerfen nicht gerade das Erholsamste. Dadurch das man an Zwei Ebenen gebunden ist und sich nur schwer selbst bewegen kann zerrt eine solche Reise ziemlich an den Nerven."

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16.12.2007, 14:17
Beitrag #3
 
"Schon gut", erwiderte Aelar schwach.
Sie hatte die Augen geschlossen und den Kopf leicht nach hinten gelehnt.
"Mir würde es bestimmt nicht anders ergehen."
Die Augen weiterhin geschlossen, spürte sie nach einer Weile, dass ihre Beine halb erfroren waren.
Diese Art von Magie kostete sogut wie keine Kraft, deshalb begann sie, ihren Körper von innen zu erhitzen und verteilte die Wärme nach und nach, bis sie ihre Beine erreicht hatte.
Dann öffnete sie die Augen und erblickte Sleiz, der vor ihr stand und sie besorgt ansah.
"Ich würde vorschlagen, wir bleiben erstmal eine Weile hier, denn momentan kann ich keinen Schritt mehr weit gehen und du siehst... auch nicht mehr ganz fit aus.
Wenn wir unsere Kräfte wiedergesammelt haben können wir in die nächste Stadt gehen."
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16.12.2007, 16:44
Beitrag #4
 
,,Gut dann lass uns ein Lager aufschlagen und ein Feuer machen.“ Erst jetzt wie Aelar ihn darauf ansprach merkte er wie erschöpft er eigentlich war.
Er hatte während des Fluges in Aelars Schatten genug Zeit gehabt über sie und das was sie ihm erzählt hatte nachzudenken.
,,Mir sind auf dem Flug noch zwei fragen zu dieser Elfe gekommen die du jagst: Erstens würde ich gerne ihren Namen wissen und zweitens wäre es sehr aufschlussreich genauer zu wissen warum du dich rächen möchtest.“
Sleiz schaute ihr tief in die Augen um sicherzustellen, dass sie ihm die Wahrheit erzählte.

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16.12.2007, 16:57
Beitrag #5
 
"Sie heißt Lythanda, Lythanda Grünblatt und wie ich bereits sagte - wir sind lange Zeit zusammen gereist, durch sie habe ich einiges von Alagaesia gesehen und ich kann nicht leugnen, dass sie mir zu dieser Zeit etwas bedeutet hat."
Aelar lächelte ausdruckslos.
"Doch obwohl ich ihr in ihren schwersten Zeiten, nach dem Tod ihres Freundes zur Seite gestanden habe, hat sie sich nie erkenntlich gezeigt und dann, kurz nachdem wir in Belatona angekommen waren, beschlossen, ihre eigenen Wege zu gehen. Sie hat sich nicht für meine Interessen interessiert und war außerdem schon immer eine kleine Rebellin."
Aelar hasste es, ausgenutzt zu werden, doch das erwähnte sie nicht weiter, da es ihr eindeutig zu privat wurde.
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17.12.2007, 17:18
Beitrag #6
 
,,Lythanda dieser Name sagt mir was, wenn ich mich doch nur erinnern könnte.“
Sleiz fasste sich mit beiden Händen am Kopf: ,,Es ist ein Fluch, seit meiner Verwandlung zum Schatten weiß ich nicht mehr wer oder was ich davor gewesen. Alle Erinnerungen daran sind wie durch eine Mauer von mir abgegrenzt. Sie sind da doch ich kann sie nicht erreichen. Ich weiß das ich etwas weiß, doch ich komme einfach nicht daran, verrückt nicht wahr?“
Traurig ließ Sleiz die Schultern hängen und lachte über die Ironie seines eigenen Schicksals.
,, Selbst warum ich die Geister rief kann ich dir nicht sagen. Kannst du dir das vorstellen, das was den Sinn unserer Existenz als Schatten ausmacht weiß ich nicht mehr.“

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17.12.2007, 19:56
Beitrag #7
 
"Tut mir Leid", sagte Aelar mitfühlend.
"Ich kann mich um ehrlich zu sein eigentlich ziemlich gut an mein vorheriges Leben erinnern wie du sicherlich gemerkt haben dürftest.
Einige Stellen sind verschwommen, doch den Großteil sehe ich noch lebhaftig vor mir wenn ich mich konzentriere."
Es musste schrecklich sein, sich an absolut nichts mehr zu erinnern.
Sie konnte sich kaum vorstellen, plötzlich ihr ganzes vorheriges Leben vergessen zu haben.
Ein beunruhigender Gedanke.
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17.12.2007, 20:07
Beitrag #8
 
,,Dafür hat es andere Vorteile, ich brauch beisüielweise nich tin den Geist einer Person eindringen um seine Gefühle zu wissen. Ich und meine Geister sind wenn man es genau nimmt ein und die selbe Person. Wir fühlen, denken und Sprechen gemeinsam. Anfangs konnte ich das auch nicht ganz fassen, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt."
Sleiz machte sich bereit weiter zu gehen. Seine Kräfte waren nach dieser kurzen Rast zwar noch nicht wieder vollkommen genesen aber für den nächsten Teil ihrer Reise dürfte es reichen.,, Ich bin wieder in Ordnung und würde gerne weiter gehen. Diese Lythanda machte mir nicht den Eindruck als ob sie lange in Bullridge bleiben wollte und du wolltest vorher nochmal einige neue Kleidungsstücke kaufen oder hab ich da was falsch verstande?"

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17.12.2007, 20:30
Beitrag #9
 
"Nein."
Während der Pause war ein Teil ihrer magischen Kräfte zurückgekehrt, der dazu ausreichte, sich zu heilen.
Nachdem sie dies getan hatte stand Aelar auf und drehte sich nochmals zu Sleiz um.
"Allerdings kannst du mich auch ruhig mal einen Moment alleine lassen - es ist ja nicht so, dass ich zu schwach zum Einkaufen wäre.
Sie grinste ihn an und ging damit los.
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17.12.2007, 20:52
Beitrag #10
 
,,Gut dann pass auf dich auf, wenn du Probleme bekommst ruf mich einfach." Über gedanken fügte er noch hinzu: 'Ich bin immer auf Abruf.' Dann Legte er sich auf den Boden, legte die Hände hinter den Kopf und schloss die Augen.
Bei sich dachte er/Dennoch werde ich mir vielleicht die Freiheit nehmen mal nach dir zu sehen.\
Dann war er in seinen Gedanken versunken. Jenseits von einer reallen Zeit oder aber einem reallen Raum. Dieser zustand so sagte er sich selbst immer muss wohl das sein, was für andere Wesen ein Traum ist.

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17.12.2007, 23:46
Beitrag #11
 
Ihre anfängliche Euphorie war schnell verschwunden und nun ging sie langsam und bedacht in Richtung Feinster.
Nachdem sie keine Elfe mehr war, konnte sie nicht einfach umherlaufen, ohne befürchten zu müssen, im nächsten Moment angegriffen zu werden oder überhaupt allgemein Aufsehen zu erregen - obwohl dies vorher wohl auch nicht gerade der Fall gewesen war.
Dieses Problem schien ihr auf Dauer lästig werden zu könnnen.
Nachdem sie einige hundert Meter gegangen war, entdeckte sie schließlich einen einsamen Wanderer, der allein und langsam seines Weges ging.
Er sah alt und gebrechlich aus, gerade so als hätte er nicht einmal mehr genug Kraft gehabt um nach Hilfe zu rufen falls er angegriffen wurde.
Er ging auf einem groben Stock gestützt und trug einen langen, schwarzen Kapuzenmantel, der den größten Teil seines Gesichtes verdeckte.
Perfekt.
Aelar lächelte und ging in einem großen Bogen auf den Mann zu, der sie nicht im geringsten bemerken schien.
Nachdem sie sich ihm bis auf wenige Meter von hinten genähert hatte, schickte sie ihren Geist aus und berührte den seinen, der völlig ungeschützt war.
Der Mann zuckte zusammen, doch es war zu spät um sich zu wehren, im nächsten Moment fiel er tot um.
Immer noch grinsend ging Aelar auf ihn zu und drehte ihn mit dem Fuß um.
Nachdem sie in seinen Taschen einige wenige Kronen gefunden hatte, griff sie nach dem Umhang der sich durch den Fall um ihn geschnürt hatte und zog ihn ihm aus.
Sie richtete sich wieder auf, schwang sich den Umhang um und versetzte den Mann mit einem Tritt in einen nahegelegenden Graben am Wegrand.
Dann ließ sie mit einem einzigen magischen Stoß die lose Erde an der Grabenwand auf ihn einstürzen, sodass er vollkommen verdeckt war.
Nachdem dies erledigt war, setzte sie ihren Weg fort.
Nun konnte sie unbemerkt nach Feinster gelangen.
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18.12.2007, 19:39
Beitrag #12
 
Sleiz schlaf war unruhig. Die Geister plagten ihn wider einmal, das war an und für sich nicht ungewönliches, doch diesmal waren es andere Dinge als sont mit denen sie ihn plagten. Sonst waren es dinge die ihn allein etwas angingen, wie die Frage warum er nicht gleich diese Person umgebracht hatte sondern erst versucht hatte mit dieser zu reden und der gleichen. Diesmal fragten sie ihn etwas was ihm selbst nie in den Sinn gekommen wäre: ,,Warum unterwirfst du Aelar nicht deinem Willen solange sie noch schwach ist-Du hast die Macht dazu."
,,Nein das werde ich nicht, ich habe den Codex der Schatten treue geschworen."
,,Codex? Du bist der einzige Schatten der noch lebt und um das weiterhin zu sichern musst du stärker werden. Denk an die Macht die du besitzen könntest."
Eben weil ich der letzte Schatten bin habe ich die Aufgabe dafür zu sorgen, dass dieses Wissen nicht verloren geht. Aelar ist der Shlüssel dazu, sie ist die nächste in den Reihen der Schatten. Sie wird das Wissen an die weitergeben die nach ihr kommen, so wie auch ich es tun werde."
Meinst du? Sie wird bei ihrem Versuch noch Macht zu streben zu Grunde gehen, genau wie du bei dem Versuch dein Volk wieder aufzurichten. Du bist nunmal der Letzte sorge dafür das du überlebst."
,,Nein das werde ich nicht," schweißüberlaufen wachte Sleiz auf. Er war nicht lange eingeschlafen, das merkte er. Langsam setzte er sich auf, die Worte der Geister hatten ihn nachdenklich gemacht. Er würde Aelar nicht verraten, soviel stand fest, doch war er in der Lage sich den Geistern zu wiedersetzen mit denen er eine so feste Bindung eingegangen war? Würde er sich selbst aufhalten können sollten die Geister versuchen sie zu beherrschen? Zum ersten mal seit er sich zu einem Schatten verwandelt hatte spürte er das er sich fürchtete. Es war ganz anders als wenn er es von anderen Wesen fühlte, so schwächen...

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18.12.2007, 21:06
Beitrag #13
 
Nach etwa einer halben Stunde Marsch gelangte Aelar schließlich nach Feinster.
Die Stadt ähnelte denen, in welchen sie zuvor gewesen war nicht im Geringsten.
Nicht, dass sie heruntergekommen wäre, eigentlich war sie für eine so kleine Stadt recht solide gebaut und keinstenfalls verschmutzt oder sonstiges.
Auf den Straßen herrschte nur eine so nah beieinader liegende Gespaltenheit wie sie es zuvor noch nicht gesehen hatte.
Viele Menschen trieben sich herum - die meisten von ihnen sahen aus, als ob sie ein Leben schwerer Arbeit hinter sich hatten, doch waren sie glücklich.
Durch offenen Fenster blickend, war jedoch nicht zu übersehen, was hinter der Fassade steckte: Eine schwere Krankheit schien im Umlauf zu sein, in fast ausnahmslos allen Häusern sah sie totkrank wirkende Menschen in Betten liegen und von ihren Verwandten umsorgt werden.
Sie ging weiter, um so schnell wie möglich wieder verschwinden zu können.
Schließlich gelangte sie in einen kleinen Laden für Bekleidung.
Der Besitzer, der in einer Ecke stand, schien erst erschrocken über ihren Anblick zu sein, setzte dann aber schnell ein falsches Lächeln auf.
Aelar schloss die Tür hinter sich und begann, sich umzusehen.
Sie konnte kam fassen, dass es in dieser Stadt solch wertvolle Stoffe zu finden gab.
Der Besitzer schien selbst stolz auf seine Ware zu sein, doch er sagte nichts, da Aelar keinerlei Interesse an ihm zeigte.
Nach einer Weile entdeckte sie schließlich etwas, das ihren Vorstellungen entsprach.
Im hinteren Bereich des Ladens hing auf einen Ständer ein, wie es aussah, komplettes Outfit, bestehend aus einem langen roten Oberteil, mit Ärmeln, die von unten bis zu den Ellenbogen eng anliegend und von einem dunklen Weinrot waren, sich danach aber weiteten und in einen leichteren, dünneren Stoff und ein helleres Rot übergingen. Das Oberteil zog sich hinten bis über die Kniebeugen, auf der Vordereite bis knapp über die Hüfte und war um den Bauch eng mit einem breiten Ledergürtel zusammengebunden. Desweiteren hing eine weite knielange Hose, die an ihrem Ende eng abschloss, und ein paar Lederstiefel standen auf dem Boden.
Bis auf das Oberteil war alles in schwarz.
Dann sah Aelar auf den Preis und hätte beinahe laut aufgelacht - im Gegensatz zu dem Wert des Outfits war das, was sie in der Tasche hatte gerade zu lächerlich wenig.
Doch das sollte kein Problem darstelllen.
"Das würde ich gerne nehmen", sagte sie und deutete auf die Klamotten vor ihr.
Der Ladenbesitzer antwortete mit offenkundiger Freude.
Er nahm die Sachen herunter, und in diesem Moment drang Aelar in seinen Geist ein.
Sie veränderte seine Gedanken und machte ihm klar, dass er ihr die Kleidung für einen Bruchteil des Geldes, was sie bei sich hatte verkaufen würde.
Geld und Kleidung wechselten ihren Besitzer.
Danach entzog Aelar dem Ladenbesitzer schnell ein wenig seiner Energie, sodass er schläfrig wurde, und ging in den Hinterraum des Ladens, wo sie den Umhang abwarf und sich rasch umzog.
Die neuen Sachen passten perfekt und waren unglaublich bequem.
Dann konzentrierte sie sich kurz und wurde mit Hilfe ihrer neuen Energie unsichtbar.
Sie verließ das Geschäft durch die Hintertür und war kurz darauf aus der Stadt heraus.
Nachdem sie außer Sichtweite war, wurde sie wieder sichtbar und setzte den restlichen Weg gelassen fort.
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18.12.2007, 21:46
Beitrag #14
 
Sleiz wusst nicht was er tun sollte:
Einfach verschwinden und darauf hoffen das Aelar sich alleine in dieser Welt behaupten konnte? Wohl kaum, er kannte schon allein ein dutzend Leute die bereitwaren für den Namen Schattentöter ihre Haut aus Spiel zu setzen nicht zu sprechen von der Belohnung die schon allein auf seinen Kopf in Elaessmera ausgesetzt war. Das letzte Mal wie er einem dieser Amatörkopfgeldjägern über den Weg gelaufen war stand die Prämie bei 300 Kronen und das lebenlange Wohlwollen der Elfen von Du Weldenwarden. Was wäre wohl ihr Kopf Wert? Sicherlich genug um sich auf die Jagt zu begeben.
Denoch wusst er nich ob er es sich leisten konnte in ihrer Nähe zu bleiben ohne sie zu gefährden. Zwar wusste er dass er seine Geister im Normalfall unterwerfen konnte aber was wäre wenn er geschwächt wäre?
Sleiz entschloss sich dieser Herausforderung zu stellen. Er konnte sich nicht leisten das einzige Wesen zu verlieren dem er bisher vertraut hatte und das ihn verstand. Auf der anderen Seite musste er ihr noch einige Dinge über ihre Fähigkeiten und ihr Volk beibringen. Er würde nicht scheitern und wenn Aelar erst einmal so stark war wie er oder sogar stärker würden seine Geister diese Gedanken sicherlich verwerfen.

[Bild: nicedayce8.png]
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18.12.2007, 22:07
Beitrag #15
 
Auf dem Rückweg begegnete ihr kein weiterer Reisender, daher machte sie sich nicht die Mühe unauffällig zu wirken oder sich zu beeilen.
Nachdem sie auf dem Hinweg, zügig gegangen war, um so schnell wie möglich anzukommen, brauchte sie nun etwas länger, bis sie nach etwa einer Stunde schließlich Sleiz entdeckte.
Er saß verkrampft da und sah, soweit sie es erkennen konnte, ziemlich blass und aufgewühlt aus.
Aelar beschleunigte ihre Schritte.
"Da bin ich wieder", sagte sie und ließ sich neben Sleiz nieder.
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