Themabewertung:
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Ellesméra
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09.02.2008, 11:53
Beitrag #46
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Sleiz bewunderte Aelars eisernen Willen. Troz ihrer ernsten Wunde und den damit verbundenen Schmerzen, ging sie dennoch weiter. Es grämte ihn ihre Wunde nicht heilen zu können, doch wollte er ihr trozdem helfen. Sacht berührte er ihren Geist und teilte den Schmerz mit ihr.
Das Gefühl war auf ihm fremt er hatte sich noch nie geistlich mit einem anderen Wesen verbunden, doch es war troz der Schmerzen eine angenehmes Gefühl für ihn. Leise schlichen sie durch die Gänge, immer darauf bedacht keinen unnötigen Lärm zu machen. Sleiz schlich vor, das Schwert des Elfen gezügt um sich jedem Feind engegen stellen zu können, Aelar dicht hinter ihm. Er kam an derStelle vorbei an der er die Elfe niedergeschlagen hatte, sie lag immer noch so dort wie Sleiz sie liegen gelassen hatte. Sleiz machte einen kleinen Bogen um die Elfe, er hatte nichts mit ihr zu tun. Sie hatte sich an ihren Teil der Vereindarung gehalten und ihm gesagt wo Aelar gefangen gehalten wurde und er hatte ihr Leben verschond. Vielleicht würde sie die Elfen zur besinnung bringen, doch wahrscheinlich war dies ein Wunschgedanke der niemals Realität werden würde.
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09.02.2008, 15:42
Beitrag #47
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Aelar konnte immer noch nicht glauben, was gerade geschehen war. Wie betäubt, aber mit gelinderten Schmerzen ging sie dicht hinter Sleiz her. Denn er teilte ihr Leiden mit ihr und gab ihr Kraft, weiterzugehen.
Sie schlichen so schnell wie möglich, ohne dabei entdeckt zu werden, durch die Gänge. Ein Stockwerk höher gelangten sie an einer Elfe vorbei, die - anscheinend bewusstlos - auf dem Boden lag und Sleiz hielt einen kleinen Abstand zu ihr, wie als wollte er nicht, dass es so offensichtlich war, dass er dafür verantwortlich war. Doch selbst durch das spärliche Fackellicht und ihre eingeschränkte Sehkraft konnte Aelar immer noch den Hass in Sleiz´ Augen lodern sehen als sie ein paar Treppen weiter an der Leiche eines Elfen vorbeikamen, dessen lehrer Blick ausdruckslos in die Ferne gerichtet war. Sleiz blieb stehen und sah sich um - vor ihnen endete der Weg abrupt und ein Blick über die Mauergrenze offenbarte einen steilen Abgang in die Tiefe. Aelar kam der Gedanke, warum sie nicht einfach durch die Schattenwelt verschwanden, verwarf diesen aber gleich wieder. Irgendetwas sagte ihr, dass dies -aus welchen Gründen auch immer- nicht möglich war, deshalb sprach sie Sleiz nicht darauf an. |
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09.02.2008, 22:16
Beitrag #48
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Sleiz schlich sich vorsichtig auf den Wehrgang dicht gefolgt von Aelar.
Es schien als ob alles in Ordung wäre, doch der Schein trügte. Ein Pfeil zischte dicht an Sleiz vorbei und schlug gegen den Fels der Mauer. Sleiz wirbelte herum und sah wie mehrer dutzend Soldaten aus der Kaserne stürmten. Sleiz konnte einen Zorn nicht zügeln, sein Zorn und Hass entglitt seiner Kontrolle, er musste dieser Jagt ein Ende machen. Sollten die Elfen doch führ ihre Torheit bezahlen, sie über die Jahrtausende hinweg ausgerottet zu haben. Die Muster auf seiner Haut finden an zu glühen und schienen die Luft um seine Haut herum in grünlichen Flammen zu entzünden. Er sprang vom Wehrgang und stürmte den Soldaten entgegen, das Schwert ihres Kammeraden in der Linken, den Schattensper in der Rechten. Seine Stärke schien unter seine Wut zu wachsen und so schnitten die Klingen durch Schilde Fleisch und Knochen als ob sie aus Stroh wären. Blut verschmierte sein Gesicht und ließ ihn wie ein Wesen aus einer anderen Wirken während seine gelben Augen wutende den Elfen entgegen funkelten. Zuerst ließen waren sie von seinem Angriff überrascht, jedoch formierten sie sich schnell und hielten Sleiz angriffen wenn auch unter ernormen Verlusten stand. Aelar war vollkommen vergessen für sie. Sie hatten alle Hände damit zu tun nicht unter Sleiz wilde Hiebe zu geraten.
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10.02.2008, 15:33
Beitrag #49
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Aelar beobachtete das grausame Schauspiel unter ihr und erkannte Sleiz, der sich den Soldaten annahm, nicht wieder.
Noch nie hatte sie ihn so wütend erlebt, obwohl sie das in dieser Situation nachvollzog. Sie hatte gedacht, er würde empfinden wie sie, denn sie würde ihre Wut ebenfalls nicht zügeln, wenn sie die Kraft dazu gehabt hätte, aber das war einfach nicht in Worte zu fassen. Sleiz´ Brutalität schien keine Grenzen zu kennen: Er spießte die Soldaten, die sich ihm in den Weg stellten, auf, zertrümmerte Schädel, riss Gliedmaßen aus, schlug ihnen die Köpfe ab. Er schien schier unbesiegbar zu sein. Aelar schauderte, diese Art des Kampfes war doch sonst nie seine Art gewesen. Bis eben war es ihm das Wichtigste gewesen, sie hier raus zu holen, zu fliehen, aber jetzt schien er nicht mehr nur darauf aus zu sein, die Elfenkriegern, die sich ihm entgegenstellten, zu töten um ihnen freie Bahn zur Flucht zu verschaffen, sondern ihnen auf ihrem Weg in den Tod auch noch so viele Schmerzen wie möglich bereiten zu wollen. Sleiz wand den Kopf und drehte sich in ihre Richtung um die Soldaten, die jetzt ebenfalls von der anderen Seite auf ihn zuströmten, erreichen zu können. Aelar sah in sein blutverschmiertes Gesicht, sah den Hass in seinen Augen, die schier zu glühen schienen und ihm jedes Bisschen Menschlichkeit nahmen, das zuvor noch in ihm gesteckt hatte. Er schien nicht zu merken, dass sie ihn umzingelten... |
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10.02.2008, 20:04
Beitrag #50
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Die Todesschreie verschmolzen zu einem Orchester der Verdammnis für ihn. Das Blut bedeckte ihn wie eine zweite Haut. Er brauchte nicht nachzudenken damit seine Bewegungen jemanden töteten, doch musste er nachdenken um zu begreifen das er ein weiteres Leben ausgelöscht hatte.
Sleiz rachsüchtigen Augen späten von einem Opfer zum nächsten und während sich sowohl zu seinen Seiten als auch von ihnen die Soldaten näherten. Ein Stich in den Arm ließ ihn herumfahren und den Elfen dessen Schwert seinen linken Arm aufgeschlitzt hatte mit dem Speer durchbohren. Ruckartig zog er ihn zurück, was zur Folge hatte das die Widerharken der Waffe einige Organe aus der gräßlichen Wunde ragen ließen. Doch trotz des grässlichen Anblicks schlossen die Elfen den Kreis dichter um Sleiz. Seine Rachsucht nahm ihm jegliche Vernunft und so kämpfte er troz seiner aussichtslosen Lage weiter. Seine Angriffe wurden langsamer als die Müdigkeit in seine Glieder kroch. Die Elfen nahmen die Gelgen heit war und drangen nun von allen Seiten auf ihn ein. Sleiz Paraden waren meisterhaft doch gegen die schiere Masse von Angriffen war selbst er machtlos. Ein Schnitt am Bein war die erste Wunde die ihm zugefügt wurde, darauf folgen eine Reihe weiterer Schnittwunden. Sleiz wollte gerade einen weiteren Angriff ausführen um die Elfen zurück zu drängen, als kalter Stahl ihn an der Hüfte durchbochte und durch sein Fleisch schnitt. Sleiz schrie vor Schmerz auf. Er wollte weiterkämpfen doch seine Beine gehorchten ihm nicht mehr. Er wankte, der Speer englitt einem Händen und stürzte auf die Knie. Grimmig entschlossen nicht hier zu sterben stützte er sich auf seine Knöchel und versuchte wieder aufzustehen, doch ihm fehlte die Kraft. Die Flammen die ihn umhüllt hatten erstarben und die Muster verloren ihr Glühen. Jemand stellet sich vor ihn. Sleiz blickte auf, er kannte das Gesicht, es gehörte zum Grafen von Osilon, dessen Name ihn entfallen war. Was hatte er hier zu suchen? Der Adlige grinste siegessicher: ,,Endlich habe ich die Kreatur zurück auf dessen Erschaffung ich fast drei Jahrhunderte hingearbeitet habe." Sleiz wurde hellhörig und blickte den Elfen herausfordernd an. ,,Dachtest du etwa alles in deinem Leben wäre Zufall gewesen? Der Tod deiner Familie, die Übernahme der Reichtümer deines Hauses durch die anderen Fürstenhäuser, deine Ausbildung bei den besten Kampfmeistern, der Tod deiner Gefährten, die Epidemie in diesem Dorf. Meist du wirklich das wäre alles Zufall gewesen? Nein das geschah weil ich es so wollte mit Ausnahme des Todes deiner Eltern. An dem war ich nicht beteiligt." Sleiz war getroffen. Dieser Elf wusste über all die Abschnitte seines Lebens bescheid die ihn letztendlich zu dem gemacht hatten was er nun war. ,,Warum? Warum das alles und warum ausgerechnet ich?" ,,Ganz einfach. Weil du seit jeher dazu Ausgewählt warst ein Schatten zu werden. Ich habe lediglich dazu beigetragen das es schneller ging und das du die nötigen Ausbildungen erhältst damit du mir von nutzen bist. Du bist ein Seelensplitter Durzas und hast damit große Macht. Macht die ich zu kontrollieren gedenke. Und dann werde ich allen die sich gegen mich stellen mit deiner Hliefe beseitigen." ,,Woher weißt du das? Woher weißt du wer ich bin wenn selbst ich selbst nichts davon weiß." ,,Sagen wir es mal so, das Schicksal hat mir diese kleine Seite eines Buches gegeben," er warf Sleiz eine alte Seite hin die aus einem Buch gerissen worden sein musste, ,,Auf dieser Seite war die Ankündigung über die Wiedergeburten Durzas Seele. Die Namen sind zwar auf einer Sprache geschrieben die ich nicht entziffern konnte aber die Beschreibung zu der Person war eindeutig. Interessant nur das du der einzige der drei warst der näher beschrieben war. Nun gut, es wird zeit dich an meinen Willen zu binden denn sonst nützt du mir nichts."
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11.02.2008, 13:40
Beitrag #51
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Aelar konnte es nicht fassen.
Sie konnte einfach nicht glauben, was sie gerade gehört hatte. Leider war es ihr zwar nicht möglich gewesen, alles, was der Elf von sich gegeben hatte, zu verstehen, aber die Worte, die bis zu ihr vorgedrungen waren, hatten ihr gereicht. Dieser Elf war der Grund für das gottverdammte Leben, das Sleiz jetzt führte. Er war verantwortlich für alles, was er erleiden musste, die Entbehrungen, die sie zwar nie alle erfahren hatte, aber von denen sie wusste wie sehr sie seine Seele zerfressen hatten. Und er konnte nichts dagegen tun. Sie... ebenso nicht. Aber sie musste es tun, denn sie wusste, dass sie es sich niemals verzeihen können würde, wenn sie dem Verantwortlichen für all das nicht beibrachte, sich zu wünschen, nie geboren worden zu sein - Aelar. Sie zuckte zusammen als sie ihren Namen hörte, gesprochen von einer Stimme, die ihr seltsam vertraut vorkam obwohl sie sich sicher war, diese noch nie zuvor gehört zu haben. Nein, tief in ihrem Innern kannte sie sie. Du kannst wenn du willst. Sie wollte, mehr als Worte es zu beschreiben vermochten. Dann befreie dein wahres Ich, deine einzige und wahre Identität... Die Worte in der ihr unbekannten Sprache klangen fremd in ihren Ohren, doch sie wusste, was sie bedeuteten. Als Aelar sie aussprach konnte sie einen Moment nicht atmen. Wellen purer, reinster Energie strömten durch ihren Körper, erfüllten sie mit nie zuvor verspürter Macht. Ihre Schmerzen schwanden, ihr Augenlicht kehrte zurück, klarer und schärfer als je zuvor und ließ sie alles um sie herum überdeutlich wahrnehmen. Ihr Blick fixierte sich auf eine einzige Person. Mit ausgebreiteten Armen sprang sie vom Wehrgang, beschwor noch vor dem Aufprall ihre Magie herauf und wandelte sie dann in die mächtigste Attacke, die sie je ausgeführt haben würde, um. Ein gigantisches Inferno aus pechschwarzen Feuer entsprang ihren Handflächen. Sämtliches Licht und Wärme der Welt schienen verschwunden zu sein, aufgesogen von Aelars Flamme, die den gesamten Hof in Dunkelheit tauchte. Alles auf dem Weg zu ihrem Ziel wurde verbrannt. Die Schreie waren beinahe schmerzhaft in ihren Ohren als die getroffenen Soldaten zu Boden stürzten und augenblicklich zu Asche zerfielen, ohne auch nur das kleinste Überbleibsel ihrer einstigen Körper zu hinterlassen. Als das Feuer Sleiz erreichte, ging es einfach durch ihn hindurch ohne ihm auch nur einen noch so winzige Schaden zuzufügen. Der Elf schrie auf als er von der schwarzen Flamme erfasst wurde. Aelar konzentrierte sie vollständig auf ihn und nur auf ihn, damit er ihre ganze Macht erfuhr bevor er dann qualvoll sterben würde. Das Feuer erlosch, ihr Opfer sackte in sich zusammen und ging in die gleiche schwarze Asche über, zu der auch die anderen geworden waren. Vollkommene Stille überkam sie. Ihren Körper, der noch leicht von der absorbierten Hitze ihrer Umgebung zu glühen schien, und ihre Seele, die durch ihren gestillten Rachedurst angenehm leicht geworden war. Nur in ihrem Kopf pochte es wie ihr immer wieder zwei Worte in den Ohren klangen: Nocere Cilestia. |
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11.02.2008, 19:04
Beitrag #52
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Sleiz war konnte immer noch nicht fassen was er gerade erfahren hatte.
Ein Blitz durchzucke den Himmel und mit dem darauf folgenden Donnerschlag setzte ein heftiger Regen ein. Aelar kam zu ihm und half ihm wieder auf die Beine. Siemussten Weg hier warscheinlich würde bald ganz Ellesmera hinter ihnen her sein. Aelar wüde sicher einige aufhalten können doch wenn man die Magier auf sie ansetzte wäre es nur eine Frage der Zeit bis Aelar ihnen unterliegen würde. Mehr als das was ihn der Elf gesagt hatte bestürzte ihn die Tatsache das er sich von seinem Zorn hatte dazu verleiten lassen dieses Sinnlose Blutbad anzurichten. Hätte Aelar ihre Kräfte nicht wiedererlangt wäre es mit Sicherheit sein und viel schlimmer noch ihr Ende gewesen. Er war bereit gewesen das was ihm am teurersten war aufs Spiel zu setzen und wofür? Für nichts was ihn von nuten gewesen wäre. Der Regen wusch das Blut aus seinem Gesicht und ließ es an ihm hinunter strömen, er würde nimals wieder sein Leben so leichtsinnig aufs Spiel setzen, nicht solange er noch mit Aelar zusammen Leben konnte. Langsam machte er einige Schritte doch seine Verletzungen waren tiefer als er gedacht hatte und so kam er nur langsam voran. Die Schmerzen waren ihm egal obwohl er das Gesicht unter ihnen verzerrte. Sie mussten hier Weg, Aelar kannte sich warscheinlich hir aus doch die Wege die sie brauchten mussten unauffällig sein damit man sie nicht entdeckte. Wege die nur wenigen bekannt waren. Wenn erstmal die gesmate Stadt auf den Beinen war mussten sie weit weg sein den man würde ihnen sicherlich nachstellen um sie für dieses Masaker zur Rächenschaft zu ziehen. Einen Trost hatte er zumindest, sollte man sie tatsächlich finden, so konnte Aelar wenigsten durch ihren Flugzauber fliehen.
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11.02.2008, 22:28
Beitrag #53
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Der Regen kam Aelar gelegen, denn er verschaffte ihr die nötige Kühlung, die sie nach dem eben Geschehenen brauchte. Die Hitze war fast unerträglich gewesen, doch trotzdem fühlte sie sich wunderbar, jeder Teil ihres Körper sprühte vor Energie, die Wunde an ihrem Bein war zwar nicht verheilt aber sie nahm die Schmerzen überhaupt nicht mehr war. Im Gegenteil zu Sleiz.
Aelar blieb stehen und wandte sich zu ihm um. "Warte, ich heile dich, es dauert nicht lange." Dies würde es ebenso nicht, bis man sie wieder entdeckte, aber seine Verletzungen behinderten ihn nur im Vorrankommen und das brachte ihnen auch keine Vorteile. Außerdem konnte sie ihn nicht leiden sehen, wenn es ihr selbst so fantastisch wie jetzt ging. Damit legte sie eine Hand auf seine aufgeschlitze Haut und heilte nach und nach die einzelnen Wunden am Bein und an der Schulter, bis nichts mehr von ihnen zu sehen war als wäre Sleiz nie verletzt worden. Aelar richtete sich auf und setzte ihren Weg fort. Über ihnen brach inzwischen der Tag an, was es ihnen zusätzlich erschweren würde, sich nicht zu verraten. Nach ein paar weiteren Schritten blieb Aelar plötzlich stehen als ihr bewusst wurde, dass sie diese Flucht nicht nötig hatten, jetzt wo sie doch all ihre Kräfte und die damit verbundene, beinahe fremd gewordene Macht wiederhatte. "Du kannst dir wieder einmal meinen Schatten leihen, bis wir Ellesméra verlassen haben", sagte sie an Sleiz gewand. "Wenn wir den Wald hinter uns gelassen haben, können wir in der Schattenwelt weiterreisen." Sleiz nickte, dann verschwand er in ihren Schatten und sie hob augenblicklich vom Boden ab. Sie war so lange nicht mehr geflogen, es war beinahe eigenartig, es jetzt wieder zu tun. Mit einer weiteren kurzen Konzentration wurde sie unsichtbar, dann lehnte sie sich nach vorne und ließ das Gefängnis in ihrer alten Schnelligkeit hinter sich. |
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11.02.2008, 22:54
Beitrag #54
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Die Reise verging für Sleiz überraschend schnell, doch selbst die Zeit die er nun allein war war ihm zu wieder. Er konnte nichts machen und war allein mit seinen Gedanken. Selbst ein Gespräch mit seinen Geister wäre ihm in diesem Moment willkommen gewesen.
Er war immer noch verärgert über sein Handeln in Ellesmera und gleichzeitig auch verwirrt über das was ihn der Fürst gesagt hatte bevor Aelar ihn vernichtet hatte. Er, Sleiz, der gejagte und verachtete Schatten war also eine der drei Reinkanationen Durzas... Man sagte ihm nach, dass er nur durch Glück und durch die Hilfe der Elfe Arya und seines Drachen, von Eragon getöten würde. Genaueres wusste er auch nicht über seinen geheimnisvollen Vorfahren, doch das was er wusste reichte um sagen zu können das er wahrscheinlich der stärkste Schatten seiner Zeit gewesen war. Woher konnte er nur mehr Informationen über ihn erfahren, es würde ihm und Aelar sicher bei ihrem Vorhaben helfen herauszufinden wer die anderen beiden waren. Zudem könnten sie die anderen beiden erwarten falls sie sich noch nicht verwandelt hatten. Man hatte seine Ankunft ja auch erwarted wenn auch zu seinem Bedauern nicht zum Guten. Aelar landete an der Gernze des Waldes. Sleiz kam wieder aus ihrem Schatten zum Vorschein. Er holte das Pergament zum Vorschein welches ihm der Fürst kurz vor seinem Ableben entgegengeworfen hatte. Neugierig betrachtete er die Schriftzeichen. Alle waren elfischen Ursprungs das heiß bis auf an drei Stellen dort waren Zeichen benutzt worden die Sleiz zwar zum Teil kannte aber nicht übersetzen konnte. Aelar kam herbei und beäugte das Pergament neugierig.
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12.02.2008, 13:13
Beitrag #55
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Als sie schließlich über die Grenze Du Weldenvardens hinauswaren, landete Aelar und wurde wieder sichtbar, Sleiz verließ ihren Schatten.
Sie sah sich noch einmal um. Zum Glück war ihre Flucht nachdem sie ihre Kraft wieder vollständig hatte ausschöpfen können, überraschend einfach verlaufen. Die Elfen waren damit beschäftigt gewesen, den Boden um das Gefängnis herum und später, nach ihres Verlassens, sicherlich auch den Wald abzusuchen, aber bis es soweit gewesen war, dass sie begriffen hatten, dass Aelar und Sleiz sie nicht mehr mit ihrer Anwesenheit beehren würden, waren sie schon längst über alle Berge gewesen. Aelar wandte sich wieder zu Sleiz um, der etwas aus seiner Tasche hervor geholt hatte und es sich nun genauer anzusehen schien. Es war dieses Blatt Papier, das ihm der Elf vor die Füße geworfen hatte. Leider hatte die damit verbundene Konversation zwischen den beiden nicht zu denen gehört, die sie bis auf den Wehrgang hatte vernehmen können. Sie schritt auf ihn zu und blickte über seine Schulter auf die offenbare Buchseite, die er in den Händen hielt. Die Schrift, die das wahrscheinlich schon sehr alte Pergament ausfüllte, war vollständig in ihrer ehemaligen Sprache geschrieben. Bis auf drei versetzte Stellen einzelner Schriftzeichnen, die sie nicht entziffern konnte. Bei dem darunter stehenden Text schien es sich um Beschreibungen zu handeln, doch Aelar hielt sich davon ab, diese erst genauer durchzulesen. Für so etwas, egal wie wichtig es war, blieb jetzt keine Zeit. Sleiz, was auch immer es ist, sie hob den Kopf und sah ihn, der immer noch in das Schreiben vertieft war, an, wir müssen jetzt erst einmal hier weg alles andere muss warten. Es war ihnen schließlich doch noch so erfolgreich gelungen, zu fliehen, jetzt wollte sie nicht aufs Spiel setzen, das wieder zunichte zu machen, indem man sie womöglich doch noch einholte. |
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12.02.2008, 22:01
Beitrag #56
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Sleiz sah Aelar an.
Seine Augen blitzten kurz auf, dann wandlete sich die Umgebung um die Beiden augenblicklich. Der Boden verfärbte sich und wurde Nachtschwarz und Nebelschwaden erhoben sich Sleiz hatte mir Aelar in die Schattenwelt gewechselt ohne einen Schatten als Medium benutzt zu haben. ,,Ich muss nach Gil'ead. Dort muss ich mehr über mich und die anderen herausfinden. Es wird mir helfen unser Volk aufzurichten wenn ich weiß wer die anderen beiden sind." Sleiz war sich nicht wirklich im klaren darüber das er gerade vollbracht hatte. Endlich hatte er wieder etwas zu tun Aelar würde ihn wahrscheinlich begleiten. Gil'ead war der Ort an dem Durza nach den Überlieferungen die meiste Zeit gelebt hatte. Wenn es irgendwo Informationen über ihn geben sollte dann dort. Gil'ead war nicht weit weg daher würden die Elfen sie dort weniger vermuten als an weit entfernten Orten. Warscheinlich könnten er und Aelar noch vor Morgen dort sein und sich in der Dunkelheit in der Stadt verstecken.
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13.02.2008, 09:37
Beitrag #57
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Die anderen?
Aelar sah Sleiz verwundert an. Er bemerkte ihren Blick anscheinend gar nicht, so in Gedanken versunken zu sein schein er. Was hatte er nur von dem Elf in Ellesméra erfahren, dass er plötzlich so fixiert darauf war, irgendwelche Nachforschungen in Gil´ead anzustellen. Am liebsten hätte sie ihm das Pergament aus der Hand gerissen und selbst gelesen, aber sie hielt sich zurück. Was hat dir dieser Elf erzählt?, fragte sie stattdessen und fügte noch Sleiz an, um nicht unhöflich zu erscheinen. Er antwortete erst nicht, und sie würde ihn nicht drängen. Gil´ead. Gut, ihr sollte es recht sein. Der letzte Besuch war ja relativ unspektakulär verlaufen und außerdem war sie damals nicht lange genug geblieben und hatte so nicht viel von der Stadt sehen können., aber jetzt hatte er wirklich ihr Interesse geweckt. Während Sleiz weiter schwieg, dachte Aelar nochmals an das vor wenigen Stunden Geschehene zurück. Ihre Geister hatten zu ihr gesprochen, sie hatte ihren wahren Namen erfahren. Es war ein unglaubliches Gefühl gewesen, nicht nur, sich für die Gefangennahme und das, was die Elfen ihr angetan hatten, zu rächen, sondern auch diese unbeschreibliche macht, die durch ihre Adern geflossen war. |
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13.02.2008, 18:39
Beitrag #58
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Sleiz war es unangenehm darüber zu reden doch schließlich gab er sich einen Ruck: ,,Er hatte aus diesem Pergament erfahren das ich dazu bestimmt war ein Schatten zu werden. Ich bin eine Reinkanation von Durza. Wie du wissen solltest gab es drei Seelensplitter und ich bin nur einer dieser Drei. Ich will versuchen diese anderen Beiden zu finden, oder zumindest in Erfahrung bringen wer sie sind. Gil'ead war der Ort an dem Durza die meiste Zeit seines Lebens verbracht."
Er reichte Aelar das Pergament und ging dann langsam vor. Er musste seine Gedanken ordenen. Bis vor Kurzem hatte er sich nach seiner Vergangenheit gefragt und keine Antwort gewusst. Nun wünschte er sich nie eine gehabt zu haben. Der einzige Trost den er hatte war das er nun nicht länger ein Elf war und das alle Welt ihn für Tod hielt. Verflucht es gab doch noch jemanden der von seiner Existenz wusste sein Bruder. Hätte er ihm doch niemals erzählt wer er war. Doch nun war es zu spät und er würde sich auch nicht auf die Suche nach ihm machen. Das einzige was er hoffte war das Sheno ihr Geheimnis für sich behielt. Doch ob er darauf vertrauen konnte wusste er nicht...
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13.02.2008, 21:15
Beitrag #59
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Aelar blieb stehen. Sie musste sich verhört haben.
Er war eine der Reinkanationen von Durza? Sie hatte davon gehört, dass sich seine Seele in mehrere Splitter zerteilt hatte, aber irgendwie hatte nie einen Gedanken daran verschwendet, in welchen Körper diese sich wieder einnisten würden. Sie sah Sleiz an als er zu ihr kam und ihr die Seite reichte. Er sah ihm wirklich ähnlich, das war ihr bisher noch überhaupt nicht bewusst gewesen, jedenfalls den Beschreibungen nach, die über Durza gemacht wurden. Die roten Haare und seine gelben Augen waren auch die Merkmale des Schattens gewesen, der zu seiner Zeit in den Diensten des Königs gestanden hatte und schließlich durch den Drachenreiter Eragon getötet worden war. Aelar senkte den Blick auf die Seite. Das beschrieb sie also, die drei zukünftigen Widergeburten der Seelensplitter Durzas. Und die eine von ihnen traf tatsächlich auf Sleiz zu, jedenfalls, was das Äußere anbelangte. Sie war auch die längste der drei, über die anderen hatte, als das Dokument gemacht wurde, offensichtlich noch nichts genaueres gesagt werden können. Aelar setzte sich in Bewegung und schloss zu Sleiz auf, sagte jedoch nichts mehr. Das war also seine Vergangenheit - das worüber er immer so sehnlich gehofft hatte, zu erfahren, das wonach er so sehr verlangt hatte. Das Wissen, den Grund, warum er zu dem geworden war, war er war. Und jetzt? Die Wahrheit war schon immer grausam gewesen, aber zu erfahren, dass man wirklich nicht einmal etwas an seiner eigenen Zukunft hätte ändern können, weil einem von Geburt an die Entscheidung dazu genommen ward, musste noch schmerzlicher sein. |
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14.02.2008, 17:38
Beitrag #60
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Ihre Reise verlief schweigsam auch wenn er sich nach einem Gespräch sehnte um sich abzulenken.
All die schrecklichen Ereignisse die sich während seinem Leben als elf ereignet hatten kamen wieder hoch, all das Leid war er erfahren hatte und anderen zugefügt hatte. Er würde Aelar nicht damit behelligen solange sie ihn nicht darauf ansprechen würde. Selbst dann würde er es ihr nicht gerne erzählen doch er hatte es aufgegeben zu versuchen sie zu belügen. Schweigend gingen sie ihren Weg. Die Wesen der Schattenwelt kamen wie bei jedem ihrer Reisen und umschwärmten sie. Sleiz duldete ihre Gegenwart gerne da sie ihn von seinem Gedankengängen ablenkten. Er war durcheinander, die Abgründe seiner Vergangenheit hatten sein Leben aus den Fugen gebracht. Er musste es erst neu Ortnen doch ihm fehlte immer noch der letzte Stein dieses Mosaiks um es ortnen zu können und es erkennen zu können und wenn er erlich zu sich war hatte er Angst, angst zu erfahren warum er ein Schatten geworden war. Er hatte plötzlich Angst nochmehr seiner Vergangenheit in erfahrung zu bringen. Er wollte nicht das ihm seine Vergangenheit seine Zukunft bestimmte, doch würde es das nicht sowieso. Wenn er mehr über seine Vergangenheit wissen würde könnte er sich auf seine Zukunft vorbereiten. Er wollte sein Schicksal selbst bestimmen und es sich nicht von seiner Vergangenheit diktiern lassen. Ein eiserner Gedanke schlich sich leise in seine Gedanken klein und dennoch giftig: Was hatte seine Zukunft mit Aelar vor? War sie auch ein wichtiger Bestandteil seines Lebens, für ihn auf jeden Fall. Doch würde sein Schiksal mit ihrem Tod etwas zu tun haben. Der Gedanke war unerträglich. Seintewegen war sie schon zweimal fast umgekommen. Das erste Mal in der Wüste, das zweite Mal in Ellesmera. Die innerliche Zerrissenheit und diese eisige Überlegung waren für ihn unerträlich doch verbarg er seine Gefühle unter einer starren Maske, die einstmals sein Gesicht gewesen war.
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