Themabewertung:
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Nía
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30.11.2007, 22:16
Beitrag #1
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Nía
Aelar schlug die Augen auf.
Ein leichter Windhauch strich über ihr Gesicht, sie selbst rührte sich nicht. Um sie herum war es dunkel und still, doch nach einigen Augenblicken hörte sie Meeresrauschen. Die Augen starr nach vorne gerichtet, stand sie langsam auf, wobei der Boden unter ihren Füßen wegsackte. Nach ein paar Schritten gelangte sie an Wasser. Ruhig und gleichmäßig wogte es vor und zurück. Aelar ging in die Knie und zog sich die Stiefel aus, danach die Hose und ging schließlich ins Wasser. Ihr langes Oberteil, das ihr bis über die Hüfte reichte klebte an ihrem schlanken Körper und belastete die zittrigen Beine mit zusätzlichem Gewicht. Steif richtete Aelar sich auf, sodass ihr das Wasser bis knapp unter die Brust reichte. Dann senkte sie ihren Blick auf die Wasseroberfläche. Ein schmales Gesicht umgeben von schulterlangen, silbernen Haaren, die im Mondschein glänzten. Rote Augen starrten ihr kalt entgegen. Sie versuchte zu verstehen, was sie überhaupt tat, wo sie war - wer sie war. Sie hatte es nicht vergessen, sie konnte sich nur nicht erinnern. Aelar hob den Kopf und blickte den weißen Vollmond entgegen. Einzelne Erinnerungsfetzen erschienen vor ihrem inneren Auge, doch sie konnte sie nicht deuten. Obwohl sie sich völlig verloren vorkam, wie sie im kalten Wasser stand und sich ihrer Umgebung nicht wirklich bewusst war, fühlte sie sich doch wunderbar. Eine ungewohnte Macht schien durch ihre Adern zu pulsieren, ließ sie ihre Sinneswahnrnehmungen voll auskosten und im Wasser verharren. Die Zeit strich dahin, ohne wirklich dabei bemerkt zu werden. Aelars Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. Die roten Augen schienen zu leuchten, die Dunkelheit zu durchdringen. Aelar. Sie erinnerte sich. Sie hatte einen neuen Körper erhalten, ein neues Leben, doch trotz dieser Erkenntnis schien sie sich dessen nicht bewusst zu sein. Was hatte sich verändert? Nichts.... |
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10.12.2007, 12:55
Beitrag #2
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Sie spürte keine Veränderung.
Vielleicht war ihr Äußeres nicht mehr das selbe, doch in ihrem Inneren war sie schon immer das, was jetzt aus ihr geworden war, gewesen. Ihre Gedanken, ihre Gefühle - alles schien nur ausgeprägter, vertiefter. Sie blickte nochmals an sich herab, ihr Körper hatte sich in die Länge gezogen und war nun noch schlanker wie zuvor. Sie streckte die Arme zu beiden Seiten aus - auch sie waren länger und drahtiger und mit langen Adern auf den Unterseiten bedeckt. Plötzlich nahm Aelar noch ein anderes Bewusstsein wahr. Neugierde und Verwirrung, aber auch ein gewisser Stolz und Zufriedenheit gingen von ihm aus. Sie drehte sich um. Dort am Wasserrand stand ihre Schwester, die sie die ganze Zeit beobachtet zu haben schien. |
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11.12.2007, 17:07
Beitrag #3
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Sharon stand am Wasser und sah zu ihrer Schwester. Diese war nun wach und sah sich an.
Sharon drehte sich um und ging auf ihre Schwester zu. Kurz vor ihr blieb sie stehen und sah sie sich nocheinmal genauer an. Sie fragte sich was jetzt geschehen würde. 'Silence hurts more than the worst sound..' |
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11.12.2007, 21:30
Beitrag #4
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Sharon war nun ebenfalls in Wasser gewatet und stand nur noch wenige Schritte von ihr entfernt.
Mit durchdringendem Blick musterte sie Aelar. In ihrem Augen lag etwas Begutachtendes, das der jungen Schattin nicht gefiel. Ihre Schwester schien höchst zufrieden zu sein. Aelar war unschlüssig was sie nun tun sollte, mit ihr reden, sie umarmen oder sie strafen. Alle diese Vorstellungen widerten sie an. Sie warf ihr einen letzten ausdruckslosen Blick zu, dann tauchte sie unter. Als sie wieder an die Oberfläche kam, stand ihre Schwester unverändert vor ihr. Aelar richtete sich auf, streifte sich die Haarsträhnen aus dem Gesicht und ging an ihr vorbei. |
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11.12.2007, 21:58
Beitrag #5
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Sleiz hasste es durch die Welt der Dunkelheit zu Reisen zwar kannte er die Wege über die er gehen konnte aber dennoch war es ihm unbehaglich. Nicht das er Angst vor dem Boden hatte der Dunkelblau unter seinen Füßen wabte oder vor seinem Schatten, der hier blutrot neben um ihn herumtanzte ohne auch nur eine seiner Bewegungen folgte. Nein es war etwas anderes. Egal vor ihm lag sein Ziel Nia. Nun musste er nur einen Ort finden an dem es genug Schatten gab um diese Welt zu verlassen und in die andere Welt uberzuwechseln. Das war immer der Heitelste Punkt ein Fehler und er würde zwischen beiden Welten umherwandeln. Sleiz schloss die Augen und trennt vor seinem inneren Auge die Wand zwischen den Welten. Nun konte er sehen wie die umgebung auf der anderen Seite beschaffen war, schon noch wenigen Sekunden des suchen fand er was er suchte. Eine große Eiche mit einem dichtem Blätterwerk sollte genügen. Sleiz öffnete die Augen und konzentrierte sich erneut. Diesmal konzentrierte er sich nicht auf die Wand der Welten sondern auf die andere Seite. Er merkte wie er langsam auf dieser Seite verging und dann sah er wie er sich im dem Schatten der Eiche wieder manifestierte. Hastig Blickte er sich um bisher hatte er nimanden Gesehen, doch auf der anderen Seite des Baumes hörte er Geräusche mit einem gewaltigen Satz sprang er in Richtung eines niedrighängenden Astest und zog sich mit seinen Krallenartigen Fingernägeln an diesem hoch.
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11.12.2007, 22:16
Beitrag #6
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Aelar fühlte sich nach ihrer Abkühlung im Wasser erfrischt und lebendig.
Langsam ging sie aus dem Wasser in Richtung der größeren Baumgruppe, die einen beträchtlichen Teil der kleinen Insel einnehmen musste. Ihre Schuhe und Hose ließ sie am Wasserrand liegen - sie brauchte eh neue Kleidung. Als sie an den Bäumen angekommen war, ließ sie sich am Fuß einer dunklen Eiche nieder und schloss die Augen. Noch immer war ihr das neue Wahrnehmungsvermögen ungewohnt, mit geschlossenen Augen schien sie in eine andere Welt übergehen zu können, deshalb öffnete sie sie wieder und blickte einfach nur starr in die Dunkelheit. Nach einer Weile jedoch beschlich sie plötzlich ein merkwürdiges Gefühl, als würde sie beobachtet wären, als wäre ihr jemand ganz nahe. Langsam stand sie auf, sich bemühend mit ihren neuen Sinnen, das, was sie eben gespürt hatte, auszumachen. Einige Augenblicke später drehte sie sich blitzschnell um, den Blick oberhalb ihr gerichtet, und sah plötzlich in bernsteingelbe Augen. |
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11.12.2007, 22:25
Beitrag #7
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Sleiz war der Blick des anderen Schatten unerwünscht aber ihrgendwie auch erheiternd. Zu wissen das man nicht der einzige seiner Art ist ließ ihn beinah vor Freude jubeln, doch war dise andere Person. Um micht jetzt wo diese andere Person da war mit ihr reden zu müssen schloss er die Augen und verschmolz mit seinem Schatten, der in dieser Welt wieder seinem Willen gehorchte. Dann in dieser für ihn nicht ihn sehr angenemen Form Bewegte er sich auf einen anderen Ast außerhalb ihrer Sichtweite.
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11.12.2007, 22:53
Beitrag #8
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Die fremden Augen verweilten für einige Momente auf Aelar dann waren sie verschwunden.
Aelar blinzelte. Hatte sie sich das eben geschehene nur eingebildet? Nein, entschied sie klar. Doch zu welchem Wesen diese Augen auch immer gehört haben mochten - es war verschwunden, und so sehr sie sich auch bemühte es wieder ausfindig zu machen, gelang es ihr nicht. Sie hatte eine seltsame Verbundenheit gespürt... Enttäuscht darüber die Verbindung verloren zu haben, setzte sie sich schließlich wieder und schloss die Augen, auch wenn sie dies fast im selben Moment noch bereute. |
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12.12.2007, 17:25
Beitrag #9
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Sleiz blieb weiterhin mit seinem Schatten verschmolzen, er konnte es sich nicht leisten ein weiteres mal entdeckt zu werden. Doch das verlangen mit dem anderen Schatten zu reden ließ ihn beinah alle Vorsicht vergessen, doch zum Glück dämmerte es Bereits. Bald würde er Zeit zum reden haben und dass dan auch unter vier Augen. Also ließ er sich noch etwas auf seine unbequeme Position, verschmolzen mit seinem Schatten, ein der ihn an die zwei Demensionen fesselte die Schatten nunmal zur verfügung stehen.
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12.12.2007, 21:26
Beitrag #10
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[OT]ähm herudo es hat schon gedämmert und das ist schätzungsweise wohl etwa 2 stunden her^^ - also hast du noch genug zeit mit mir zu reden[OT]
Vor ihrem inneren Auge huschten Schatten umher, die sie zu verschlingen wollen schienen. Aelar presste die Augen fester zusammen, doch es half nichts, die Bilder wichen nicht aus ihrem Kopf. Sie versuchte sich zu konzentrieren um diese Wesen aus ihrem Geist zu vertreiben. Nach einer Weile errichtete sie eine magische Barriere um sich und vergrößerte diese - die Schatten wichen langsam zurück, verschwanden jedoch nicht gänzlich. Immer noch hinderten sie sie daran Ruhe zu finden, doch wenigstens konnten sie ihr nicht mehr zu nahe kommen. Am liebsten hätte Aelar die Augen wieder geöffnet, aber irgendwann musste sie schließlich lernen mit den Besonderheiten des Schattendaseins zurechtzukommen. |
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13.12.2007, 17:09
Beitrag #11
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Sleiz verschmolz mit der Dunkelheit schwedt einen moment durch sie und materialisierte sich dann wieder. Nun stand er vor dem Schatten, nur langsam marerialiseirte er sich wieder. Wie eine Düne aus sond die der Wind vor sich her trieb lösten sich teile der Dunkelheit der Nacht und fanden ihren Platz an seinem Körper. Nun war die Zeit für ein gespräch gekommen.
[OT]Danke hab ich dann wohl leider falsch Verstanden. Lehr mal deinen Posteingang, gestern konnte ich dir son nichts mehr schreiben. [OT]
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13.12.2007, 17:21
Beitrag #12
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Aelar zuckte zusammen und schlug die Augen auf.
Vor ihr stand plötzlich ein Mann - kein gewöhnlicher, sondern ein Schatten, das erkannte sie sofort. Lange rote Haare, die im Nacken zusammengebunden waren umrandeten sein schmales Gesicht. Er war groß und schlank, überragte Aelar in ihrer Postion bei weiten, deshalb stand sie auf und sah ihn bestürzt an. Dass sie so schnell auf jemanden treffen würde, der wie sie war hätte sie niemals gedacht. Nach einer ganzen Weile hatte sie ihre Sprache schließlich wiedergefunden. "Wer seid ihr?" |
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13.12.2007, 17:28
Beitrag #13
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,,Jemand der mit den selben Wesen um den selben Preis gespielt hat." Sleiz sah sie Gründlich an. /Noch so jung und schon auf den Wegen der dunkelheit?\ sleiz empfand trauer und beachtung für diese Frau. Troß ihres alter hatte sie genügend Kraft gehabt um die Geister zu beschwören und dennoch war es traurig zu sehen das so junge Menschen auf solch verfluchten Pfaden wandern wie er es schon seit einigen Jahren tat.,,Der name meines Schattendaseins ist Sleiz und wie heißt ihr?"
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13.12.2007, 17:47
Beitrag #14
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Der Mann unterzog sie einer ausgiebigen Musterung, wobei sich eine für sie beinahe unergründliche Trauer in seinen gelblichen Augen widerspiegelte.
Also ist er es gewesen, den ich vor kurzem wahrgenommen habe. "Aelar", antwortete sie, "und diesen Namen werde ich auch nicht ablegen, ganz gleich welches Dasein ich nun friste." Sie sah für einen Moment zur Seite - ihre Schwester lag weit abseits von ihnen unter einem Baum und schien zu schlafen. Aelar wandte sich wieder dem Schatten zu, der sich als Sleiz vorgestellt hatte. Er schien - obwohl immer noch jung - beträchtlich älter als sie selbst zu sein; sein reifes Gesicht spiegelte das Alter deutlich wieder. Von ihm ging eine Sicherheit und Erfahrenheit aus, die sie sich selbst so wünschte. "Wie habt ihr mich gefunden?", fragte sie. "Ich habe nichts von eurer Anwesenheit gespürt." |
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13.12.2007, 18:02
Beitrag #15
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,,Wenn eine Person von Geistern befallen wird entstehen Energien die die Geister freisetzen wenn sie sich im Körper ihres Wirtes einnisten. Diese Energien können andere Geister spüren. Wenn ein Schatten nun in der Lage ist mit die Geister die ihn befallen haben zu spüren kann er diese Energien wahrnehmen. Nur wenige beherrschen diese Fähigkeit, das ist warscheinlich auch der einzige Grund warum ich hier abgesehen von dir der einzige Schatten bin. Warum du mich nicht gespührt hast liegt wahrscheinlich daran, dass dein Körper noch im Wandel ist und deine Wahrnemung dadurch beinträchtigt ist. Diese Phase habe ich auch schon durchgemacht, sie währt nur wenige Tage." Sleiz wand sich zu der schlafenden Elfe zu und fragte:,,Wer ist sie?"
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