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Belatona
22.09.2007, 20:01
Beitrag #1
Belatona
Nachdem Aelar sich verzogen hatte, standen Alice Lythanda kurz vor dem Gasthaus.
Gelangweilt wandte sich Alice an Lythanda. "Was machen wir jetzt? Selbst ich kann nicht so oft hintereinander schlafen. Wolltet ihr nicht irgendetwas suchen?"

«Sirius du musst dein Steak nicht erstechen, es ist schon tot ... »
Ich

«Mir gefällt es, dass man rosarot pinkelt, wenn man rote Beete gegessen hat; ich stelle mir dann gerne vor, ich hätte innere Blutungen.»
Joe Dunthorne
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22.09.2007, 20:56
Beitrag #2
 
"Ich...ähm..keine Ahnung wo die schon wieder hin ist...jedenfalls penn ich nicht hier im Gasthaus...", meinte Ly zerstreut und führ fahrig über ihren Bogen.

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23.09.2007, 17:53
Beitrag #3
 
"Na gut dann werd ich mal einen Stadtspaziergang machen und mir was zu Essen suchen", sagte Alice gelangweilt. "Falls ihr irgendwann doch noch mal was machen wollt, werdet ihr mich per Gedanken anreden müssen. Icch denke ich weiß wie das funktioniert."
Sie tauchte in der Menge unter und schlenderte einige Straßen entlang. Sie besah die schönen Kleidungsstücke und das leckere Obst das die Händler anboten, doch sie hatte vorerst noch kein Geld.
Als einer der Verkäufer unaufmerksam mit einem Kunden handelte, schnappte sie sich drei Äpfel und rannte davon.
Sie verzog den Mund bei dem süßlichem Geschmack zu einem freudligen Grinsen. Ein kleines Bettlermädchen sah die früchte gierig an und Alice warf ihr einen Apfel zu. Dann spazierte sie weiter durch die seitengassen.

«Sirius du musst dein Steak nicht erstechen, es ist schon tot ... »
Ich

«Mir gefällt es, dass man rosarot pinkelt, wenn man rote Beete gegessen hat; ich stelle mir dann gerne vor, ich hätte innere Blutungen.»
Joe Dunthorne
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23.09.2007, 19:34
Beitrag #4
 
Ly lief unruhig durch die Menge. Immer wieder sah sie sich nach allen Seiten um.
Nachdem sie endlich vom Hauptmark weggekommen war, verschwand die Elfe unauffällig in einer Seitengasse. Dort schaute sie sich ein letztes Mal um und betrat ein mehrstöckiges Haus.
Wiederum ein Quatier der "Waldläufer".

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23.09.2007, 22:15
Beitrag #5
 
Nachdem Aelar die Augen geschlossen hatte, war sie sofort in einen unruhigen Traum verfallen.
Wieder einmal ging sie die verregnete Straße in der Dunkelheit entlang.
Abermals konnte sie nichts um sich herum wahrnehmen - bis auf dumpfe Schritte.
Die Visison veränderte sich, ein sanfter Wind strich nun über ihre Haut, der sich erschreckend echt anfühlte.
Der Regen fiel auf ihre Haut.
Aelar schloss die Augen, um sich zu beruhigen.
Die Schritte wurden lauter, schienen näher zu kommen.
Dann vernahm sie ein leises Atmen in ihrer Nähe.
Aelar schlug die Augen auf und blickte plötzlich in ein vertrautes Gesicht.
"Du bist gekommen."
Obwohl die Stimme einen kalten und harten Klang hatte erfüllte sie Aelar.
Die Frau lächelte sie an - und Aelar lächelte zurück.
"Meine Schwester."
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24.09.2007, 16:03
Beitrag #6
 
Eine eises Kälte durchfuhr sie.
Obwohl es im Hasu warm war, glaubte sie innerlich unterzugehen. Sie war wieder da. Diese Elfe!
Und wer dort? Aelar.
Nein! Sie musste fort von hier. Auf der stelle drehte sie sich um und maschierte zum Ausgang zurück.
"Lythanda, wohin des Weges?"
Sie fuhr herum. "Mein...bei allen Zwergen...du hast mich vielleicht erschreckt"
"Entschuldigung, kaum stehst du hier, da tritts du wieder den rückzug an.
Ich sehe dich bedrückt etwas. Setzte dich zu mir."
"Elendil [A/N mir ist kein Name eingefallen, außerdem nur eine einmalige Sache Big Grin]
ich kann leider nicht...ich muss wieder gehn."

"Komm her, ich weiß das du ein Problem auf dem Herzen trägst, was ist denn passiert?"

Ly schaute weg. Sie stellte sich ans Fenster und schaute auf eine kahle Mauer.

"Er ist tot."

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24.09.2007, 17:35
Beitrag #7
 
Während sie der anderen Elfe in die Augen sah, spürte sie wie ihr ein kalter Schauer über den Rücken lief.
"Ich will dich sehen", hörte Aelar sich sagen.
"Willst du das?"
"Ja!"
Die Frau trat näher an sie heran und sah sie an.
"Gut... ich warte auf dich."
Dann blitzte ein Bild in Aelars Gedanken auf, und die Frau verschwand als sie die Augen aufschlug.
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25.09.2007, 19:52
Beitrag #8
 
"willst du etwas erzählen", fragte er und versuchte ruhig zu klingen.
Doch Ly merkte, das seine Gefühle in Aufruhr.
Er stand auf und versuchte sich zu fassen.

"Ly?"

Sie schwieg eine Weile, dann drehte sie sich um.
"Es war eine Elfe."

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26.09.2007, 18:33
Beitrag #9
 
Während Aelar sich im Bett aufgesetzt hatte, versuchte sie, ihre rasenden Gedanken unter Kontrolle zu bringen.
Sie ist es wirklich!
Ich habe sie gefunden.
Einen kurzen Moment verweilte Aelars Blick auf ihrem Spiegelbild in dem Glas auf der gegenüberliegenden Seite des Zimmers.
Das war also der Grund für Lythandas Aufruhr gewesen.
Erst jetzt bemerkte sie, wie ähnlich ihr die Elfe wirklich sah.
Einzig die Haare waren länger als ihre eigenen.
Während die Minuten verstrichen verweilte sie in ihrer Lage und wendete den Blick nicht ab.
Dann kam ihr ein erschreckender Gedanke: Sie war die Mörderin von Lythandas Freund, diejenige, die selbige beinahe umgebracht hätte!
Doch sie war ihre Schwester - und Aelar liebte sie.
Nach einigen Augenblicken wurde Aelar bewusst, wie erschreckend egal ihr diese Tatsache des Mordes zu sein schien.
Meine Schwester.
Aelar fragte sich, wie sie sich dessen überhaupt so sicher war.
Sie hatte es gespürt, sie wusste es einfach.
Warum, konnte sie sich nicht erklären...
Nach einer Weile stand sie auf und trat ans Fenster; strahlender Sonnenschein blitze vor ihren Augen auf, sodass sich ihre Pupillen verengten.
Helligter Tag - sie hatte also noch ein paar Stunden Schlaf vor sich, bis es soweit war.
Zufrieden legte sie sich wieder ins Bett, schloss die Augen und lächelte leise in sich hinein...
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26.09.2007, 18:55
Beitrag #10
 
Sie merkte, wie er zusammenzuckte.
"Woher..."
"die anderen..."
Er versummte.
Eine weile herrschte Schweigen.

Die Sonne kroch über den Rand des Horizonts.

"Wer war es?"
"Eine Elfe."
Und Lythanda übermittelte ihm ihre Geschichte.

Er stand auf und betastete ihren Arm.
"Tuts noch weh?"
Sie schüttelte den Kopf.
"Aelar...dieser Name...ich würde verschwinden. Lauf soweit du kannst und hinterlasse keine Spuren..."
"Ich renne nicht feige davon!"

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26.09.2007, 19:09
Beitrag #11
 
Im Traum sah Aelar nocheinmal in ihr Spiegelbild in der Pfütze.
Zwar hörte sie sich abermals schreien, doch die Vision hatte sich verändert - in ihrem Unterbewusstsein war sie glücklich...
Was würde sie tun, wenn sie ihr endlich gegenübertand?
Die Visionen hatten alle mit ihr zu tun gehabt, auch wenn Aelar nicht wusste, in welcher Verbindung sie dazu stand.
Doch sie würde es bald erfahren.
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27.09.2007, 19:08
Beitrag #12
 
"Lythanda, wenn du ...
VERSTEHST DU NICHT? Sie zerhacken dich, auch wenn du noch so toll mit der Axt, den Fäusten, deinem Bogen oder deinem losen Mundwerk.
Das hilft nichts gegen diese Frau bzw. Frauen!
Hier brauchst du keinen Stoltz!"

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28.09.2007, 22:36
Beitrag #13
 
Plötzlich nahm Aelar etwas anderes wahr, eine ungeheure Wut, die ihr nur allzu vetraut schien.
Das Bild veränderte sich, und Aelar sah Lythanda mit einem fremden Mann in einem Haus stehen.
Die Elfe schien äußerst verärgert über etwas zu sein, der Mann blickte sie nur verängstigt und beunruhigt an.
Irgendetwas stimmt nicht.
Hatte sie etwas erfahren?
Lythanda musste ganz in der Nähe sein, das fühlte sie.
Aelar öffnete die Augen, das Bild verschwand, stand auf und zog sich an.
Nachdem sie sich ihr Schwert auf den Rücken geschnallt hatte, ging sie die Treppen des Gasthauses hinunter, knallte dem Wirt im Vorbeigehen ihre Bezahlung auf den Tresen und trat auf die Straße.
Sie blickte sich um, nach Lythandas Aura suchend.
Nach einer Weile spürte sie nicht weit entfernt in einem kleinen Haus ihre Anwesenheit und machte sich auf den Weg.
Sie durfte nicht erfahren, was Aelar vorhatte.
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29.09.2007, 16:56
Beitrag #14
 
"Lythanda, ich sage es dir im guten! VERSCHWINDE!"

Nach einer Weile gab sie sich geschlagen. Er brachte ihr neuen Proviant und eine halbe Minute später war sie im Gedränge des Marktes verschwunden.

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29.09.2007, 20:12
Beitrag #15
 
Aelar stutzte und blieb stehen.
Lythanda hatte anscheinend das Gebäude verlassen und bewegte sich nun in ihrer unmittelbaren Nähe.
Sie schien es äußerst eilig zu haben und sah jetzt auch beunruhigt drein.
Aelar zögerte kurz, dann sandte sie ihren Geist nach dem der Elfe aus, welche ob der Berührung spürbar zusammenzuckte.
Lythanda, wo willst du hin?
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